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Giovanni Shadows Band 3 - Roman von Feehan, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.06.2019
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Giovanni

Frauen, Partys, Skandale - das ist die Welt von Schattengleiter Giovanni Ferraro. So scheint es zumindest. Nur wenige wissen, dass Giovanni nur in die Rolle des gut gelaunten Partylöwen schlüpft, um den Familien-Clan der Ferraros vor seinen Feinden und den Paparazzi zu schützen. Tief in seinem Inneren fühlt er sich einsam und leer - bis er eines Tages in einem Nachtclub die hübsche Sasha von einem lästigen Verehrer befreit. Sasha ist fasziniert von Giovannis düsterer Schönheit und seiner gefährlichen Ausstrahlung, und schon bald sind die beiden gefangen in einem betörenden Spiel aus Lust und Verführung ... Christine Feehan wurde in Kalifornien geboren, wo sie heute noch mit ihrem Mann und ihren elf Kindern lebt. Sie begann bereits als Kind zu schreiben und hat seit 1999 mehr als sechzig Romane veröffentlicht, die in den USA mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurden und regelmäßig auf den Bestsellerlisten stehen. Auch in Deutschland ist sie mit den "Drake-Schwestern", der "Sea Haven-Saga", der "Schattengänger-Serie" und der "Leopardenmenschen-Saga" äußerst erfolgreich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 560
    Erscheinungsdatum: 10.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641240721
    Verlag: Heyne
    Serie: Shadows .3
    Originaltitel: Shadow Keeper - Shadow Series Book 3
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Giovanni

2

Lange Zeit musterte Sasha Giovanni Ferraro. Er war der attraktivste und gefährlichste Mann, den sie je zu Gesicht bekommen hatte, und er ängstigte sie zu Tode, obwohl sie sich noch vor keinem Menschen gefürchtet hatte. Sie kam vom Lande - aus einem sehr kleinen Ort in Wyoming, mehr oder weniger auf der grünen Wiese. Männer wie Giovanni Ferraro gab es dort nicht. Sie war kein schüchterner oder zurückgezogener Typ. Seit sie fünf gewesen war, war sie mit ihrem Vater und ihrem Bruder auf die Jagd gegangen. Schießen hatte sie sogar noch früher gelernt.

Ihr Vater hatte großen Wert darauf gelegt, seinen Kindern Respekt vor Waffen und deren korrekte Handhabung beizubringen. Sie schossen auf Erdhörnchen, die Löcher in den Boden gruben, in denen Rinder sich verfingen und sich die Beine brachen. Außerdem lockten die Erdhörnchen Schlangen an, deren giftiger Biss die Rinder traf und bisweilen tötete. Sie hatte gelernt, jedes Raubtier zu jagen, das ihr Vieh töten und verspeisen konnte. Derlei Dinge hatte sie schon in sehr jungen Jahren getan.

In ihrer Kindheit und Jugend war sie von Männern umgeben gewesen; schwer arbeitenden, guten Männern, die Frauen alle Achtung entgegenbrachten - oder sich wenigstens den Anschein gaben. Männer, die sich wegen Kameras oder einem Spiel um Geld an Frauen vergriffen, konnte sie einfach nicht verstehen. Und Giovanni erschreckte sie zudem, weil er enorm einschüchternd wirkte. Zum ersten Mal in ihrem Leben fragte sie sich, wo sie sich nur hineingeritten hatte.

"Haben Sie Kleidung zum Wechseln hier?", fragte Giovanni in liebenswürdigem Ton.

Beinahe hätte sie vergessen, dass ihr Korsett zerrissen war. Im Nu flogen ihre beiden Hände empor, um ihre Brüste zu bedecken. Seine Jacke war viel zu groß für sie, und sie brauchte eine Hand, um die Aufschläge geschlossen zu halten. "Ja." Glücklicherweise war sie in Jeans und T-Shirt gekommen und hatte sich erst hier umgezogen. So hielt sie es schon, seit sie den Job bekommen hatte. Ihr war einfach nicht wohl dabei, die Uniform schon unterwegs zu tragen.

"Gehen Sie sich umziehen." Wieder klang seine Stimme sanft, doch sie nahm auch den Hauch eines Befehlstons wahr. "Ich warte hier auf Sie, also versuchen Sie gar nicht erst, einfach abzuhauen."

Sasha nickte und hastete den Gang hinunter zum Umkleideraum für die weibliche Belegschaft, in dem sie ihre Klamotten zurückgelassen hatte. Es war eine Erleichterung, von dem Mann wegzukommen. Es gab Gerüchte über die Ferraros. Sie konnte sie von ihrer Wohnung über Masci's Deli kommen und gehen sehen. Ihr neues Zuhause liebte sie, und ganz besonders liebte sie die Lage. Auf der Ranch hatte sie wie so viele Teenager davon geträumt, in die Stadt zu ziehen, aber sie hatte nie ernsthaft daran gedacht, Wyoming zu verlassen. Sie war überzeugt gewesen, sie würde einen Rancher heiraten und den Rest ihres Lebens ganz in der Nähe ihrer Eltern wohnen.

"Alles in Ordnung?", fragte Mary Braiton, eine andere Kellnerin, die beinahe zur gleichen Zeit eingestellt worden war. Sie frischte gerade ihren Lippenstift auf, als Sasha hastig das zerrissene Korsett ablegte und ihr T-Shirt überzog.

"Ja", entgegnete sie, ohne recht zu wissen, ob das wahr war. "Was ist bloß mit diesen Leuten los?"

"Ich habe keine Ahnung. Muss eine andere Gattung sein, so viel steht fest. Ich war total neidisch, als ich gehört habe, wie Mr. West gesagt hat, du darfst auf der VIP -Ebene arbeiten. Da oben, wo all die scharfen Millionäre sitzen und nur darauf warten, dass ihnen ein Mädchen wie ich über den Weg läuft. Da, wo all das Geld sitzt. Es hätte sich vielleicht ausgezahlt, die Aufmerksamkeit von John Darby und seinen Leuten zu wecken."

"Gegen Geld?", fragte Sasha und sah die andere Frau im Spiegel an, während sie ihre Jeans hochzog. "Du meinst, es würde sich lohnen, wenn jemand übergriffig wird, deine Brüste entblößt und dich antatscht? Wegen des Geldes?"

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