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Frost & Payne - Band 1: Die Schlüsselmacherin (Steampunk) von Pfyl, Luzia (eBook)

  • Verlag: Greenlight Press
eBook (ePUB)
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Frost & Payne - Band 1: Die Schlüsselmacherin (Steampunk)

Die ehemalige Diebin Lydia Frost eröffnet eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes. Ihr neuster Auftrag führt sie ausgerechnet zurück zur berüchtigten Madame Yueh und den 'Dragons', der Organisation, von der sie sich gerade erst hart ihre Freiheit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Probleme, muss sie auch noch den Pinkerton Jackson Payne ausfindig machen. Doch der Amerikaner hat seine eigenen Aufträge. Frost steht plötzlich im Kreuzfeuer und muss sich zwischen Paynes Leben und ihrer Freiheit entscheiden. Dies ist der erste Band der neuen Steampunk-Serie 'Frost & Payne'. ' 1986 in der Zentralschweiz geboren, habe ich meine Kindheit als Landei und Gipfelstürmerin verbracht. Mittlerweile lebe ich in Zürich und habe meine Wanderschuhe an den Nagel gehängt - vorläufig. Nach einigen Umwegen habe ich mich zur dipl. Wirtschaftsfachfrau ausbilden lassen. Klingt gut, nicht? In Theorie kann ich alles ;). Meine Brötchen verdiene ich mir in einem Bioladen - dem wohl besten Laden der Stadt - wo ich mit Bananen und Broccoli jongliere, während ich meinen kleinen Beitrag für eine bessere Welt leiste. ' ... mehr im Internet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958342132
    Verlag: Greenlight Press
    Größe: 1828 kBytes
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Frost & Payne - Band 1: Die Schlüsselmacherin (Steampunk)

6.

Als Payne zu sich kam, hatte er das Gefühl, als pressten mehrere Tonnen auf seinen Körper. Alles tat ihm weh. Ein stechendes Pfeifen lag in seinen Ohren. Er blinzelte und wollte sich auf die Seite drehen, doch das Gewicht drückte ihn nieder. Rauch drang in seine Lungen, und er bekam einen Hustenanfall.

"Was zum ..." Wieder musste er husten, und ein scharfer Schmerz durchfuhr seinen Leib. Um ihn herum lagen verkohlter Schutt, umgestürzte Möbel und zerbröselter Putz. Ein helles, loderndes Licht und Hitze umhüllten ihn. Dann erkannte er, warum er sich nicht bewegen konnte. Er lag unter einem Holzbalken und haufenweise Geröll begraben.

Ächzend stemmte er sich auf den Ellbogen und versuchte, den Balken von sich zu schieben. Ein stechender Schmerz fuhr ihm in die Rippen. Er schrie auf. Schwer atmend ließ er sich zurück auf den Boden fallen, starrte an die verkohlte Decke hinauf.

Was war passiert? Warum lag er unter Schutt begraben? Wieder musste er husten. Feuer. Das Haus brannte. Durch das Klingeln in seinen Ohren konnte er nun das Bimmeln und Heulen der Feuerwehr hören. Hinter ihm stürzte irgendetwas ein und fegte einen Schwall Staub und Asche auf ihn.

Er musste hier raus, und zwar schnell.

Wieder stemmte er sich gegen den Balken. Der Schmerz durchfuhr seine linke Seite. Payne brüllte auf, doch er schob weiter. Der Balken bewegte sich endlich. Keuchend kroch er rückwärts darunter hervor. Als er an sich hinunter schaute, sog er scharf die Luft ein. Ein Stück Holz des Balkens steckte wie ein Spieß in seinem Körper, knapp unterhalb der Rippen. Shit . So vorsichtig er konnte, schob er sich an die nächste Wand und lehnte sich mit dem Rücken daran. Mit bebenden Händen betastete er den Splitter und die Wunde. Er musste ihn rausziehen. Falls er Glück hatte, steckte er nicht allzu tief, und er würde nicht gleich verbluten. Falls er Pech hatte, blieben kleinere Splitter in der Wunde und er würde qualvoll sterben.

Payne atmete schnell ein und aus und biss die Zähne zusammen. Er packte das Holzstück und zog es mit aller Kraft, die seine zitternden Arme aufbringen konnten, aus seinem Körper. Der heiße Schmerz raubte ihm beinahe die Sinne. Er bebte am ganzen Leib und schwitzte stark. Der Splitter rollte aus seiner blutigen Hand. Payne schloss für einen Moment die Augen.

Wie lange er so dasaß, konnte er nicht sagen. Als er sich stark genug fühlte, stemmte er sich nach oben. Er musste raus. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus.

Vorsichtig machte er einen Schritt nach dem anderen und tastete sich an der Wand entlang. Dann entdeckte er das klaffende Loch in der Wand, die seine Wohnung von der daneben trennte. Von der anderen Wohnung war nichts mehr übrig, und ein riesiger Schlund befand sich nun dort, wo einmal die Fensterfront zur Straße gewesen war. Eisiger Wind und ein paar Schneeflocken drangen herein.

Payne suchte sich einen Weg durch die Trümmer und fand sich endlich auf dem Flur vor seiner Wohnung wieder. Das Treppenhaus war halb eingestürzt, doch er hoffte, dass die Stufen sein Gewicht tragen würden.

Die Minuten schienen sich ewig hinzuziehen, bis er endlich das Erdgeschoss erreicht hatte. Ihm war schwindelig, und die Wunde pochte heiß. Die Hand, die er darauf gepresst hatte, war schon lange klebrig und nass vom Blut, das er verlor.

Am unteren Ende der Treppe kamen ihm mehrere Männer entgegen, die ihn sogleich stützend zwischen sich nahmen und auf die Straße hinausführten. Payne hörte, wie sie auf ihn einredeten, doch er verstand nicht, was sie sagten. Dann wurde ihm schwarz vor Augen.

"Hey, Mister, leben Sie noch?"

Jemand tätschelte seine Wange. Payne ächzt

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