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Frontiersmen: Civil War 3 Die Verdammten von Fort Hope von Andrews, Wes (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.05.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Frontiersmen: Civil War 3

Es herrscht Bürgerkrieg in der Galaxis, und John Donovan und seine Crew stecken mittendrin. Bei der Befreiung eines alten Frontiersman-Kollegen erhalten sie Pläne für einen neuen Auftrag: Die mächtige Weltraum-Festung Fort Hope unterjocht einen Sektor der Randwelten-Konföderation. Ein Frontalangriff kommt nicht in Frage - und es gibt nur eine Alternative: Infiltration. Nicht nur John hat ein ganz schlechtes Gefühl bei der Sache. Doch wer sonst könnte diesen Job erledigen?

ÜBER DIE SERIE:

An den Grenzen der bekannten Galaxie geht es rau zu: Seit Jahrzehnten beuten die Konzerne der Kernwelten-Union die Randwelten aus. Eine Revolte auf der Bergbaukolonie Higgins' Moon ist der Funke, der das Pulverfass entzündet ... und ein einziges Wort entfaltet seine verheerende Sprengkraft: Bürgerkrieg!

Mittendrin: John Donovan, Frontiersman - einer jener furchtlosen Frachterkapitäne, die ihren nicht immer ganz legalen Geschäften dort nachgehen, wo der Weltraum noch frei und wild ist. John und seine zusammengewürfelte Crew von Outcasts wollen nichts weniger, als in den Krieg zu ziehen. Doch nicht immer gelingt es einem, sich von Scherereien fernzuhalten - schon gar nicht, wenn es persönlich wird ...

Das actionreiche SF-Spektakel von 'Star Trek'-Autor Bernd Perplies alias Wes Andrews!

Diese Ausgabe enthält eine Karte des Frontiersmen-Universums.

eBooks von beBEYOND - fremde Welten und fantastische Reisen.

Wes Andrews - das ist Bernd Perplies. Der 1977 geborene Autor ist seinen Lesern aus gut 30 Romanen bekannt, Science-Fiction und Fantasy für Erwachsene ebenso wie für Kinder. Neben der Frontiersmen-Serie schrieb er gemeinsam mit Christian Humberg 'Star Trek: Prometheus', die ersten Star-Trek-Romane aus deutscher Feder. Mit den Frontiersmen lebt er seine Vorliebe für alte Western und die TV-Serie 'Firefly' aus.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 08.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732543632
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 10643 kBytes
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Frontiersmen: Civil War 3

Der letzte Befehl, den sie erhalten hatten, lautete, zu warten. Doch das konnte John Donovan nicht. "Wir müssen etwas unternehmen", flüsterte er Kelly zu. "Die armen Teufel werden hängen, wenn wir nicht eingreifen. Bis die Kavallerie eintrifft, ist es zu spät."

Sie lagen beide bäuchlings auf einer Hügelkuppe im hohen Gras und beobachteten durch ihre Ferngläser den Hof des umzäunten Lagers, das sich zu ihren Füßen am Rand der Ebene erstreckte. Es handelte sich um ein Internierungscamp, das die Truppen des Unionsmilitärs in der Einöde zweihundert Kilometer südlich von Williamsport auf dem Planeten Briscoll errichtet hatten, um bekannte Sympathisanten und Kämpfer der Unabhängigkeitsbewegung, sogenannte rebellische Elemente , einzupferchen. Und um sich ihrer gegebenenfalls beiläufig zu entledigen. Das Land war hier weit und leer. Niemand störte sich daran, wenn ein paar Menschen verschwanden, und das ganz buchstäblich, denn dank der einheimischen Tierwelt blieb von Toten, die man in die Wildnis hinauswarf, kaum mehr übrig als ein Haufen ausbleichender Knochen im Staub.

Niemand störte sich daran - bis auf John und seine Leute. Sie waren nach Briscoll gekommen, um sich mit einem alten Schmugglerfreund von John, dem Frontiersman T. S. Sebastian, zu treffen, der ihnen laut Frank Langdon kriegswichtige Informationen übergeben sollte. Allerdings war Sebastian nicht am vereinbarten Treffpunkt aufgetaucht, und auch auf Komm-Anrufe hatte er nicht reagiert. Als sich John daraufhin diskret umhörte, kam ihm zu Ohren, dass eine ganze Reihe Personen, denen die Freiheit und Unabhängigkeit regelrecht im Blut lag, aus Williamsport und benachbarten Siedlungen verschwunden war. Etwas eingehendere Nachforschungen hatten ihn zu diesem Lager in der Einöde geführt.

Und das, wie es aussah, gerade zum richtigen Zeitpunkt.

Fünf Blauröcke, wie die Unionsmilitärs aufgrund ihrer mitternachtsblauen Uniformen auf den Randwelten gemeinhin genannt wurden, führten soeben fünf Insassen des Camps zu einem großen Metallgestell in der Mitte des Hofs. Zahlreiche weitere Gefangene waren, bewacht von Soldaten, die Helm, Schutzweste und automatische Waffen trugen, Zeugen des unerfreulichen Schauspiels. John sah Männer, Frauen und sogar ein paar Jugendliche unter den eingesperrten Widerstandskämpfern, während er den Blick durch sein Makrofernglas über die Menge schweifen ließ. T. S. fand er nicht, aber das musste nichts heißen. In dem Lager hielten sich mehrere Hundert Personen auf.

Natürlich hatte John um Verstärkung gebeten, als sie das Lager entdeckten. Er war nicht scharf darauf, ein ganzes Gefangenenlager, das von einem halben Dutzend Wachtürmen mit Maschinengewehrstellungen eingefasst wurde, allein mit seiner fünfköpfigen Mannschaft anzugreifen. Leider würde die bewaffnete Rettungstruppe, die in diesem Augenblick zusammengetrommelt wurde, niemals rechtzeitig eintreffen, um diese armen Seelen zu befreien, deren Hälse sich unerbittlich den festen Hanfschlingen näherten, die in zwei Metern Höhe über einem wegklappbaren Gitterboden an besagtem Metallgestell hingen.

"Was hast du vor, John?", fragte Kelly. Seine blonde Begleiterin senkte ihr Fernglas und sah ihn fragend an.

"Hol dein Gewehr aus dem Fargo", erwiderte John. "Ich rufe die Mary-Jane . Und lass uns beten, dass diese Typen nicht zur einsilbigen Sorte gehören, wenn der Lagerchef ihnen vor der Hinrichtung ein letztes Wort gewährt."

Einen Moment lang blickte Kelly John schweigend an. Er hatte das Gefühl, dass ihr der eine oder andere Einwand auf der Zunge lag. Aber sie verkniff sich die Erwiderung und nickte nur, bevor sie rückwärtskroch, um dann den flachen Abhang hinunterzulaufen, an dessen Fuß der zweisitzige Landgleiter mit den großen Kegeltriebwerken stand.

John zückte unterdessen sein Komm-Gerät und rief die Mary-Jane Wellington . Der Frachter der Cambria -Klasse stand etwa dreißig

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