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Lions - Fährte der Lust von Aiken, G. A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.08.2014
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
7,99 €
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Lions - Fährte der Lust

Dee-Ann Smith vertraut nichts so sehr wie ihren Instinkten. Das hat sie als ehemaliger Marine und Mitglied einer Gestaltwandler-Schutzgruppe gelernt. Ric Van Holtz ist ihr Boss und verrückt nach Dee-Ann. Doch die möchte keine gediegenen Cocktail-Partys mit ihm besuchen, sondern mit aller Kraft gegen illegale Gestaltwandler-Kampfarenen kämpfen. Um Dee-Ann rumzukriegen, muss ihr Chef endlich zum Teamplayer werden - für Alphatier Ric die größte Herausforderung von allen ... G. A. Aikens neues Buch ist ein wahres Feuerwerk an Witz, Erotik und Action!

G. A. Aiken ist New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie lebt an der Westküste der USA und genießt dort das sonnige Wetter, das gute Essen und die Aussicht auf attraktive Strandbesucher. Ihre erfolgreichen Erotic-Fantasy-Reihen um die Drachenwandler, "Lions", "Wolf Diaries" und "Call of Crows" erscheinen alle im Piper Verlag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 11.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492966535
    Verlag: Piper
    Serie: Lions 6
    Größe: 1974 kBytes
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Lions - Fährte der Lust

Prolog

Es wäre nicht seine erste Wahl für ein Treffen wie dieses gewesen, aber in Anbetracht der Tatsache, mit wem er sich traf, um diese wichtige Angelegenheit zu besprechen, war er gewillt, eine gewisse Flexibilität an den Tag zu legen. Aber wenn er ehrlich war, war es Niles Van Holtz – Van für seine Familie und Freunde – durchaus recht, dass dieses Treffen auf einer großen Freifläche und auf neutralem Gebiet stattfand, umgeben von einer Menge Menschen.

Er stieg aus dem Wagen und erlaubte seinem jungen Cousin, ihm zu folgen. Der sechsjährige Ulrich verbrachte den Sommer bei Van und dessen Gefährtin Irene, da, wie seine noch relativ frisch angetraute Braut es ausdrückte, "der junge Mann jetzt begreifen muss, dass sein Vater ein Idiot ist, und nicht erst später, wenn der Schaden bereits angerichtet ist". Der Junge war allerdings keine besonders große Herausforderung. Er las ununterbrochen oder arbeitete in der Küche an seinen Messerkünsten. Er brauchte noch nicht einmal einen Fernseher, da er allem Anschein nach der Ansicht war, dieser lenke ihn nur von seinen Büchern ab. Anfangs hatte er nicht viel gesprochen, aber Irene hatte überraschenderweise ein Händchen für Kinder bewiesen, und es war ihr gelungen, Ric nach und nach aus seinem selbst gesponnenen Kokon zu locken, bis er sich in einen ziemlich geschwätzigen Welpen verwandelt hatte, wenn er in der richtigen Stimmung war.

Van hätte den Jungen auch in Seattle zurücklassen können, aber innerhalb von ein paar Wochen hatte sich Ric in Vans "Schatten" verwandelt, wie Irene es nannte. Was wiederum bedeutete, dass Van einfach kein gutes Gefühl dabei gehabt hätte, ihn zurückzulassen.

Davon abgesehen war dies hier nur ein Geschäftstreffen. Nichts Gefährliches oder so. Obwohl Van sich mit einem der Erzfeinde seines Rudels traf. Für Van war ein Geschäft eben ein Geschäft, und er nahm an, dass alle anderen das ganz genauso sahen.

"Du bleibst hier, Ric." Van setzte den Jungen auf die Kühlerhaube seines Mietwagens: ein schneller kleiner Porsche, den er in der Nähe des Flughafens von Memphis abgeholt hatte, um damit zu diesem Treffen auf neutralem Gebiet zu fahren. "Ich bin gleich da drüben, okay?"

"Okay." Der Junge zog ein Buch aus seinem Rucksack und begann zu lesen. Der Graf von Monte Christo . Ein Sechsjähriger, der Der Graf von Monte Christo las. Ein Buch, das Van gezwungenermaßen in der Highschool gelesen hatte – und das erst, nachdem seine Lehrerin ihn gewarnt hatte, dass die Lektürehilfe mit der Kurzversion allein ihm bei den Halbjahresprüfungen nicht helfen würde. Aber der Junge hatte sich das Buch im Laden selbst ausgesucht, zusammen mit zwölf weiteren sowie einem Taschenwörterbuch für den Fall, dass er das eine oder andere Wort nicht verstand.

Und was war mit dem neuesten Handheld-Spiel, das Van direkt aus Japan für Ric besorgt hatte? Das lag immer noch auf dem Bett des Jungen, in der Verpackung, unangetastet.

Van tätschelte Ric den Kopf – er liebte den Kleinen, auch wenn er seine Prioritäten völlig falsch setzte – und drehte sich um, um sich zum Treffpunkt zu begeben, machte dann jedoch unwillkürlich einen Satz rückwärts. Der Wolf, mit dem er hier verabredet war, stand in einem abgetragenen Led-Zeppelin-T-Shirt, zerrissenen Jeans und alten Springerstiefeln direkt vor ihm. Eine lange Kette, die vorn an einer Gürtelschlaufe seiner Jeans eingehakt war, schlängelte sich an seinem Bein entlang bis zu seiner Gesäßtasche und vermutlich seiner Brieftasche. Sein dunkelbraunes Haar hing bis auf die Schultern herunter u

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