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Justifiers - Hard to Kill Justifiers-Roman 8 von Hallmann, Maike (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.08.2012
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Justifiers - Hard to Kill

Auf Leben und Tod Argon, seines Zeichens Ex-Justifier und nun Schmuggler, lebt den Traum vieler ehemaliger Kollegen: Der Captain der Virago ist sein eigener Herr. Mehr oder weniger jedenfalls, säßen ihm nicht unbarmherzige Kredithaie im Nacken. Und wäre da nicht sein ehemaliges Justifiers-Team, das mit ihm noch eine Rechnung offen hat. Doch als die Virago abstürzt, haben Crew und Justifiers auf einmal ganz andere Probleme. Das einzige, was die Bewohner des namenlosen Planeten kennen, ist Hunger, und auf einmal geht es nicht mehr um Rache oder Freiheit, sondern ums nackte Überleben ... Maike Hallmann wurde 1979 in Hamburg geboren. Sie studierte Germanistik und begann nach ihrem Abschluss als freie Autorin in ihrer Geburtsstadt Hamburg zu arbeiten. Sie hat u. a. einen Jugendkrimi, diverse Kurzgeschichten und mehrere Shadowrun-Romane veröffentlicht, bevor sie mit Die Feen ihr erstes großes Fantasy-Epos schrieb. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem gemeinsamen Kind in Hamburg.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 592
    Erscheinungsdatum: 13.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641076177
    Verlag: Heyne
    Serie: Justifiers Bd.8
    Größe: 609 kBytes
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Justifiers - Hard to Kill

1

"Argon? Ja, natürlich habe ich von ihm gehört. Persönlich bin ich ihm leider nie begegnet, übrigens auch die allermeisten anderen nicht, die das behaupten, zahlen Sie denen bloß nichts für ihre Geschichten. Tja, Argon – er hatte es geschafft, richtig? Einer der größten Schmuggler aller Zeiten, einer von denen, die alles besorgen können, wirklich alles. Einer von diesen Typen, bei denen zu Gold wird, was immer sie anfassen. Ein privater Schubantrieb, das muss man sich mal vorstellen! Und ein Frauenheld soll er gewesen sein. Bei ihm auf der Virago , da ging es zu wie in einem Bordell. Für seine Passagiere, wenn er mal welche mitgenommen hat, stand extra eine kleine Gruppe Sirens zur Verfügung. Drei Stier-Betas hatte er in der Crew, seine persönliche Leibwache. Und einige Exsöldner. Einer von ihnen, Sergeant Wolf – quasi mein Namensvetter –, soll ein Chemic gewesen sein. Man munkelt, er habe im Bataillon of Blood gedient, bevor er auf der Virago anheuerte. Das muss ein Leben gewesen sein! Und dann waren sie hinter ihm her, allesamt, Konzerntypen, andere Schmuggler, Kopfgeldjäger, gab Riesenärger. Und was tut er? Schlägt ihnen allen ein Schnippchen. Verschwindet über Nacht mit Mann und Maus und der ganzen Virago , als hätte es sie nie gegeben. Das muss man erst mal fertigbringen!"

Jhon Wolfe, Ex-Schmuggler, gehört auf TravellersPointII, 3051 (Erdzeit)

17. Juli 3042

System: Fenris

Planet: Quintus (im Besitz von Twilight Industrie s )

Ort: Orbit, Raumfrachter Virago (Cockpit)

"Er hat es übrigens immer noch nicht getan", sagte Nova und seufzte tief. "Sind ein paar kleine Worte denn so schwierig für euch Männer? So ein klitzekleines Bekenntnis?" Beiläufig strich sie über das Kontrollpult, und die drei gewaltigen Triebwerke der Virago reagierten so fügsam wie gut erzogene Hunde, obwohl sie weder Schalter noch Knöpfe noch Regler anrührte. Sie spürte die Kraft der Triebwerke bis in die Knochen, und der in die Jahre gekommene Reaktor war wie ein hell loderndes Feuer in ihren Eingeweiden.

Argon, der sich neben ihr im Navigatorsitz flegelte und einen Fuß gegen seine Seite des Kontrollpults gestemmt hatte, wandte den Kopf und betrachtete sie argwöhnisch. "Ihr habt gewettet, richtig? Du und Puke. Ihr habt schon wieder gewettet."

Sie schlug die Augen nieder. "Es ging nicht anders. Wir haben es versucht, wirklich. Wir haben einen ganzen Nachmittag lang und einen halben Abend alles gegeben. Aber dann ist es wieder passiert."

"Dein Captain hat Wetten an Bord verboten", erinnerte er sie. "Jedenfalls dann, wenn sie auf die amouröse Demütigung des zweiten Offiziers rauslaufen."

"Mein Captain ist ein humorloses Aas", beschied sie ihm und warf ihm einen raschen Blick zu, um abzuschätzen, ob sie zu weit gegangen war.

Er grinste. "Das tut nichts zur Sache. Befehl ist Befehl." Seufzend schüttelte er den Kopf. "Worum habt ihr gewettet?"

"Na, auf dasselbe wie immer! Dass Toro endlich Tina seine Liebe gesteht! Aber ich habe fast eine Stunde lang heimlich zugehört, wie er mit ihr ..."

"Du hast ihn wieder belauscht?"

Sie hörte den plötzlichen Ärger in seiner Stimme, und ihr wurde kalt. Die militärischen Ränge an Bord waren eher Spielerei, und Argon duldete viel Blödsinn, aber wenn er fand, dass eine Grenze überschritten wurde, griff er hart durch. Sie konnte ni

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