text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Lions - Fesselnde Jagd von Aiken, G. A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.05.2015
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Lions - Fesselnde Jagd

Als Security-Experte verfügt Ricky Lee Reed über einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Doch sein Einsatz für Toni Jean-Louis Parker - jene Frau, die er beschützen soll - geht weit über die berufliche Ebene hinaus. Mit jedem Tag verfällt er der komplizierten Schakalin mehr und mehr. Für Toni nimmt der stattliche Wolfsrüde so einiges in Kauf - inklusive Streit mit seinen Brüdern und schokosüchtige Wildhunde. Toni weiß nicht, wie sie andauernd in solche Situationen gerät. Aber sie muss zugeben, dass da etwas an Ricky Lee Reed ist, das sie irgendwie interessant (und eigentlich ziemlich sexy) findet. Nun müssen beide nur noch lange genug überleben, um herauszufinden, ob es wert ist, für ihre Gefühle zu kämpfen ...

G. A. Aiken ist New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie lebt an der Westküste der USA und genießt dort das sonnige Wetter, das gute Essen und die Aussicht auf attraktive Strandbesucher. Ihre erfolgreichen Erotic-Fantasy-Reihen um die Drachenwandler, "Lions", "Wolf Diaries" und "Call of Crows" erscheinen alle im Piper Verlag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 11.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492969109
    Verlag: Piper
    Serie: Lions 8
    Größe: 3412 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Lions - Fesselnde Jagd

Kapitel 1

"Bist du mein Daddy?"

Ricky Lee Reed, ursprünglich aus Smithtown, Tennessee, und erst vor wenigen Jahren nach New York City verpflanzt, glotzte das Kind, das ihm diese Frage gestellt hatte, einen kurzen Moment lang an, bevor er seine Aufmerksamkeit dem erwachsenen Weibchen zuwandte, das das Kind auf dem Arm hielt.

Er musste zugeben, dass er nicht erwartet hatte, diese Frage zu hören ... also, überhaupt jemals . Dafür gab es zwar eine ganze Menge Gründe, aber der wichtigste war, dass er diese Frau gar nicht kannte. Er gehörte nicht zu den Typen, die so viele Weibchen flachlegten, dass sie deren Gesichter oder Namen vergaßen. Also ... warum stellte dieses Kind ihm diese Frage? Und was noch seltsamer war: Warum hob das Weibchen plötzlich die Augenbrauen und fragte: "Und ... bist du es?"

Moment mal. Wusste sie das denn nicht? Sollte sie das denn nicht wissen? Lieber Gott, diese Stadt. Gut möglich, dass er sich nie daran gewöhnen würde, hier zu leben. Niemals. Das Leben hier war zwar überraschenderweise sicherer als in Smithtown, Tennessee, aber es war auch entschieden seltsamer. Vielleicht, weil es in Manhattan viel mehr Vollmenschen gab - er hatte festgestellt, dass Vollmenschen viel seltsamer waren als Gestaltwandler - und Smithtown praktisch nur aus Wandlern bestand. Hauptsächlich aus Wölfen. Abgesehen von ein paar Bären am Stadtrand, die zu alt und zu groß waren, als dass das Rudel sich die Mühe machen würde, sie zu vertreiben. Aber all diese Wölfe auf einem Haufen in Kombination mit genügend schwarz gebranntem Schnaps, um die gesamte russische Armee außer Gefecht zu setzen, bedeutete, dass in den Hügeln rund um seine Heimatstadt mehr Gefahren lauerten, als es im Hexenkessel New Yorks jemals der Fall sein konnte. Ganz gleich, was sie in den Filmen immer behaupteten. Aber doch konnte das Leben in Manhattan im Vergleich zu dem, das er zurückgelassen hatte, so viel seltsamer sein.

Er hatte sich dieser Bank in dem riesigen Sportzentrum nur genähert - dem Zuhause sämtlicher von Gestaltwandlern geführter Sportmannschaften New Yorks -, um sich mit dem hübschen Weibchen zu unterhalten, das bereits darauf saß. Und um vielleicht ihre Telefonnummer zu ergattern. Er fand sie wirklich süß, wahrscheinlich wegen ihrer Lockenmähne. Die meisten Weibchen in seinem Rudel hatten glattes Haar, aber ihres war blond-braun, mit vielen schwarzen Strähnen, und ein einziges Durcheinander aus Locken. Nichts als wilde, weiche Locken, die beinahe ihre Augen bedeckten und bis zu ihren Schultern hinab reichten. Ja. Ihm gefiel ihr Haar. Die Tatsache, dass sie eine Schakalin war, interessierte ihn jedoch nicht sonderlich. Sie war trotzdem eine Hündin, genau wie er, und er suchte sowieso nicht nach einer Gefährtin. Nur nach ein paar Dates, und vielleicht ein bisschen Spaß ...

Spaß. Nicht Vaterschaft.

"Nein", antwortete er den beiden schließlich. "Ich bin nicht dein Daddy."

Die Frau umarmte den Jungen auf ihrem Schoß und küsste ihn auf die Stirn. "Tut mir leid, Denny. Vielleicht finden wir deinen Daddy ja eines Tages."

Seine Südstaatenhöflichkeit diktierte Ricky Lee eigentlich, die ganze Sache damit auf sich beruhen zu lassen. Keine Fragen zu stellen und nicht vorzuschlagen, dass sie einen besseren Überblick über ihre verflossenen Liebhaber behalten sollte. Aber er konnte sich einfach nicht dazu durchringen, wieder zu gehen. Er war zu neugierig.

Sie schaute ihn an. "Oh ... du bist immer noch hier?"

Bevor er fragen konnte, warum er nicht auf dieser Bank sitzen bleiben konnte, ohne angestarrt zu werden, trotteten noch mehr Kinder auf das Weibchen zu: ein junges Mädchen, dessen große braune Augen förmlich an seinem Handy klebten, ein Junge und ein Mädchen im Kleinkindalte

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen