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Kein Vampir für eine Nacht von MacAlister, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.10.2011
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Kein Vampir für eine Nacht

Allegra Tellford arbeitet als Geisterbeschwörerin für eine amerikanische Organisation. Leider will es in letzter Zeit mit den Beschwörungen nicht so recht klappen. Aus Angst, ihren Job zu verlieren, fährt Allegra nach London, um dort in den alten, von Gespenstern heimgesuchten Häusern ihr Glück zu versuchen. Im Traum erscheint ihr ein äußerst gut aussehender Mann, der sie um ihre Hilfe bittet. Doch als sie versucht, seinen Geist zu beschwören, erlebt sie eine erstaunliche Überraschung ...

Als Joy sich von ihrer Freundin Miranda die Zukunft voraussagen lässt, erfährt sie zu ihrer Freude, dass sie bald den Mann fürs Leben kennen lernen wird. Doch was soll sie davon halten, dass ihr Traumprinz angeblich ein Vampir ist? Kurz darauf fährt Joy zu einem Gothic Festival nach Tschechien und wird dort Zeugin rätselhafter Vorgänge ...Erotischer Vampirroman als freche Frauenunterhaltung! Riesenerfolg in den USA, New-York-Times-Bestseller! 'Machen Sie es sich bequem und freuen Sie sich auf ein einmalig witziges Leseerlebnis. Dieses unglaublich komische Buch ist ein wahres Vergnügen!' Romantic Times

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 21.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802588167
    Verlag: LYX
    Serie: Dark Ones Bd.3
    Originaltitel: Sex and the Single Vampire
    Größe: 876 kBytes
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Kein Vampir für eine Nacht

2

"Keine Panik, Allie! Das ist doch genau das, was du immer wolltest", sagte ich zu mir, doch am liebsten wäre ich die Treppe hinunter- und zur Tür hinausgerannt. "Dafür hast du gelernt, und du hast Anton geschworen, dass du so etwas kannst, als er dich eingestellt hat. Das ist dein Job! Gekniffen wird nicht! Du weißt, was passiert, wenn du der Sache nicht nachgehst!"

Oh ja, das wusste ich nur zu gut. Alles, was ich mir in den vergangenen sieben Jahren erarbeitet hatte, jeder Bluterguss, den ich abbekommen hatte, jeder kleine Erfol g - von einem eigenen Konto bis zur Beschaffung eines Job s - und schließlich der Triumph über das Monster, das mein Leben beherrscht hatte, all das wäre vergebens gewesen, und ich wäre genau die Versagerin, als die Timothy mich so oft beschimpft hatte. Zu nichts nütze und nicht in der Lage, auf eigenen Beinen zu stehen.

Eine Spinnerin.

Ich hob den Kopf, straffte die Schultern und ging langsam die Treppe hinunter, wobei ich meine Tasche fest an mich drückte. Es gab nichts auf der Welt, das mir so viel Angst machen konnte wie mein altes Leben. Wenn ich stark genug gewesen war, um einen gewalttätigen Ehemann zu verlassen, dann war ich auch stark genug, um einem Wesen der Finsternis gegenüberzutreten.

Ich hielt an diesem Gedanken fest, bis ich auf der Kellertreppe war. In diesem Moment gingen in meinem Kopf sämtliche Alarmsirenen los, und die Stimme der Vernunft in meinem Inneren schrie, ich solle auf meine Ehre pfeifen. Ich musste raus aus diesem Haus, bevor das, was hinter der Tür am Fuß der Treppe lauerte, mich zu fassen bekam.

Mich ergriff die nackte Panik, und ich blieb wie angewurzelt stehen. Meine Füße weigerten sich, auch nur einen Schritt zu machen, und meine Hand umklammerte das verstaubte Geländer so fest, dass ich sie wohl nur mit der Brechstange würde lösen können. Ich konnte nicht atmen, denn die Finsternis hinter der Tür war erdrückend. Ich konnte nicht schlucken, ich konnte nicht blinzeln, und ich hatte ernste Zweifel, ob mein Herz noch schlug. Dann nahm ich ein schwaches Geräusch wahr; ein leises, gedämpftes Klopfen, das aus dem Raum drang.

"Ein pochendes Herz", krächzte ich, bedauerte es aber, kaum dass die Worte über meine vor Angst tauben Lippen waren, denn ich spürte, wie das Finstere jenseits der Tür seine Aufmerksamkeit auf mich richtete. "Mist!", zischte ich, hin- und hergerissen zwischen dem Drang, das Weite zu suchen, und dem Wissen, dass ich meiner Berufung nicht gerecht wurde, wenn ich der Konfrontation mit dem, was in diesem Raum war, aus dem Weg ging.

Plötzlich spürte ich, dass mein Herz wieder schlug; nun raste es regelrecht, und mir wurde schwindelig von der plötzlichen Blutzufuhr in den Teil meines Körpers, der sich Gehirn nannte. Obwohl ich reichlich benommen und verwirrt war, stand meine Entscheidung mit einem Mal fest.

Ich wollte dem Drang widerstehen, der Gefahr zu entfliehen, wenngleich es sich dabei um einen sehr starken Impuls handelte, der nicht so leicht zu bezwingen war. Ich riss meine Hand von dem Geländer los und wimmerte kaum hörbar vor mich hin, während ich meine Beine zu mobilisieren versuchte, bis sie endlich einen Schritt nach unten machten.

"Eins", sagte ich so leise, dass mich sogar eine zu Boden fallende Feder übertönt hätte. Dann machte ich noch einen Schritt. "Zwei. Jetzt sind es nur noch drei Stufen. Und jetzt nur noch zwei."

Mein Magen begann zu rebellieren, und ich bedauerte, dass ich nach meinem Albtraum so viel Wasser getrunken hatte. "Vier. Nur noch eine, Allie. Das schaffst du!"

Plötzlich konnte ich nur noch stoßweise atmen, doch ich benutzte den unregelmäßigen Rhythmus dazu, den Teil meines Gehirns abzulenken, der mir schreiend befahl wegzulaufen. Dann erreichte ich tatsächlich die letzte Stufe und blieb vor der Tür stehen.

Nun spürte ich das, was sich dahinter verbarg, ganz deutlich, auch ohne dass ich mic

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