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Hunter Legacy - Erlösung der Nacht von Adrian, Lara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.08.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Hunter Legacy - Erlösung der Nacht

Unwiderstehlich, gefährlich, leidenschaftlich! Seit der Hunter Cain seine Freiheit wiedererlangte, verdingt er sich als Söldner. Doch als ein Job in Las Vegas außer Kontrolle gerät, stößt er an die Grenzen seines Ehrenkodex' und verlässt die Stadt, um in Miami ganz neu anzufangen. Dort rettet er durch Zufall die junge Marina vor einem Attentat und findet sich mitten in einem Gangsterkrieg wieder. Cain setzt alles daran, die Stammesgefährtin zu beschützen. Und obwohl Marina nicht sonderlich begeistert davon ist, dass Cain dadurch ihre Mission gefährdet, kann sie sich der Anziehungskraft nicht entziehen, die der düstere Krieger in ihr auslöst ... 'Man muss sein Herz einfach an diese düsteren gequälten Helden verlieren!' UNDER THE COVERS BOOK BLOG Band 2 des düster-romantischen Spin-Off der MIDNIGHT-BREED-Reihe Lara Adrian lebt mit ihrem Mann in Florida. Neben ihrer äußerst erfolgreichen Vampirserie Midnight Breed hat sie unter dem Namen Tina St. John auch mit historischen Liebesromanen eine große Fangemeinde gewonnen. Mit For 100 Days - Täuschung erschien 2017 ihr erster zeitgenössischer Liebesroman

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 301
    Erscheinungsdatum: 30.08.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310438
    Verlag: LYX
    Serie: Hunter Legacy 2
    Originaltitel: Hour of Darkness (Hunter Legacy 02)
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Hunter Legacy - Erlösung der Nacht

1

Cain bohrte seine Fänge tiefer in den Hals der dunkelhaarigen Schönheit und schloss mit einem leisen Knurren die Augen, als bitteres, metallisch schmeckendes Blut in seinen Mund strömte. Die Frau, die er erst vor ein paar Minuten kennengelernt hatte, saß neben ihm auf dem Sofa seiner luxuriösen Penthouse-Suite in einem Hotel in Miami. Sie klammerte sich an ihn und wimmerte, während er ihr Blut trank.

Er ging recht unsanft vor, denn er wollte nur seinen Hunger stillen und es ansonsten schnell hinter sich bringen. Cain machte kein Geheimnis daraus, was er war. Für die Abkömmlinge seiner Art war es in den letzten zwanzig Jahren, seit die Menschen von der Existenz der Vampire erfahren hatten, nichts Ungewöhnliches, sich unter ihre sterblichen Mitbewohner zu mischen. Manche - so wie der weibliche Blutwirt, den er bezahlt hatte, damit die Frau ihm heute Abend zu Diensten war - schienen das freie Miteinander der letzten zwanzig Jahre nicht nur akzeptabel, sondern auch profitabel zu finden.

Cain strich noch einmal nüchtern und leidenschaftslos mit der Zunge über die kleinen Wunden, um sie zu schließen und das Ganze zu Ende zu bringen. Aber leider schien der weibliche Blutwirt nicht zu begreifen, wie begrenzt sein Interesse an ihr war. Als er sich von ihr löste, schwang in ihrem Stöhnen ein vorwurfsvolles Jammern mit.

"Mmh, hör nicht auf, Liebster. Lass uns ins Schlafzimmer gehen und weiterfeiern." Sie streckte die Arme nach ihm aus und fuhr sich dabei mit der Zunge einladend über die kirschroten Lippen. "Hör mal, ich weiß, dass du mich nur für mein Blut bezahlst, aber wenn du noch mehr von mir willst ..."

"Dein Geld liegt auf dem Tischchen im Eingangsbereich."

Cain stand bereits wieder. Außer einer dunklen Jeans hatte er nichts an. Er griff nach dem schwarzen Oberhemd, das er vor ein paar Minuten für die Nahrungsaufnahme ausgezogen hatte. Er streifte es sich über, ohne sich die Mühe zu machen, es zuzuknöpfen, ehe er sich umdrehte und sich dem missmutigen Ausdruck stellte, der auf ihrem Gesicht lag.

Die Frau war wirklich hübsch, und eigentlich versagte er sich nie Lust oder Nahrung, aber er gab diesen Bedürfnissen selten gleichzeitig nach. Wiederholungen waren nicht sein Ding. Er hielt sich strikt an seine Devise "einmal und nie wieder", auch wenn es um Menschenfrauen ging, die ihm ihr Blut anboten. So war das Leben einfacher ... sauberer.

Keine Bedingungen.

Keine Komplikationen.

Keine Erwartungen.

Er zog eine schwarze Braue hoch und hatte es jetzt eilig, sie loszuwerden. "Den Gang runter ist ein Badezimmer, falls du dich waschen willst, ehe du gehst."

Die Frau runzelte die Stirn und brummelte irgendetwas vor sich hin, ehe sie aufstand und nach ihrer Tasche griff, die auf einem der Sessel lag. Ihre spitzen Absätze klackerten hell auf den glänzenden Fliesen, als sie hastig an der Fensterfront mit Blick auf den Strand vorbei ins Foyer marschierte. Die Zimmertür schloss sich mit einem lauten Knall hinter ihr.

Cain atmete auf und war froh, wieder allein zu sein.

Er war nach Monaten des Reisens schließlich am äußersten Zipfel der Ostküste gelandet, nachdem er Las Vegas verlassen und einen Job an den Nagel gehängt hatte, bei dem er langsam, aber sicher vor die Hunde gegangen wäre. Jetzt befand er sich seit mehr als einer Woche in Miami, weil er angenommen hatte, dass er nur genug Zeit und Abstand brauchte, um den Kopf wieder freizubekommen und sein Gewissen zu beruhigen. Doch im Laufe seiner langen Reise, bei der er sich hatte treiben lassen und nur hin und wieder Nahrung zu sich genommen oder dem Drang nach einer Frau nachgegeben hatte, war er nur von einem einzigen Gefühl beherrscht worden ... unendlicher Langeweile.

Und Ruhelosigkeit.

Es hatte sich herausgestellt, dass er für den Müßiggang nicht geschaffen war. Das waren die Abkömmlinge seiner Art alle nicht, aber für

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