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Moonlight - Ein Flüstern in der Dunkelheit: Fünf Romane in einem Band von Abington, Kaitlyn (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Moonlight - Ein Flüstern in der Dunkelheit: Fünf Romane in einem Band

Übernatürlich schön! Der Romantic-Fantasy-Sammelband "Moonlight" von Bestseller-Autorin Kaitlyn Abington jetzt als eBook bei dotbooks. Umgeben von tiefen Wäldern wächst Prinzessin Lynn von Alba im Landschloss ihrer Familie auf. Bald soll sie ihre große Liebe, Lord Duncan, heiraten. Doch jede Nacht wird sie von demselben Albtraum heimgesucht. Als eine der grauenhaften Bestien aus ihrem Traum auf dem Schloss sein Unwesen treibt, flieht sie Hals über Kopf in den Wald und läuft einem Fremden mit wunderschönen Wolfsaugen in die Arme. Und obwohl sie Duncan von Herzen liebt, fühlt Lynn sich schon bald zu ihrem geheimnisvollen Begleiter hingezogen. Nach und nach muss Lynn erkennen, dass ihr bisheriges Leben ein einziges Lügengebilde ist. Selbst ihren eigenen Erinnerungen kann sie nicht mehr trauen. Doch wird sie ihrer wahren Bestimmung gewachsen sein? Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der Romantic-Fantasy-Sammelband "Moonlight - Ein Flüstern in der Finsternis" von Kaitlyn Abington. Dieses eBook ist auch unter dem Titel "Wolfsbraut" bekannt. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Kaitlyn Abington ist das Pseudonym einer erfolgreichen Autorin. Nach ihrem Studium der Germanistik, Pädagogik, Theologie und Kunstgeschichte hat sie unter ihrem Klarnamen mehrere erfolgreiche Krimis, historische Romane und Kinderbücher veröffentlicht. Bei dotbooks erschien bereits Kaitlyn Abingtons Romantic-Fantasy-Reihe "Wolfsbraut", die folgende Bände umfasst: "Der Traum" - Erster Roman "Der Fluch" - Zweiter Roman "Die Entscheidung" - Dritter Roman "Das Geheimnis" - Vierter Roman "Die Erfüllung" - Fünfter Roman Die komplette Reihe ist auch unter dem Titel "Wolfsbraut" und "Moonlight - Ein Flüstern in der Dunkelheit" erhältlich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 958
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961487127
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1378 kBytes
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Moonlight - Ein Flüstern in der Dunkelheit: Fünf Romane in einem Band

Kapitel 3

Lynn

Mit jeder Minute, die ich allein unterwegs war, genoss ich die ungewohnte Freiheit mehr. Es machte mich geradezu übermütig. Nach und nach fielen alle Sorgen von mir ab, die Missstimmung verflog. Heute stand mir die ganze Welt offen, auch wenn sie tatsächlich nur aus hügeligem Bauernland mit ein paar Weilern inmitten von Wiesen, Äckern und Wald bestand, das ich in- und auswendig kannte. Und doch erschien es mir an diesem Morgen anders. Frischer, fremder, reizvoller. Das alte Schloss und der Garten lagen eingebettet in eine hügelige Landschaft, die sich bis zu einem Gebirgszug in weiter Ferne erstreckte, den ich nur vom Hörensagen und von einer Landkarte her kannte. Es war eine Schande, aber ich war noch nie in die Nähe der Highlands gelangt. Alles, was ich von den Bergen wusste, war, dass sich dort irgendwo wertvolle Minen befanden, auf die sich der Reichtum des Landes, meines Landes gründete. Vor allem Silber wurde abgebaut, daneben Eisenerz, Kupfer und Edelsteine. Seit einigen Jahren schon lagen die Felder mehr und mehr brach, denn in den Minen wurden so viele Arbeiter benötigt, dass in den Lowlands kaum noch Kräfte für die Feldbestellung übrig blieben. Und an einigen Orten waren Fabriken entstanden, in denen riesige Dampfturbinen liefen, für die auch Leute gebraucht wurden, sehr viele Leute. In den Bauernhäusern wohnten fast nur noch alte Menschen. Einige davon arbeiteten auf ihren fast abgeernteten Äckern.

In mäßigem Tempo ritt ich an einem schmalen Feld entlang, auf dem Korn und Wildblumen in einer bunten Mischung durcheinander wuchsen. Es sah hübsch aus. Blau, rot und gelb, das Gelb stammte hauptsächlich von dem Kriechgewächs, das auch am Schloss wucherte. Also auch hier breitete es sich aus. Dagegen, dachte ich zerstreut, sollte man wirklich mal etwas unternehmen. Auf einer Weide neben dem Feld tobten sich übermütig ein paar junge Pferde aus, wahrscheinlich stammten sie aus den königlichen Ställen. Eine Weile sah ich ihnen voller Freude zu. Ein großer Kastenwagen schwankte auf dem Weg zwischen Feld und Weide vorbei und bog auf einen der Hauptwege zum Schloss ein und wenig später zockelte ein Eseltreiber mit seinem schwer beladenen Tier hinterher und grüßte mich, indem er mit einer ausladenden Geste seinen Hut schwenkte. Lässig grüßte ich zurück.

Es war Spätsommer, eine milde Wärme drang durch meine samtene Reitjacke. Ich hatte die allergrößte Lust, mich einfach nur treiben zu lassen und das wunderbare Gefühl zu genießen, keinen Aufpasser im Nacken zu haben, nicht mal Gort, einfach niemanden, der argwöhnisch alles, was ich tat, beobachtete. Ich hatte nicht geahnt, wieviel mir dieses Alleinsein bedeutete. Sorglos überließ ich es Meara, den Weg fortzusetzen. Nach einer Weile kamen wir an einen Teich, den Erlen, Weiden und sehr viel Schilf säumten.

Hier hatte ich in meinem ersten Jahr in der Klosterschule in den Sommerferien Elfen gesehen. An einem nebligen Morgen hatten sie sich tanzend über dem Wasser gedreht, ein zauberhafter, schwindelerregender Anblick. Iogh war ein Stück hinter mir geritten, und als er mich eingeholt hatte, waren die Elfen verschwunden. Der Nebel allerdings auch.

"Elfen?", hatte Eadha später spöttisch gefragt, nachdem ich mein Erlebnis dummerweise erwähnt hatte. Unnötig, dass sie auch noch hinzufügte: "Die gibt's nicht." Da war ich bereits zu alt gewesen, um an Märchen zu glauben. Das wusste ich natürlich. Es musste an den Büchern liegen, die ich so oft gelesen hatte, dass mir meine Fantasie Elfen vorgegaukelt hatte. Eine sehr naheliegende Erklärung.

Mit einem Schenkeldruck lenkte ich Meara über einen breiten Grasstreifen an zwei Bäumen vorbei zum Teich und glitt einige Meter vom Ufer entfernt aus dem Sattel. Hier gab es eine große Lücke im Schilfgürtel, so dass ich ans Wasser gelangte. Ich ließ die Stute trinken, führte sie ein Stück zurück und band sie so an einem tiefhängenden Ast an, dass sie no

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