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Flammenlied Roman von Ivy, Alexandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.01.2019
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Flammenlied

Das Leben als Halbblut ist für die meisten Drachen die Hölle - nicht jedoch für Char. Sein Herr respektiert ihn für seine Kampfkünste, und die Frauen liegen dem attraktiven Drachenkrieger reihenweise zu Füßen. Sein Herz konnte jedoch keine berühren. Das ändert sich ziemlich schnell, als Char den Auftrag erhält, die schöne Blayze zu beschützen. Vom ersten Augenblick an ist er fasziniert von ihr und will sie zu der Seinen machen. Doch auf Blayze lastet ein dunkler Fluch und um den zu brechen, müssen die beiden Liebenden eine gefährliche Reise in die Vergangenheit unternehmen ... Unter dem Pseudonym Alexandra Ivy veröffentlicht die bekannte Regency-Liebesroman-Autorin Deborah Raleigh ihre Vampirromane. Ihre international erfolgreiche Guardians-of-Eternity-Reihe umfasst bereits elf Bände und steht regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Alexandra Ivy lebt mit ihrer Familie in Missouri.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 14.01.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641232351
    Verlag: Heyne
    Serie: Heyne Bücher 31974
    Originaltitel: Charred by Darkness - Dragons of Eternity Book 3
    Größe: 1326 kBytes
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Flammenlied

1

Mit theatralischem Flügelgeflatter tauchte Levet am Eingang der Drachenhöhle auf. Er war ein Gargoyle, der den großen Auftritt liebte. Na und, warum auch nicht?

Nun ja, es gab ein paar dümmliche Dämonen, die gesagt hatten, er sei nur ein armseliger Witz von einem Gargoyle. Und er war einstimmig aus der Gargoylegilde hinausgeworfen worden, nur weil er nicht die nötige Größe von einem Meter aufwies und seine Magie nicht der traditionellen, langweiligen Gargoylemagie entsprach.

Doch was auch immer ihm an Körpergröße oder Zauberkraft fehlte, glich er mehr als genug mit seiner überwältigenden Einzigartigkeit aus.

Seine Gesichtszüge waren herrlich grotesk, und er besaß die traditionell dicke graue Haut aller Gargoyles. Seine Augen erinnerten an die von Reptilien, seine Hörner waren verkümmert. Er hatte sogar einen langen Schwanz, den er fortwährend polierte, bis er schimmernd glänzte.

Noch beeindruckender waren seine Flügel, die zart wie Spinnfäden in den leuchtendsten Farben schimmerten. Seine Widersacher mochten anmerken, dass sie eher zu einer Elfe oder Fee als einem tödlichen Geschöpf der Dunkelheit passten. Doch soweit es Levet anging, trugen sie nur zu der geheimnisvoll sinnlichen Aura bei, die ihn umgab.

Während Levet darauf wartete, dass ihm endlich die Tür geöffnet wurde, schnaubte er missbilligend.

Wirklich, es war eine Schande, was Tayla getan hatte. Er hatte gerade eine wunderbar vergnügliche Zeit mit einer Feuerelfe verbracht, als seine Freundin ihm mental eine verzweifelte Nachricht geschickt hatte, dass er sie in Synges Drachennest treffen sollte.

Profi.

Nein, Augenblick mal. Das war nicht das richtige Wort.

Pronto. Er schnalzte mit den Fingern. Oui , das war es.

Das Mindeste, was sie tun könnte, wäre, hier draußen auf ihn zu warten und seiner Ankunft mit angehaltenem Atem entgegenzufiebern.

Das musste der Einfluss von Taylas neuem Gefährten Baine sein, entschied Levet, die Schnauze abschätzig gerümpft. Als er die hübsche Tayla zum ersten Mal getroffen hatte, hatte sie sich noch vor diesem mächtigen Drachen versteckt. Der Gargoyle und sie hatten zusammen in ihrem hübschen Teehaus gewohnt, wo die Elfe ihm täglich köstliche Leckereien zubereitet hatte.

Levet seufzte schwer - er vermisste diese schönen Tage.

Nun hatte Tayla nur noch Augen für ihren Gefährten und keine Zeit mehr, Levet mit heißen Scones und seinem Lieblingsnektar zu verwöhnen. Eine echte Tragödie!

Vielleicht sollte er zum Vulkan zurückkehren, wo seine Feuerelfe sehnsüchtig auf ihn wartete. Die Art, wie sie ihn mit ihren Flammen ...

Levets schmutzige Gedanken wurden unsanft gestört, als die dicke Steinmauer nach innen glitt. Er zögerte kurz, bevor er auf das Tor zuwatschelte. Es hatte keinen Sinn, das Unausweichliche aufzuschieben. Je schneller er herausfand, was Tayla von ihm wollte, desto rascher könnte er zu seiner zauberhaften Elfe zurückkehren.

Er nahm noch den frischen Geruch von Zitrusfrüchten wahr, da erschien bereits eine Frau aus der Dunkelheit.

Tayla.

Sie war entzückend. Keine große Überraschung - alle Feen waren mit betörender Schönheit gesegnet.

Heute trug sie eine weit geschnittene, weiße Tunika aus schimmernder Seide, die bis zum Boden reichte. Ihre dunkelgoldenen Haare, in denen feuerrote Strähnen aufblitzten, ergossen sich über ihre Schultern und an ihrem Rücken hinab. Ihr Gesicht war ein blasses Oval mit einer schmalen Nase und üppigen pfirsichfarbenen Lippen. Ihre hellgrünen Augen waren mit jadefarbenen Flecken gesprenkelt und von dicken Wimpern umrahmt.

Als sie ihn sah, streckte sie ihm die Hände entgegen. "Oh, Levet. Der Göttin sei Dank!"

Levet nahm ihre Finger in seine. "Ich glaube kaum, dass du der Göttin danken musst", versicherte er ihr. "Es war mein sanftmütiges und großzügiges Herz, das mich hergebracht hat."

Es war seine Maxime, sein Licht ni

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