text.skipToContent text.skipToNavigation

Frontiersmen: Civil War 4 Die Tochter des Admirals von Andrews, Wes (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.06.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Frontiersmen: Civil War 4

Aufregung und Misstrauen bei den Konföderierten: Die Tochter eines Admirals der Unionsflotte weilt unter ihnen! Ist sie eine Verräterin? Um das Gegenteil zu beweisen, soll sie sich in einer Undercover-Mission in die Höhle des Löwen begeben. Und niemand anderes als Captain John Donovan wird sich als ihr Verlobter ausgeben. Gemeinsam reisen sie zur Unionsbasis auf dem Mond West Point - und entdecken einen Plan, der das Aus für die Konföderation bedeuten würde ...

ÜBER DIE SERIE:

An den Grenzen der bekannten Galaxie geht es rau zu: Seit Jahrzehnten beuten die Konzerne der Kernwelten-Union die Randwelten aus. Eine Revolte auf der Bergbaukolonie Higgins' Moon ist der Funke, der das Pulverfass entzündet ... und ein einziges Wort entfaltet seine verheerende Sprengkraft: Bürgerkrieg!

Mittendrin: John Donovan, Frontiersman - einer jener furchtlosen Frachterkapitäne, die ihren nicht immer ganz legalen Geschäften dort nachgehen, wo der Weltraum noch frei und wild ist. John und seine zusammengewürfelte Crew von Outcasts wollen nichts weniger, als in den Krieg zu ziehen. Doch nicht immer gelingt es einem, sich von Scherereien fernzuhalten - schon gar nicht, wenn es persönlich wird ...

Von 'Star Trek'-Autor Bernd Perplies alias Wes Andrews: Das actionreiche Bürgerkriegsepos des Space Western als digitale Serie! Science-Fiction-Pflichtlektüre für Space Cowboys!

Diese Ausgabe enthält eine Karte des Frontiersmen-Universums.

eBooks von beBEYOND - fremde Welten und fantastische Reisen.

Wes Andrews - das ist Bernd Perplies. Der 1977 geborene Autor ist seinen Lesern aus gut 30 Romanen bekannt, Science-Fiction und Fantasy für Erwachsene ebenso wie für Kinder. Neben der Frontiersmen-Serie schrieb er gemeinsam mit Christian Humberg 'Star Trek: Prometheus', die ersten Star-Trek-Romane aus deutscher Feder. Mit den Frontiersmen lebt er seine Vorliebe für alte Western und die TV-Serie 'Firefly' aus.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 154
    Erscheinungsdatum: 12.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732543649
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 10640 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Frontiersmen: Civil War 4

Der schwarze Falke zog stumme Kreise am wolkenlosen Himmel über den Blue Mountains. Kelly beobachtete ihn, wie er sich elegant auf den Thermiken treiben ließ, hoch über den Dingen schwebend, mit denen sich die Erdgebundenen herumplagen mussten. Sie wünschte sich, sie könnte wie er sein. Dann wäre sie in diesem Augenblick einfach fortgeflogen und hätte all das hier hinter sich gelassen.

Doch sie war kein Vogel, und das bedeutete, es gab kein Entrinnen aus ihrer Lage. Mit einem leisen Seufzen wandte sie den Blick ab und richtete ihre Aufmerksamkeit auf die Rednertribüne, wo soeben Commodore Weißner in blumigen Worten die Tugenden der jungen Männer und Frauen pries, die in den ersten zehn Reihen des Publikums zu seinen Füßen saßen.

Weißner war der Leiter der Lakeshore-Militärakademie, die etwa fünfzehn Gleiterminuten von der planetaren Hauptstadt Fort Leavenworth entfernt mitten auf dem gebirgsreichen nördlichen Kontinent von Newport lag, dem inneren der zwei bewohnten Planeten des Coventry-Systems. Die Akademie erhob sich am Ufer des Lake Crystal. Es handelte sich um ein eindrucksvolles Bauwerk, das einem flachen Zylinder ähnelte und von zwei ringförmigen Strukturen eingefasst wurde. Diese dienten zugleich als Schutzwälle gegen Feinde - die es so tief in den Kernwelten eigentlich gar nicht gab - sowie als Baracken und Übungsanlagen für die knapp dreitausend Kadetten, die hier ihre Ausbildung erhielten.

Fünfhundert von ihnen wurden heute feierlich entlassen. Einer davon war Kellys drei Jahre älterer Bruder Michael. Er war der Grund, weswegen sie heute mit ihren Eltern vor Ort war. Und als wäre das allein nicht schlimm genug, zwang der Rang ihres Vaters sie dazu, gemeinsam mit anderen Würdenträgern auf der Ehrentribüne zu sitzen.

James Robinson war einer von zwei Flottenadmirälen, deren Söhne am heutigen Tag den Erinnerungsring von Lakeshore überreicht bekamen - gemeinsam mit ihrer Abschlussurkunde. Der andere, Admiral Horrowitz, war ein Freund der Familie. Bevor die Militärführung ihren Vater beförderte, hatten sie alle gemeinsam auf der Flottenbasis von Monterey im Modena-System gelebt und der Sohn des älteren Admirals, Benjamin Horrowitz, hatte eine Zeit lang hartnäckig versucht, Kelly für sich zu gewinnen.

Sie war froh gewesen, als Ben zusammen mit Michael vor drei Jahren nach Lakeshore ging. Ihn heute wiederzusehen, begeisterte sie nicht unbedingt. Im Vergleich mit den anderen zu erwartenden Übeln dieses Tages war diese Begegnung jedoch eher eine lästige Kleinigkeit.

"Trotz allem, was die Politik und das Militär der Union in den vergangenen Jahren erreicht haben", sagte der Commodore am Rednerpult, "bleibt die Galaxis ein Ort voller Gefahren und Herausforderungen. Diesen müssen Sie sich stellen - und ich weiß, dass Sie sich ihnen mit Bravour stellen werden. Denn Sie sind nun Absolventen der Lakeshore-Militärakademie. Sie gehören zum erlesenen Kreis der Besten, die unsere glorreiche Union aufzubieten hat. Nutzen Sie das Wissen, das wir Ihnen vermittelt haben, und handeln Sie nach den Werten und Traditionen dieses ehrwürdigen Hauses, und es wird nichts geben, das Sie nicht bewältigen können." Der grauhaarige Veteran richtete sich auf und sah die jungen Männer und Frauen zu seinen Füßen würdevoll an. "Kadetten des Jahrgangs 291 ..."

Wie ein Mann standen die fünfhundert Akademieabgänger auf und nahmen Haltung an.

Der Commodore ließ seinen Blick über sie schweifen, und der Anflug eines Lächelns zeigte sich auf seinen faltigen Zügen. "Hiermit verkünde ich voller Freude und Stolz: Ihre Ausbildung ist beendet. Wegtreten!"

Fünfhundert bis zu diesem Zeitpunkt peinlich akkurat sitzende Kadettenmützen wurden von den Köpfen gerissen und unter Jubel in die Luft geschleudert. Die Männer und Frauen in ihren grauen Galauniformen mit dem mitternachtsblauen Besatz schüttelten sich die Hände und klopften sich auf die Schultern. Es wurde gelacht und gescher

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen