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Himmel von Winter, Harald (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Himmel

Ein Leben nach dem Tod gibt es nicht. Gott ist nur ein Konzept. Das dachten Jonathan und Linda jedenfalls, bis ein Autounfall sie aus dem Leben reißt und sie in eine Welt stößt, die sie sich in den schlimmsten Alpträumen nicht hätten ausmalen können. Der Himmel ist nicht das, wofür die Meisten ihn halten. Nur ihre Liebe, die ein unlösbares Band zwischen ihnen schmiedet, gibt ihnen die Kraft sich gegen ewige Gesetze aufzulehnen, denen die Toten sich unterwerfen müssen. Der Autor hat schon im Kindesalter begonnen Geschichten zu schreiben, die aber allesamt in verschiedenen Schubladen verschwunden sind, aus denen sie sich viele Jahre lang nicht befreien konnten. Tote Geschichten, dazu verdammt sich auf Wolke Sieben für alle Zeiten zu langweilen, wurden geschaffen. Bis zu dem Moment, als der Autor erneut nach dem Stift griff, um sie aus ihrer Verbannung zu befreien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 329
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783742773807
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 944 kBytes
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Himmel

Kapitel 1

Die Schmerzen waren unerträglich. Nie hätte er geglaubt, dass so etwas überhaupt möglich war. Wie konnte sein Körper diese Belastung ertragen? Wieso war er noch am Leben? Wie durch eine dicke Schicht von Watte hörte er die Stimmen von Menschen die durcheinander schrien. Ihre Worte konnte er nicht verstehen. Grelles Licht drang durch seine Augenlider und fremde Hände tasteten über seine Haut, taten etwas das er nicht einordnen konnte. Es war ihm egal. Diese Schmerzen. Die Welt schien sich immer mehr vor ihm zurückzuziehen; ihn zu verstoßen. Die Geräusche wurden leiser und das Licht dunkler. Nur die Schmerzen blieben. Füllten sein Universum vollständig aus. Er fragte sich, wann er den Verstand verlieren würde. Dann versank auch dieser letzte Gedanke in einem Meer aus Qual. Jonathan hörte auf zu existieren; wenigstens in der Welt, in der er bisher gelebt hatte. Es gab noch einen anderen Ort. Einen Ort von dem so viele träumten und an den er nie geglaubt hatte.

Jonathan? Jonathan wo bist du? Was ist passiert? Hatte sie die Worte wirklich gesagt oder geschah das nur in ihrem Kopf? Sie wusste es nicht. Sie wusste nur, dass sie im Wagen gesessen hatte; auf dem Beifahrersitz. Sie fuhr nicht gerne. Wenn Jonathan am Steuer saß fühlte sie sich einfach sicherer. Sie hatte nicht auf die Straße geachtet; hatte einfach aus dem Fenster gestarrt ohne wirklich etwas zu sehen. Sie hatten nicht geredet. Klar. Sie waren beide unheimlich müde gewesen nach der langen Fahrt; ungefähr noch eine Stunde von zu Hause. Dann war plötzlich etwas mit der Landschaft hinter dem Fenster geschehen, das nicht zu stimmen schien. Es dauerte erstaunlich lange bis Jonathans verzweifeltes Brüllen und das Quietschen der Reifen bis zu ihr vordrangen. Als sie den Kopf herum riss und durch die Windschutzscheibe sah schien die Straße rasend schnell auf sie zuzukommen. Von unten? Ein fürchterliches Krachen und Schaben hämmerte auf ihre Ohren ein. Der Gurt hielt sie fest, aber dennoch schlug ihr Kopf mehrmals heftig gegen etwas hartes, das sich kalt anfühlte. Dann spürte sie etwas an ihrer Brust. Es tat weh; aber nicht besonders. Das Atmen fiel ihr plötzlich schwerer und von der Stelle aus an der das Ding ihre Brust berührte breitete sich Wärme aus. Sie versuchte nach unten zu sehen, konnte den Kopf aber nur ein kleines Stück bewegen, bevor ein stechender Schmerz, der von überall zugleich zu kommen schien die Bewegung stoppte. Trotzdem konnte sie sehen, dass sich eine Metallstrebe oder was auch immer es war durch das Armaturenbrett des Wagens gebohrt hatte; und wahrscheinlich auch durch ihre Brust. Sie hustete gequält, schluckte das Blut das plötzlich ihren Mund füllte und hustete erneut. Jonathan! Hilf mir doch. Warum l ä sst du mich hier alleine? Die Wärme die sich von ihrer Brust aus ausgebreitet hatte wich einer ... beinahe ekelhaften Kälte. Wenn sie sich nur hätte bewegen können, aber ihre Muskeln gehorchten ihr noch immer nicht. Müdigkeit kroch langsam aus einer dunklen Ecke ihres Verstandes hervor wie klebriger Sirup, in dem ihre Gedanken nicht mehr richtig vorankamen. Langsam aber unaufhaltsam breitete sich die Schläfrigkeit aus und verdrängte schließlich sogar den Schmerz. Eine tiefe Ruhe, wie sie sie lange nicht mehr erlebt hatte erfasste sie und überzeugte sie davon, dass alles gut werden würde. Seltsam, dass Jonathan nicht hier war. Sie versuchte sich darauf zu konzentrieren eine Antwort auf die Frage zu finden warum er verschwunden war, aber es gelang ihr nicht. Sie schlief ein und erwachte nicht mehr.

... junges Paar heute Abend bei einem Verkehrsunfall getötet. Jonathan und Linda Ross erlagen beide noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Die Ursache für den Unfall ist noch ungeklärt, aber die Behörden gehen davon aus, dass Jonathan Ross die Kontrolle

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