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Melody of Eden 2: Blutwächter von Schulter, Sabine (eBook)

  • Verlag: Dark Diamonds
eBook (ePUB)
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Melody of Eden 2: Blutwächter

Ein Vampirroman der ganz besonderen Art! Eine Liebe, so weitreichend wie der Horizont Allmählich beginnt Mel, sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, und es dank Eden sogar zu genießen. Aber noch immer sorgt ihr Widersacher Rufus mit seinen perfiden Plänen für großes Chaos. Die Vampire beschließen, ihn ein für alle Mal zu stoppen, und verbünden sich mit den Einheiten der anderen Bezirke. Dass daraufhin ausgerechnet die gutaussehenden und manipulativen Vampirzwillinge des Mittelbezirks ein Auge auf Mel werfen, passt Eden gar nicht. Er muss lernen, endlich zu seinen Gefühlen für Mel zu stehen, und das am besten so bald wie möglich. Denn wenn Rufus erst mal mit seiner Vampirarmee aufwartet, könnte es dafür bereits zu spät sein... //Dies ist ein Roman aus dem neuen Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Jeder Roman ein Juwel.// //Alle Bände der mitreißenden Vampir-Reihe: -- Melody of Eden 1: Blutgefährten -- Melody of Eden 2: Blutwächter -- Melody of Eden 3: Blutrache -- Melody of Eden: Alle 3 Bände in einer E-Box -- Vampires of Eden: Bluterwachen (Der Spin-off zu Melody of Eden)// Diese Reihe ist abgeschlossen. Sabine Schulter wurde 1987 in Erfurt geboren, lebt nun aber mit ihrem Mann in Bamberg. Trotz ihres abgeschlossenen Oecotrophologie-Studiums fokussierte sie sich auf das Schreiben von Fantasy-Büchern. Sie liebt das Spiel mit den Emotionen und möchte ihre Leser tief in ihre Bücher ziehen, die oft von dem Zusammenspiel der Protagonisten untereinander geprägt sind. Viel Spannung gehört in ihre Geschichten genauso wie ein Happy End und unvorhergesehene Wendungen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 348
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646300086
    Verlag: Dark Diamonds
    Größe: 2815 kBytes
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Melody of Eden 2: Blutwächter

5

Eden

Durch die Anspannung wurde mein Herzschlag immer schneller und schwerer, was in dem Moment noch weiter zunahm, als ich in den unbekannten Tunnel hinabsprang. Doch es erleichterte mich auch, endlich von diesem widerlich süßen und doch so durchdringenden Geruch der Kadaver wegzukommen.

Während ich meinen Leuchtstab ausschaltete und mich umsah, landete Mel deutlich aufatmend neben mir. Ein kurzer Seitenblick zu ihr verriet mir, dass die Blässe aber noch nicht aus ihren Zügen verschwunden war und ihre Augen zudem ein leichtes Rot angenommen hatten. Ihr setzte das alles wahrscheinlich noch mehr zu als mir, aber sie hielt sich gut und beschwerte sich nicht mehr. Stattdessen hob sie den Kopf zu dem Loch über uns.

"Sollen wir den Stein zurückschieben? Dann weiß niemand, der zufällig vorbeikommt, dass hier jemand eingedrungen ist."

Ich überlegte kurz, denn wir kannten diese Gänge nicht und ich wollte unseren einzigen Fluchtweg nicht versperren. Aber mit Mel konnte ich notfalls auch durch andere Teile der Decke entkommen. Und das ging um einiges schneller, als zu klettern.

Also nickte ich und faltete die Hände zu einer Räuberleiter. Mel verstand sofort und setzte ihren Fuß hinein. Ich hob sie mit Leichtigkeit hinauf und durch meine gestreckten Arme kam sie tatsächlich an die drei Meter über uns liegende Öffnung. Sie musste sich strecken, um den Verschlussstein zu erreichen und balancierte ein wenig wackelig auf meinen Händen, aber schließlich rutschte der Stein mit einem schabenden Geräusch zurück an seinen Platz.

Mel gab einen überraschten Schrei von sich, als ich meinen Griff kommentarlos löste und sie herabfiel. Aber ich fing sie auf und zeigte bei ihrem verblüfften Gesicht für den Bruchteil einer Sekunde ein Grinsen.

"Erschreck mich doch nicht so", beschwerte sie sich, konnte aber nicht vor mir verbergen, wie sehr sie meine Nähe genoss. Irgendwie fand ich immer mehr Gefallen an unseren Aufträgen zu zweit.

Statt auf ihren Vorwurf einzugehen, stellte ich sie auf den Boden, blickte den Tunnel hinauf und dann hinab. Er bestand nur aus festgeklopfter Erde und Stein, wurde aber in regelmäßigen Abständen durch Holzbalken gestützt, weshalb ich nicht befürchtete, dass er einstürzen würde. Aber er war definitiv noch nicht sehr alt.

"Das gefällt mir ganz und gar nicht", gab ich leise zu und zog mein Handy aus der Tasche.

"Hast du eine Idee, was das für ein Tunnel sein könnte?", fragte Mel und sah sich ebenfalls um.

Ich schüttelte den Kopf und gab einen Code auf meinem Handy ein, wodurch sich ein spezielles Programm öffnete. Neugierig beugte sich Mel zu mir. "Wofür ist das?"

"Es zeichnet den Weg auf und ortet uns, sodass wir immer wissen, wo wir uns befinden."

"So tief in der Erde? Was bitte ist das denn für ein Hightech-Programm?"

"Adrianos Team hat es entwickelt", erklärte ich nur und wartete, dass unser Standort bestimmt wurde.

"Bekomme ich das auch auf mein Handy?"

"Du kannst Adriano gerne fragen, aber bedenke, dass du ihm dafür dein Handy geben musst. Und er respektiert deine Privatsphäre sicher nicht so sehr, wie wir es tun."

Mel verzog den Mund, gerade als sich ein Bild auf meinem Display öffnete, das die Straßenverläufe der Stadt aufzeigte. Die Camell Street lag nur knapp einen Kilometer westlich von uns, was bedeutete, dass die eine Richtung des Ganges aus der Stadt hinaus und die andere weiter in das Zentrum führte. Ich sah letztere hinab und entschied mich spontan für diese Richtung. Mel schloss sich mir wortlos an und strich sacht mit den Fingern über die rauen Wände.

Auf meinem Display folgte nun eine rote Linie vom Ausgangspunkt ausgehend unseren Schritten. Nach gut fünf Minuten weitete sich der Tunnel soweit, dass wir nebeneinander hergehen konnten.

"Was meinst du, wer diese Gänge errichtet hat?", fragte Mel nach einer Weile, als wir die erste Biegung erreichten./

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