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Euphoria Z 2: Transformation Zombie-Thriller von Ahearn, Luke (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.06.2017
  • Verlag: Luzifer
eBook (ePUB)
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Euphoria Z 2: Transformation

Transformation ist das spannende zweite Buch in der Euphoria-Z-Trilogie. Cooper hat seine Schwester Ellen und ihren Freund Taffer gefunden, welche die Infektion überlebt haben. Aber Cooper muss die beiden sofort wieder verlassen, um auf eine heikle Mission zu gehen. Weed, das überlebende Mitglied des Wild Rebels MC, hat sich in die Parkhausgemeinschaft eingeschlichen, getarnt als harmloser alter Mann. Doch scheint er nicht alle täuschen zu können. Die Toten verändern sich auf unvorhersehbare Weise, welche die wenigen Überlebenden bedroht ... die Zeit für die Menschheit läuft ab.

Luke Ahearn entwickelt seit 20 Jahren professionelle Computerspiele und hat bereits zahlreiche Bücher geschrieben. Er besitzt eine eigene Computerspielfirma.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 09.06.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958351929
    Verlag: Luzifer
    Größe: 2307kBytes
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Euphoria Z 2: Transformation

Kapitel 1

Die umfassende Stille der postapokalyptischen Welt wurde von quietschenden Reifen gestört, als der SUV schlitternd zum Stehen kam. Er drehte sich um volle neunzig Grad und drohte noch in letzter Sekunde umzukippen, als er seitwärts auf zwei Rädern hoch-, aber gleich wieder niederging und stehen blieb.

Lange, schwarze Bremsspuren, die qualmten und nach verbranntem Gummi stanken, zeichneten sich über hundert Fuß weit hinter ihm ab. Der Lärm setzte sich über Meilen hinweg fort und hallte von Hügeln und Gebäuden in der Stadt wider. Viele tote Gesichter blickten nun verwundert auf, weil sie nicht wussten, woher der Krach kam. Tausende Leichen auf der Monterey-Halbinsel bewegten sich langsam in diese oder jene Richtung. Es gab nur noch wenige Menschen, die das Quietschen hörten, und für sie bedeutete es, dass wieder einer weniger lebte und ein weiterer Zombie hinzugekommen war.

Der Land Rover war leise und brummte nur tief im Leerlauf. Als der Motor ausging, herrschte vollkommene Stille. Man könnte meinen, nichts sei geschehen, doch der Insasse brauchte ein wenig länger, um sich zu erholen.

Coopers Hände zitterten, und er hatte so heftiges Herzklopfen, das es sogar wehtat, während sein Körper weiterhin unaufhörlich Adrenalin ausschüttete. Er musste einen Moment lang ruhig sitzen bleiben und ein wenig verschnaufen. Ihm war klar, dass er, falls er sofort versuchte, auszusteigen und aufrecht zu stehen, glatt vornüber umkippen würde. Diese Verzögerung erwies sich im Nachhinein als Glück, denn während er langsam ausatmete, betrachtete er die Personen, die er beinahe überfahren hätte. Sie waren ihm viel näher vorgekommen, als er gedacht hatte, und mit ihnen zusammenzustoßen wäre unvermeidbar gewesen, aber in Wirklichkeit waren sie gute zehn Yards weit weg - mindestens. Er schaute durch das Beifahrerfenster zu ihnen, während er noch einmal lang und tief Luft holte.

Dabei hörte er den Wind gegen den Wagen wehen, der deshalb ganz leicht hin und her schwankte. Haare und Kleider der Gruppe vor ihm flatterten und peitschen im Wind, weshalb sie sich abwandten. In der Mitte stand seine Schwester Ellen, und er wusste sofort, dass etwas nicht stimmte. Er zögerte kurz und kämpfte gegen den starken Drang an, aus dem Auto zu springen und zu ihr zu laufen, doch dieses Etwas hielt ihn sowieso davon ab, weil es ihm einfach nicht geheuer war, bloß dass er den Grund nicht genau hätte benennen können. Vielleicht kam sein Zögern auch daher, dass er schon seit Tagen angespannt und paranoid war.

Nur Sekunden waren vergangen, aber die Zeit in dem Wagen zog sich gefühlt ewig dahin. Cooper ließ sich noch etwas mehr Zeit, um die Gruppe zu mustern. Es waren fünf Überlebende, von denen er aber nur zwei kannte: seine Schwester und ihren Freund Taffer, einen großen Kerl mit langen Haaren und einem noch längeren Bart. Er hielt seine Arme fest an die Seiten gepresst, trug einen Vogelkäfig um den Kopf und eine lange Kette um den Hals. Das fand Cooper höchst sonderbar, auch wenn es letztendlich nicht das war, was ihn vom Aussteigen abhielt. Vielmehr machte es ihn neugierig und verstärkte sogar seinen Wunsch, aus dem SUV zu springen.

Warum also blieb er hier sitzen und starrte sie an? Was bereitete ihm solches Unbehagen? Fast hätte er die Tür geöffnet - seine Hand lag schon auf dem Griff -, als es ihm dämmerte: Seine Schwester wirkte wütend, richtiggehend angepisst, und das war äußerst ungewöhnlich. Denn meistens machte sie einen sehr zufriedenen Eindruck, und ihre Augen strahlten immerzu. Um sie derart auf die Palme zu bringen, musste wirklich so einiges geschehen sein. Sie sah so verärgert aus, dass Cooper insgeheim befürchtete, sie sei böse auf ihn. Da er ihr kleiner Bruder war, hatte sie ihn in ihrer Kindheit stets als Blitzableiter für ihre Frustrationen benutzt, aber das beruhte auf Gegenseitigkeit. Er kannte die feinen Nuancen ihres Mienenspiels genauso wie den Unter

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