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Leviathan Rising Abenteuerroman von Green, Jonathan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.05.2017
  • Verlag: Luzifer
eBook (ePUB)
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Leviathan Rising

LEVIATHAN RISING - Band 2 der rasanten Action-Thrillerserie um den eloquenten britischen Geheimdienst-Abenteurer Ulysses Quicksilver! Er erhebt sich aus der Tiefe... und er hat Hunger! In 80 Tagen um die Welt - mit Stil! Dieses vollmundige Versprechen der Carcharodon Shipping Company soll mit der Jungfernfahrt des neuesten und mehr als beeindruckenden Unterwasserkreuzfahrtschiffs Neptune auf die Probe gestellt werden. Unter den Reisenden befindet sich auch Ulysses Quicksilver, der Dandy-Abenteurer und Held von Magna Britannia, um sich eine wohlverdiente Ruhepause nach den traumatischen Erlebnissen des 160. Thronjubiläums von Queen Victoria zu gönnen. Doch bereits wenige Tage nach dem Besuch der Unterwasserstadt Pacifica kommt es zur Katastrophe. Ein brutaler Mord wird begangen, und kurz darauf wird die Neptune Opfer einer Sabotage, welche das Schiff in die bodenlose Tiefe des Meeres sinken lässt. Doch gefangen auf dem Meeresgrund, haben die Probleme für die Überlebenden gerade erst begonnen. Denn hier unten lauert ein jahrzehntealtes Geheimnis auf sie. Der Leviathan ist erwacht und erhebt sich hungrig aus der Tiefe. Wenn er sich auf die Jagd begibt, wird niemand seiner urzeitlichen Wut entkommen ... Dieses Ebook enthält als Bonus die spannende Kurzgeschichte VANISHING POINT. -------------------------------------------------------- 'Die Handlung ist super spannend und mitreißend, der Schreibstil sehr flüssig und anschaulich beschrieben. Ich konnte das Buch kaum weglegen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.' [Lesermeinung] 'Wer auf spannende Geschichten steht wird das Buch mögen.' [Lesermeinung] JONATHAN GREEN ist ein Schriftsteller der spekulativen Fiktion. Er hat bereits 45 Bücher und unzählige Kurzgeschichten geschrieben, von Fantasy-Spielebüchern bis Doktor Who, Star Wars: The Clone Wars, Sonic the Hedgehog, Mutant Ninja Turtles und Moshi Monsters. Er ist der Schöpfer der Serie Pax Britannia für Abaddon Books und hat bis heute acht Romane für dieses Steampunk-Universum geschrieben. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in West London. Hier erfahren Sie mehr über seine aktuellen Projekte: WWW.JONATHANGREENAUTHOR.COM.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 29.05.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958350311
    Verlag: Luzifer
    Serie: Pax Britannia Bd.2
    Originaltitel: Leviathan Rising
    Größe: 1835 kBytes
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Leviathan Rising

Prolog

Reise zum Meeresgrund

Die Venture - ein Dampfschiff, welches vor sechs Tagen Shanghai verlassen hatte - tuckerte Rauch und Dampf rülpsend durch die Wildnis des Ozeans und kämpfte gegen das Auf und Ab der Wellen an. Mit seinem rostigen Deck und den vom Wetter gekrümmten Planken, stemmte sich das dreckige und laute Schiff gegen die Wogen des Meeres. Der Horizont war wolkenverhangen, darunter lag der Pazifik wie eine wogende Masse brodelnder Dunkelheit. Seevögel, weiße Flecken auf dem Grau des Himmels, erhoben sich weit über der einsamen Venture . Ihre misstönenden Schreie verloren sich im heulenden Wind und dem Krachen der Wellen gegen den Bug des Schiffes. Der Dampfer wirkte wie ein rostiger Fleck im trägen Steigen und Fallen des schwarzen Wassers.

Das Schiff schlug in einen weiteren Wellenkamm, und das dröhnende Scheppern des Aufpralls schallte durch den Rumpf und ließ die Kielräume erzittern. Captain Engelhard - ein Deutscher bayrischer Abstammung - blickte durch das salzverkrustete Glas vor sich auf die wellenförmige Berge aus Wasser, welche die Venture umschlossen. Soweit das Auge reichte war kein Land in Sicht. Nach Engelhards Erfahrung gehörte das wilde Wasser des südchinesischen Meeres zu den rauesten und unberechenbarsten Gewässern der ganzen Welt - nicht unähnlich dem abgebrühten Captain selbst. Mager wie eine Seeschlange und potenziell doppelt so giftig, verlangte Engelhard den Respekt seiner Crew - und deren Furcht. Es war genau wie beim alten Runcorn, unter welchem er seine erste Anstellung als Schiffsjunge auf den Handelsrouten zwischen dem Imperium von Magna Britannia und China inne hatte, und nach welchem Vorbild er seinen eigenen Führungsstil modellierte, nachdem er das Kommando über die Venture aufgrund Runcorns vorzeitigem Ableben übernahm.

Nach seiner Erfahrung lief es so: Ein Seemann, der seinen Captain respektierte, seinem Urteil vertraute und seine Entscheidungen ehrte, würde ihm über die sieben Weltmeere bis zum Ende der Welt folgen. Aber einen Mann, der einen fürchtet, den konnte man hinab in Davy Jones Reich oder gar in den Schlund der Hölle selbst führen. Und das war die Sorte Mann, die Engelhard auf seinem Schiff haben wollte.

Einer dieser Männer war sein Erster Offizier, Mr. Hayes. Die Crew der Venture war eine weltbürgerliche Gemeinschaft, Hayes selbst kam aus Rhodesien. Der cremefarbene Wollpullover den er trug, stand im scharfen Kontrast zu seiner wie poliert wirkenden ebenholzfarbenen Haut. Er war ein Riese von einem Mann, größer und breiter als Engelhard; seine Loyalität erkauft mit dem Versprechen auf Reichtum, seine Grausamkeit hingegen mit dem, was auch immer ihm in seiner Jugend wiederfahren war und dafür gesorgt hatte, dass er aus seiner Heimat aufs offene Meer geflüchtet war.

Eine volle Ladung des besten Opiums von den Mohnblumenfeldern der Provinz Sichuan, gebündelt für die Räucherhöhlen von Magna Britannia, befand sich im Bauch des Schiffes. Engelhard brauchte eine Crew, auf die er sich blind verlassen konnte. Er kannte die Risiken solcher Unternehmungen gut genug. Die Risiken, die man für einen gesteigerten Profit und die Aussicht auf ein sorgenfreies Leben auf sich nahm - für willige Ladys und eine nie versiegende Menge Rum. Deshalb brauchte er Männer, die nicht zu zittern anfingen, sobald sie einem Beamten der königlichen Finanzbehörden gegenüberstanden. Auch das Risiko, auf einen Konkurrenten auf hoher See zu treffen, war jederzeit gegeben; ein anderer Captain, der mit einer Lieferung Opium für den Westen das große Ding drehen wollte.

Seit jeher gab es alte Seefahrerlegenden über diese Gewässer. Die meisten handelten vom mysteriösen Verschwinden verschiedener Schiffe während der letzten Jahrhundert

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