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Karriere: Superheldin Wearing the Cape 1 von Harmon, Marion G. (eBook)

  • Verlag: Feder & Schwert
eBook (ePUB)
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Karriere: Superheldin

Wer träumt nicht manchmal davon, Superkräfte zu haben? Dies war auch Hopes Traum, bevor sie erwachsen wurde. Umso ironischer, dass sie durch den Ashland-Anschlag plötzlich Superkräfte entwickelt, gerade als sie ihr Studium an der Universität von Chicago beginnen will. Nachdem die Sentinels, Chicagos führendes Superhelden-Team, Hope den Decknamen 'Astra' verliehen und sie eingeladen haben, sich ihnen anzuschließen, stellt sich die Frage, ob sie den Mut hat, Cape und Maske zu tragen und eine Karriere als Superheldin zu beginnen. Egal, wie sie sich entscheidet: Erst einmal muss sie ihre neuen Kräfte in den Griff bekommen, denn Superkräfte bringen auch ernsthafte Nachteile mit sich. Doch wird sie im Anschluss das Leben als Sentinel wählen oder ihren ursprünglichen Lebensplan weiter verfolgen? In einer Welt, in der Superhelden Gewerkschaften gründen, Agenten haben und die stärksten und fotogensten Individuen unter ihnen zu wortwörtlichen Superstars aufsteigen, ist der Reiz groß, ein 'Cape' zu werden. Aber der Preis dafür kann hoch sein - besonders wenn man geoutet wird und den Schutz seiner geheimen Identität verliert. Hope kann die Entscheidung aufschieben, indem sie erst einmal nur zum Sidekick des Teams wird. Als jedoch der Teatime-Anarchist - der Superbösewicht, der für den Anschlag von Ashland verantwortlich ist - sich für sie interessiert, verkompliziert das die Sache für Hope erheblich. In ihrer Rolle als Astra scheint sie dazu bestimmt zu sein, die Welt zu retten - oder zumindest einen bedeutenden Teil davon. Willkommen in der Welt von Wearing the Cape, der spannenden neuen Superhelden-Reihe aus den USA.

Marion G. Harmon beendete seinen ersten Roman, 'Karriere: Superheldin', bereits im Jahr 2010, und entschied sich nach erfolgloser Suche nach einem Agenten, der etwas mit Superheldengeschichten anzufangen gewusst hätte, dazu, diesen im Selfpublishing herauszubringen (hauptsächlich um endlich damit aufzuhören, den Roman ständig wieder neu zu schreiben). Er veröffentlichte den Roman in englischer Originalsprache via KDP und Createspace Mitte 2011 mit großen Erfolg; Wearing the Cape erhielt eine 4,5-Sterne-Bewertung bei Amazon und hielt sich im Jahr 2012 auf Platz 1 seiner Amazon-Kategorie. Seither hat er sechs weitere, in derselben Welt angesiedelte Romane geschrieben, und war regelmäßig erstaunt von der enthusiastischen Resonanz seiner LeserInnen. Seit er das Rollenspiel Advanced Dungeons & Dragons während seiner Schulzeit entdeckt hatte, ist er Fan von Pen & Paper-Rollenspielen - logischerweise folgte ein Rollenspiel zu Wearing the Cape im Jahre 2017, welches in 2018 beim Uhrwerk Verlag auf Deutsch erscheinen wird. Harmon schreibt weiterhin Wearing the Cape-Geschichten und schwört, dass er eines Tages sein sich in keiner Weise ernst nehmendes Space-Epos 'Worst Contact' beenden wird. Wirklich. Mit 'Karriere: Superheldin' liegt nun endlich der erste seiner Wearing the Cape-Romane auf Deutsch vor.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783867622967
    Verlag: Feder & Schwert
    Serie: Wearing the Cape .1
    Originaltitel: Wearing the Cape
    Größe: 1242 kBytes
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Karriere: Superheldin

Kapitel 1



Cape (Plural: Capes ): (wörtlich) ein ärmelloses Kleidungsstück, das über Rücken und Schultern hängend getragen wird; (übertragen) ein Mensch mit Superkräften, der sich entschlossen hat, als Superheld zu agieren. Synonyme: Held, Maske, Super, Superheld . Nebenbedeutungen: "Cape" ist sowohl eine allgemein gebräuchliche als auch abwertend verwendete Bezeichnung für Superhelden. Diese nutzen "Cape" salopp als Selbstbezeichnung , sehen den Begriff jedoch im Allgemeinen als erniedrigend an, wenn er von der Presse für sie gebraucht wird.



- Barlows Handbuch der Superkräfte



Ich war auf dem Eisenhower Expressway Richtung Osten unterwegs, als der Teatime-Anarchist die Straßenüberführung der Ashland Avenue auf mich fallen ließ. Dabei benutzte er genug Sprengstoff, um den gesamten südwärts führenden Straßenabschnitt auf einmal zusammenkrachen zu lassen.

Mein Tag hatte ganz normal angefangen. Ich stürzte einen Kaffee runter, schnappte mir auf dem Weg zur Tür einen verbrannten Toast und drückte Mom einen Abschiedskuss auf die Wange. Draußen kroch die kühle Septemberluft unter meinen Mantelsaum und ich war froh, dass ich mich heute für eine Strumpfhose unter dem Rock entschieden hatte. Mit einer Hand am Steuer checkte ich meine Termine: Zunächst würde ich in der Galerie für Mom Mädchen für alles spielen, um ihre Stiftungsveranstaltung am Donnerstagabend vorzubereiten. Eine neue Nachricht von Julie blinkte auf: Sie hatte beschlossen, dass wir die Universität von Chicago in unserem ersten Jahr im Sturm erobern würden und wollte uns bis zur Orientierungswoche in der besten Ausgangsposition dafür haben. An der Oak Park High waren wir bis zu unserem Abschluss die unangefochtenen Königinnen gewesen und sie sah keinen Grund, warum unsere College-Jahre anders verlaufen sollten.

Ich fuhr an einem grauen SUV vorbei, von dessen Rücksitz mir ein rothaariger kleiner Zwerg zuwinkte, während vorne ihre Mutter energisch per Freisprechfunktion auf einen Anrufer einredete. Ich streckte der Kleinen die Zunge raus und brachte sie damit zum Lachen, als mein Epad Julies neuen Klingelton vernehmen ließ - die Hymne der UC. "Wave the flag of Old Chicago ..."

Bumm.

Gewaltige Explosionen rissen mich aus meinen Gedanken, und als ich aufblickte, sah ich, wie sich über mir gesprengter Beton wie eine aufgehende Blüte in alle Richtungen ausbreitete. Und ich sah die herabstürzende Brücke auf mich zu rasen. Ich schrie auf, duckte mich und verlor dabei die Kontrolle über das Steuer. Mein Wagen schlitterte. Plötzlich ein gelber Blitz, dann traf ich auf irgendwas Hartes. Eine Erschütterung apokalyptischen Ausmaßes ließ mich erneut aufschreien, als herabfallende Straßenteile mein Auto plattdrückten. Die Reifen platzten. Das eingedrückte Autodach traf meinen Kopf und herumfliegende Glassplitter stachen in mein Gesicht, während vor meinen Augen Sterne explodierten. Mein Schrei endete in ersticktem Husten. Ich lag ausgestreckt auf dem Fahrersitz. Der Schaltknüppel drückte in meinen Bauch und um mich herum war es stockfinster. Auf meiner Zunge schmeckte ich Blut.

Am Leben. Ich war am Leben.

Das Autodach bog sich nach unten durch, nur Zentimeter über meinem Kopf, während ich im Dunkeln lag und mein Gurt mir die Luft abdrückte. Blind und wie benebelt schaffte ich es irgendwie, mich abzuschnallen, doch ich bekam immer noch kaum Luft. Zementstaub . Ich zog den Reißverschluss meines Mantels auf und riss meinen Pullover nach oben. Während ich schluchzend einige flache Atemzüge durch die Wolle nahm, kämpfte ich darum, trotz der aufsteigenden Angst noch klare Gedanken zu fassen.

Ich wand mich in meinem Sitz, um vorsichtig meine Beine zu befühlen und mit den Zehen zu wackeln. Nichts gebrochen? Der Erste-Hilfe-Kasten wa

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