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Ghost (1.2) - Gestorben von Brinkmann, Caroline G. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.05.2017
  • Verlag: Papierverzierer Verlag
eBook (ePUB)
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Ghost (1.2) - Gestorben

AURORA wurde als Beste Serie für den Deutschen Phantastik Preis nominiert - Superhelden, Superkräfte ... All das existiert bloß in Büchern! - Elenora wird in einer unheimlichen Forschungseinrichtung gefangen gehalten. Sie ist jedoch nicht die einzige mit besonderen Fähigkeiten. Mit der Unterstützung von Tante Gitty kommt sie dem finsteren Geheimnis eines Kultes nach und nach auf die Spur und erfährt, welche Rolle ihr Vater dabei spielt. Ihre Fähigkeiten sind ihre einzige Chance, den unmenschlichen Experimenten zu entkommen, allerdings kann sie ihre Gabe noch nicht kontrollieren.

Caroline G. Brinkmann hat Medizin studiert und widmet sich seit vielen Jahren dem Schreiben. Bei einem Waldspaziergang vor vielen Jahren entstand das fantastische Lichtbaumreich Argorn und verschwand seitdem nicht mehr aus ihrem Kopf. Während ihres Studiums reiste sie erneut nach Argorn, und es entstand der Fantasyroman KOBRIN - DIE SCHWARZEN TÜRME, der erste Teil der Saga HERREN DES WALDES. Seitdem gehört das Schreiben zu einem festen Bestandteil in ihrem Leben. Caroline Brinkmann ist Mitbegründerin des Tintenfeder-Autorenportals, das junge Autoren über die Verlagsbranche aufklärt. Wenn sie nicht gerade mit Studieren oder Schreiben beschäftigt ist, macht sie die Nachbarn durch lautes Singen unter der Dusche oder ausufernden Spielabende auf sich aufmerksam. Man trifft sie regelmäßig auf Buchmessen an und überall dort, wo es Kaffee gibt. Sie ist stolze Besitzerin eines Teleskops, einer Hängematte und einem Aufzucht-Set für Urzeitkrebse.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 122
    Erscheinungsdatum: 02.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959624190
    Verlag: Papierverzierer Verlag
    Größe: 508 kBytes
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Ghost (1.2) - Gestorben

1



Als Eli erwachte, konnte sie sich nicht bewegen. Sie spürte, wie etwas über ihrem Mund und ihrer Nase lag, und sie spürte den Druck, mit dem Luft in ihre Lungen gepresst wurde. Was war los? Sie bekam Panik und wollte schreien, stattdessen verschluckte sie sich und hustete. Etwas befand sich zwischen ihren Lippen und verhinderte, dass sie ihren Mund schließen konnte.

Sie versuchte, die Augen zu öffnen, doch ihre Lider waren zu schwer. Auf Händen und Füßen spürte sie ein Gewicht, das es ihr unmöglich machte, ihren Körper zu drehen.

Wo zum Tode bin ich?

Sie lauschte angestrengt und hörte ein monotones Geräusch. Es piepte hektisch. Piep. Piep. Piep. Schnell und gleichmäßig. Erst nach einiger Zeit realisierte Eli, dass es sich um ihren Puls handelte.

Vorsichtig tastete sie mit der Zunge das Hindernis zwischen ihren Zahnreihen ab. Es war ein Schlauch. Ein Schlauch, der in ihren Rachen führte.

Krankenhaus! War sie in einem Krankenhaus?

Eine Tür öffnete sich und jemand kam herein.

"Schlaf weiter, Mädchen", sagte eine unbekannte Stimme und Eli spürte, wie sich der Fremde über sie beugte.

Nein! Sie wollte nicht schlafen. Auf keinen Fall. Sie stöhnte, versuchte zu signalisieren, dass sie nicht einverstanden war, doch das schien ihr Gegenüber nicht zu verstehen. Oder zu kümmern. Wenig später spürte sie eine Schwere im Kopf. Sie breitete sich aus.

Nein!

Elis Geist glitt in die Dunkelheit. Sie versuchte, sich festzuhalten. Ihre Finger bohrten sich in die Bettdecke und sie biss auf den Schlauch, biss auf das Gummi, bis sie glaubte, sich die Zähne aus dem Kiefer zu brechen.

Nein!

Panik schnürte ihr die Kehle zu. Sie spürte, wie sie festgehalten wurde, doch sie kämpfte dagegen an. Ein Schmerz zuckte durch ihren Körper. Sie hielt daran fest. Auf keinen Fall wollte sie in die Dunkelheit zurückgleiten.

Mit aller Kraft riss sie die Augen auf und fuhr hoch. Sie spürte einen Ruck durch ihren Körper fahren und fühlte, wie Millionen unsichtbarer Fäden, die sie am Bett fixierten, rissen. Für einen Moment gab es keine Grenzen. Eli schwebte. Jenseits ihres Körpers.

Ihre Seele war herausgefahren, getrennt von ihrem Gefäß. Sie spürte ein undefinierbares Brennen, ein Kribbeln. Sie drehte sich um, langsam, als würde sie schwimmen.

Ihr Körper war immer noch am Bett fixiert. Sie erkannte sich selbst nicht wieder. All diese Kabel und Schläuche, die in ihrem Körper steckten. War sie tot? Oder hatte sie im Koma gelegen?

Sie sah den Mann neben sich. Ein gelangweilt aussehender Pfleger mit Spritze in der Hand. Er kam ihr nicht bekannt vor. Aus der Psychiatrie kannte sie ihn jedenfalls nicht. Es prangten weder Smilie noch Namensschild auf seiner Brust.

"Wach auf!", schrie sie ihren Körper an, doch der lag leblos unter ihr. "Wir müssen hier weg!"

Der Pfleger setzte die Spritze an einen Zugang an, um sie zu verabreichen, als er auf der Anzeige ihrer Vitalparameter sah. Ihr Puls hatte sich verlangsamt. Pieeeeeep. Pieeeeeep. Pieeeeeep. Ihre Atmung war schleppend.

Eli stutzte. War das, weil sie ihren Körper verlassen hatte?

"Hast du wieder das Bewusstsein verloren, Kleine?", fragte er und kniff Eli in die Wange. Ihr Körper reagierte nicht. "Ach je. Du bist ja ganz kalt."

Kalt. Aber nicht tot. Eli sah ihren Herzschlag. Langsam, aber stetig. Als ob ihr Körper in eine Art Ruhezustand gefahren wäre.

"Ich hoffe, wir haben dir nicht zu viel Blut abgezapft."

Blut abgezapft?

Erst jetzt sah Eli den Schlauch, durch den rote Flüssigkeit au

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