text.skipToContent text.skipToNavigation

Lions - Heiße Fänge von Aiken, G. A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.11.2014
  • Verlag: Piper Verlag
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Lions - Heiße Fänge

Lou 'Crush' Crushek ist ein Polarbär und eher der vernünftige, sanftmütige Typ. Doch wenn ihn jemand in seiner Arbeit als Cop behindert, geht ihm das richtig unters Fell. Besonders, wenn dieser Jemand eine kurvige Tigerin ist, deren Fertigkeiten die Welt des Einzelgängers gehörig auf den Kopf stellen - und seine Leidenschaft aus dem Winterschlaf erwecken ... Als Mitglied eines Katzen-Schutzkommandos weiß Marcella Malone, wie man widerspenstige Kerle anpackt. Das kommt ihr bei Crush zugute - selbstverständlich nicht nur auf beruflicher Ebene ...

G. A. Aiken ist New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie lebt an der Westküste der USA und genießt dort das sonnige Wetter, das gute Essen und die Aussicht auf attraktive Strandbesucher. Ihre erfolgreichen Erotic-Fantasy-Reihen um die Drachenwandler, "Lions", "Wolf Diaries" und "Call of Crows" erscheinen alle im Piper Verlag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 10.11.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492967921
    Verlag: Piper Verlag
    Serie: Lions 7
    Größe: 2379kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Lions - Heiße Fänge

Kapitel 1

Die brutalen Schmerzen ließen sich nicht ignorieren. Die Art von Schmerzen, die einen Mann umbringen konnten. Und vielleicht hatten sie das auch getan. Vielleicht hatten ihn die Schmerzen, die in diesem Augenblick in seinem Schädel pochten, tatsächlich umgebracht und er musste sich nun bis in alle Ewigkeit so fühlen. Wie aufgewärmte Scheiße, die in der heißen Wüstensonne schmilzt.

Und das Schlimmste daran? Es war seine Schuld. Er konnte niemand anders außer sich selbst die Schuld geben - und diesen verdammten Jelly Shots. Er hätte sich von ihnen fernhalten sollen. Er wusste es doch besser. All der Alkohol in diesen köstlichen kleinen Quadraten aus Wackelpudding ... Was hatte er sich nur dabei gedacht? Jetzt verursachte ihm schon die kleinste Bewegung Schmerzen. Brutale Schmerzen, die sich nicht ignorieren ließen.

Lou "Crush" Crushek versuchte, die Augen zu öffnen, aber das machte das Ganze nur noch schlimmer. Es war Morgen, und das Licht, das durch das Fenster hereinströmte, zerstörte auch das letzte bisschen seiner Hirnaktivität. Wenn er zu Hause gewesen wäre, hätte er sich einfach wieder hingelegt und noch ein paar Stunden geschlafen. Aber er war nicht zu Hause. So viel wusste er. Der Geruch war anders. Er roch Katze. Überall roch er Katze.

Crush knurrte leise. Jetzt wusste er, wessen Schuld es wirklich war. Die dieses verdammten Katers. Männliche Löwen! Vertraue niemals einem Löwen! Sicher, dieser spezielle Löwe war mit einer seiner Kolleginnen vom NYPD verheiratet und entstammte einem der wohlhabendsten Rudel Manhattans, aber er war auch das Arschloch, das das Tablett mit den Jelly Shots in ihren harmlos aussehenden kleinen Gläschen herumgetragen und mit einem breiten Katzengrinsen gesagt hatte: "Komm schon, versuch mal einen."

Also ... hatte Crush einen versucht. Und dann noch einen. Und noch einen. Und nach dem achten ... nun, nach dem achten konnte er sich nicht mehr an allzu viel erinnern.

Woran Crush sich jedoch noch erinnern konnte, war, dass er den Fehler gemacht hatte, sich einem kleinen "geselligen Beisammensein mit ein paar Freunden" bei Detective Dez MacDermott anzuschließen, das sich in etwas völlig anderes verwandelt hatte. Wenn sich eine Party oder eine andere Veranstaltung in etwas verwandelte, wozu er keine Lust hatte, steuerte Crush normalerweise direkt auf den nächsten Ausgang zu und kehrte nach Hause zurück, zu seinem Fernseher und seinem ruhigen Leben. Oder zumindest zu dem ruhigen Leben, das er führte, wenn er nicht gerade verdeckt ermittelte und sich als Drogendealer, Biker oder gelegentlich auch als Auftragskiller ausgab. Aber um ehrlich zu sein, hatte Crush die Party diesmal vor allem deshalb nicht verlassen, weil er - in Ermangelung eines besseren, männlicheren Wortes - deprimiert gewesen war.

Ein Wort, das er bei sich selbst nur sehr selten anwandte. Er hielt nicht viel davon, rumzuhocken und sich selbst leidzutun, weil man das Leben führte, das man nun mal führte. Immerhin war er ein Bär. Ein Eisbär, um genau zu sein. Nein, er gehörte nicht zu diesen Typen, die darauf bestanden, mitten im Winter im Atlantik zu schwimmen, um zu beweisen, wie männlich sie waren. Er war vielmehr ein Typ, der mitten im Winter im Atlantik schwimmen konnte und sich dabei keine Sorgen machen musste, an Unterkühlung zu sterben. Ein Typ, der sich in einen über zwei Meter vierzig großen und gut fünfhundert Kilogramm schweren Eisbären verwandeln konnte, wann immer er wollte. Und als Eisbär hielt er nicht viel davon, rumzuhocken und deprimiert zu sein. Stattdessen lebte Crush genauso wie die meisten anderen seiner Art. Er war neugierig. Stellte zu viele Fragen. Starrte die Menschen rundheraus an, bis sie Todesangst bekamen und davonrannten. Aß, wenn er auch nur das leiseste Hungergefühl verspürte. Das Übliche eben.

Zu dumm nur, dass Crush etwas bewusst geworden war, das alle Bären als äußerst beunruhigend empfand

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen