text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Lions - Wilde Begierde von Aiken, G. A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.03.2013
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Lions - Wilde Begierde

Gwen O'Neill hat in den Straßen von Philadelphia gelernt, sich zu verteidigen. Doch was richtet man gegen einen gut aussehenden Jungen aus, der sich in einen riesigen Grizzly verwandeln kann? Vor allem, wenn der einen echten Faible für Honig, Elch und - sie selbst entwickelt? Trotz alledem ist die Halblöwin und Halbtigerin fasziniert von ihrem neuen ständigen Begleiter - nicht zuletzt, weil die beiden eine wilde Begierde zueinander erfüllt. Zu schade, dass Katzen nicht an die große Liebe für die Ewigkeit glauben ... oder könnte Gwen da eines Besseren belehrt werden?

G. A. Aiken ist New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie lebt an der Westküste der USA und genießt dort das sonnige Wetter, das gute Essen und die Aussicht auf attraktive Strandbesucher. Ihre erfolgreichen Erotic-Fantasy-Reihen um die Drachenwandler, "Lions", "Wolf Diaries" und "Call of Crows" erscheinen alle im Piper Verlag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 429
    Erscheinungsdatum: 12.03.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492961400
    Verlag: Piper
    Serie: Lions Bd.4
    Größe: 2737 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Lions - Wilde Begierde

Prolog

Sobald die Ohrringe und Schuhe abgelegt wurden, wusste er, dass es eine Schlägerei war.

Eine Schlägerei, in die er gar nicht hatte verwickelt werden wollen. Er hatte gerade versucht, sich hinauszuschleichen. Dabei gehörte Schleichen für einen von seiner Sorte zum Schwierigsten überhaupt. Doch einfach gehen und nichts unternehmen konnte er auch nicht. Dies war die Hochzeit seines Freundes, und er würde nicht zulassen, dass ein paar Katzen sie ruinierten, weil sie keinen Alkohol vertrugen oder ihren Raubtierinstinkt nicht unter Kontrolle hatten. Aber vielleicht, nur vielleicht schaffte er es doch noch hinaus, ohne erwischt zu werden, wenn er die Lage schnell genug entschärfte. Der Schlüssel war, dafür zu sorgen, dass es kein Publikum gab. Kein Publikum, keine Zeugen – und er würde sich doch noch davonschleichen können.

Na also. Ein Ziel. Er mochte Ziele.

Und mit diesem Ziel im Kopf ging Lachlan "Lock" MacRyrie zwischen den Bäumen hindurch, die das Grundstück auf Long Island umgaben, wo die Hochzeit seines Freundes stattfand. Er war vorher noch nie auf einer Hochzeit in einem Schloss gewesen, aber es passte zum Stil der Braut, die damit das Geek -Dasein auf eine ganz neue Ebene erhob. Sie war auch diejenige gewesen, die ihm gesagt hatte, er solle gehen. Moment. Das stimmte so nicht ganz. Sie hatte nicht gesagt, er solle gehen. Sie hatte gesagt: "Verschwinde, schnell! Bevor die Hunde der Finsternis dich aufspüren und unseren Plan zunichtemachen, unser Volk aus ihrer Sklaverei zu befreien! Lauf, Lachlan MacRyrie aus dem Klan der MacRyries! Lauf! Und blick nicht zurück, mein Freund!" Wenn man sie nicht kannte, wäre einem das vielleicht merkwürdig erschienen, aber Lock wusste, dass das einfach Jessica Wards Art war zu sagen: "Du siehst kreuzunglücklich aus. Nun geh schon!"

So dankbar war er noch nie gewesen, auch wenn es nicht Jess' Schuld war, dass es ihm so mies ging. Auf vollmenschlichen Veranstaltungen ging es ihm ein bisschen besser, denn dort erntete er meistens Erschrecken und Ehrfurcht. Aber unter Seinesgleichen war die Reaktion viel weniger ... freundlich.

Was aber auch nicht besonders überraschte, wenn die Raubtiere wussten, was er war. Wenn sie wussten, dass er sich, wann immer ihm danach war, in einen drei Meter großen, fast siebenhundert Kilo schweren Grizzly verwandeln konnte. Woher sie es wussten? Weil Gestaltwandler-Eltern ihren Nachwuchs von frühester Kindheit an ein paar Dinge zu erkennen lehrten: das Kichern einer Hyäne, das Brüllen eines männlichen Löwen, das Heulen von Wölfen in der Nähe und den Geruch eines Grizzlys. Für die ersten drei Punkte auf der Liste waren die Anweisungen simpel: "Wenn du eines davon hörst und ich nicht in der Nähe bin, ruf nach mir! Sofort!" Aber wenn es um Grizzlys ging, waren die Vorschriften viel ... detaillierter: "Wenn du diese Witterung auffängst, geh in die entgegengesetzte Richtung. Wenn du über einen stolperst, weck ihn nicht auf! Wenn du ihn doch weckst, stell dich tot oder kletter auf einen Baum. Sehr hoch! Und wenn du zwischen eine Bärin und ihre Jungen gerätst – bete."

Tragischerweise konnte Lock nicht einmal behaupten, dass die anderen Rassen unrecht hatten, auch wenn sie vielleicht etwas übertrieben.

Letzten Endes war das alles aber egal, denn er mochte keine Partys, hasste Hochzeiten und in diesem Smoking stecken zu müssen, nervte ihn unendlich. Normalerweise nahm er, um seine Nerven zu schonen, überhaupt nicht an solchen Veranstaltungen teil, aber auf Jess Wards Hochzeit durfte er nicht fehlen. Auf eine bessere Frau, Gestaltwandlerin und Freundin konnte ein Mann nicht hoffen, und deshalb wü

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen