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Lions - Freche Bisse Roman von Aiken, G. A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.09.2015
  • Verlag: Piper Verlag
eBook (ePUB)
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Lions - Freche Bisse

Als Honigdachs kennt Livy Kowalski weder Furcht noch Respekt. Auch nicht vor einem riesigen Tiger-Bär-Hybriden wie Vic Barinov. Im Gegenteil, wenn es im eigenen Leben drunter und drüber geht (denn wie soll man es sonst nennen, wenn der eigene Cousin den Verstand verloren und der Vater unter mysteriösen Umständen das Zeitliche gesegnet hat), kann ein so großer, tapsiger Bär ganz unterhaltsam sein. Vic hat es mit Livy nicht leicht. Die eigensinnige Gestaltwandlerin taucht ständig ungefragt bei ihm Zuhause auf und ist völlig verrückt nach ... nun ja, dem Honig in seiner Speisekammer. Dabei gibt es bei Vic noch ganz andere Dinge zu holen.

G. A. Aiken ist New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie lebt an der Westküste der USA und genießt dort das sonnige Wetter, das gute Essen und die Aussicht auf attraktive Strandbesucher. Ihre erfolgreichen Erotic-Fantasy-Reihen um die Drachenwandler, "Lions", "Wolf Diaries" und "Call of Crows" erscheinen alle im Piper Verlag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 464
    Erscheinungsdatum: 14.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492970983
    Verlag: Piper Verlag
    Serie: Lions 9
    Größe: 2523kBytes
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Lions - Freche Bisse

Kapitel 1

Livy Kowalski atmete ganz langsam aus, als die beiden kämpfenden Weibchen hart auf dem Sarg landeten.

Livys Vater lag in diesem Sarg. Und die Schwester ihres Vaters und Livys Mutter waren damit beschäftigt, sich auf ihm zu prügeln.

Ihr Cousin Jake lehnte sich zu ihr und flüsterte: "Als würde man einer tristen, uralten Trauerzeremonie der Familie Windsor beiwohnen, stimmt's?"

Gott sei Dank war Jake hier. Sie wusste wirklich nicht, ob sie diesen Albtraum ohne ihn durchgestanden hätte.

Nein. Nicht den Tod ihres Vaters, sondern die Tatsache, dass sie sich mit ihrer Familie herumschlagen musste. Andererseits war das nun mal deren Art zu trauern. Auch wenn Livy keine Ahnung hatte, warum alle so überrascht auf den Tod ihres Vaters reagiert hatten. Damon Kowalski war nicht unbedingt für seine ruhige, ausgeglichene Lebensweise bekannt. Er war ein Dieb, ein Lügner, ein Raufbold, ein Unruhestifter und ein Säufer. Und nicht irgendein Säufer, sondern ein Honigdachs-Säufer. Ihr Vater trank mit diversen Schlangengiften versetzten Schnaps. Gifte, die die meisten Menschen umgebracht hätten, es sei denn, sie wären sofort mit einem Gegengift behandelt worden - und manchmal wären sie trotzdem gestorben. Bei HD s lösten sie jedoch lediglich ein geradezu lächerliches High und einen Bärenhunger aus.

Der Großteil von Livys Artgenossen beschränkte seine Gifteinnahme auf die Familie der Klapperschlangen, aber ihr Vater war auch nicht vor Bier- und Tequilasorten zurückgeschreckt, die mit abscheulicheren Giften versetzt waren, beispielsweise mit dem der Schwarzen Mamba oder Puffotter.

Traurigerweise war ihr Vater nie wieder ganz der Alte gewesen, nachdem er ein solches Gesöff zum ersten Mal getrunken hatte: Er hatte sich von einem geschwätzigen, manchmal nervtötenden Dieb in einen ausgemachten menschlichen Mistkerl verwandelt.

Irgendwann war es so schlimm geworden, dass sich schließlich sogar Livys Mutter geweigert hatte, ihn noch länger zu ertragen. Sie hatte ihn aus ihrem Zuhause im Bundesstaat Washington geworfen und sich schließlich von ihm scheiden lassen, obwohl die Verbindung ihrer Eltern ohnehin immer ... lächerlich gewesen war.

Denn ganz gleich, wie sehr sie sich auch stritten und wie oft sie sich mit Gegenständen bewarfen oder sich gegenseitig drohten, denjenigen umzubringen, mit dem der jeweils andere gerade zusammen war - es gab zwei Dinge, bei denen das Paar gut harmonierte: Sex und Diebstahl.

Livys Eltern waren ein großartiges Team, wenn es ums Stehlen ging, und Geld regierte für Honigdachs-Gestaltwandler nun mal die Welt. Denn Geld erlaubte es ihnen, ihrer abstoßenden Lebensweise sorgenfrei nachzukommen und darüber hinaus eine äußerst robuste und notwendige private Krankenversicherung zu bezahlen - plastische Narbenchirurgie konnte heutzutage ganz schön teuer werden.

Und, wie sich herausstellte, ermöglichte Geld es auch, eine robuste Lebens versicherung abzuschließen, von der Livys Tante der Ansicht war, Livys Mutter habe kein Anrecht darauf, wenn man die Tatsache in Betracht zog, dass ihre Eltern sich hatten scheiden lassen, als Livy fünfzehn gewesen war. Leider stimmte Livys Mutter dieser Logik nicht zu, da sie in den vergangenen zwanzig Jahren diejenige gewesen war, die die Versicherungsprämien bezahlt hatte, stets in der Annahme, dass sie Damon Kowalski mit Leichtigkeit überleben würde. Auch wenn das bedeutete, dass sie ihn selbst umbringen musste.

Noch schlimmer war jedoch, dass dieses spezielle Thema an Damons Grab zur Sprache kam. Die meisten Menschen hätten ein solches Verhalten bei einer Beerdigung als vollkommen unangemessen betrachtet, aber Honigdachse ... nun, "angemessen" war ein relativer Begriff, wenn es um Livy und ihresgleichen ging.

Livy ließ den Blick über ihre restliche Verwandtschaft schweifen und fragte sich, ob einige ihrer Onkels oder Cousins und Cousinen ihre Mutter und

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