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Outliers - Gefährliche Bestimmung. Die Bedrohung Die Outliers-Reihe 2 - Roman von McCreight, Kimberly (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.12.2018
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Outliers - Gefährliche Bestimmung. Die Bedrohung

Wylie hat alles versucht, um ihrer Freundin Cassie zu helfen - vergeblich. Nur sie und Highschoolschwarm Jasper konnten aus Camp Colestah, wo die drei festgehalten wurden, fliehen. Und die schüchterne Sechzehnjährige hat etwas über sich erfahren, das ihre gesamte Welt zum Einsturz und sie ins Visier gefährlicher Mächte bringt. Sie kann die Gefühle ihrer Mitmenschen lesen. Und sie ist nicht die Einzige. Wylie steht vor einer Zerreißprobe. Ist ihre Freundschaft zu Jasper stark genug, um die Gefahren, die ihnen bevorstehen, zu überstehen? Und hat Wylie die Kraft, um den anderen Mädchen zu helfen, die so sind wie sie?

Kimberly McCreight hat ihr Jurastudium an der University of Pennsylvania mit Auszeichnung abgeschlossen. Nachdem sie einige Jahre als Anwältin in einer der größten Kanzleien New Yorks gearbeitet hat, widmet sie sich nun ganz ihrer eigentlichen Leidenschaft, dem Schreiben. 'Die letzte Wahrheit' ist ihr erster Roman. Mit ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern lebt sie in Brooklyn, New York.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 17.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641221652
    Verlag: Goldmann
    Serie: Outliers .2
    Originaltitel: The Scattering
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Outliers - Gefährliche Bestimmung. Die Bedrohung

1

Ich stehe in unserem Hausflur und starre auf die Nachricht von Jasper. Auf dieses eine Wort: Lauf.

Eine Minute lang. Eine Stunde lang. Ewig.

Mein Herz hämmert mir gegen die Rippen, während ich den Blick gesenkt halte. Die sechs Agenten sagen etwas. Ihre Namen - Agent Klute und Agent Johansen und Agent Sonstwie und Nochwas. Lauf. Lauf nicht. Lauf. Lauf nicht. Sie sagen noch mehr: Department of Homeland Security . Eine Inlandsbedrohung ausschließen. Der Rest ist nur ein Summen.

Lauf. Lauf nicht. Lauf. Lauf nicht.

Lauf.

Ich wirble zur Treppe herum, das Handy umklammert wie eine Handgranate. Erst weglaufen. Dann Fragen stellen. Das hat Quentin mir beigebracht.

"Wylie?", ruft Dad hinter mir her. Verblüfft. Verwirrt. Besorgt. "Wylie, was tust du ...?"

Stimmen und Gedränge hinter mir, während ich auf die Treppe zustürme. Nicht umdrehen. Nicht langsamer werden. Weiter und dann die Treppe hinauf. Weiter hinauf. Das muss ich tun.

Aber warum nach oben? Sollte ich nicht zur Hintertür hinausrennen statt weiter ins Haus hinein? Das Bad im oberen Stockwerk und der flachere Teil des Hausdachs. Das muss es sein. Ein Fluchtweg. Als ich das Treppengeländer packe, rutsche ich aus.

"Miss Lang!", ruft einer von ihnen. So nah, dass ich fast seinen Atem spüren kann.

"Halt! Lassen Sie sie in Ruhe!" Dad klingt so wütend, dass ich seine Stimme kaum erkenne. Viele andere Stimmen schreien zurück. Keuchend und stampfend quäle ich mich die Treppe hinauf. "Sie können nicht einfach in unser Haus hereinplatzen!"

"Beruhigen Sie sich, Dr. Lang!"

"Hey! Stopp!" Wieder die Stimme hinter mir. Jetzt noch näher. Als ich oben an der Treppe ankomme, mache ich einen Satz in den oberen Flur.

Das Badezimmer. Dorthin muss ich. Konzentrier dich! Konzentrier dich! Schneller! Schneller! Bevor er mich schnappt. Die Tür ist nicht weit weg. Und ich werde nur eine Sekunde brauchen, um das Fenster zu öffnen und hinauszuklettern. Nach einer schnellen Rutschpartie auf den Boden werde ich es tun, und nicht zum ersten Mal: rennen, als ob der Teufel hinter mir her wäre.

Ich stürme den Flur entlang; immer noch direkt hinter mir höre ich laute Schritte. "Wylie!", ruft der Mann, aber hölzern, als wollte er nicht zugeben, dass ich überhaupt einen Namen habe.

"Das ist unser Haus!", schreit Dad wieder. Er klingt, als wäre er näher an der Treppe.

"Dr. Lang, Sie müssen hierbleiben!"

Mein Blick ist fest auf die Badezimmertür am Ende des Flurs gerichtet. Sie kommt mir so weit weg vor. Der Flur ist endlos. Aber ich muss zu dieser Tür. Fenster auf. Rausklettern. Einen Schritt nach dem anderen. So schnell ich kann.

"Miss Lang!"

Wieder die Stimme, viel näher. Zu nah. Und nervös. Er ist nah genug, um mich zu packen, hat aber zu viel Angst, mich zu verletzen. "Kommen Sie schon! Stehen bleiben! Was tun Sie denn?"

An der ersten Tür rechts vorbei. Noch zwei vor mir.

Doch dann verfängt sich mein Fuß im Teppich. Ich schaffe es gerade noch, die Hände hochzureißen, sodass ich mit dem Handballen an die Wand knalle und dann mit der Schulter und nicht mit dem Gesicht. Trotzdem macht mich der stechende Schmerz benommen, als ich auf dem Boden lande. Ich glaube, mir wird schlecht, während ich mich zusammenrolle und den Arm an den Bauch drücke. Ich wage nicht hinzusehen. Zu große Angst, dass vielleicht der Knochen herausschaut.

"O Gott, geht es Ihnen gut?" Der Agent ist vor mir stehen geblieben. Jetzt sehe ich, dass es der Kleine mit den übertrieben muskulösen Armen ist, die steif abstehen. Und er ist eindeutig so nervös, wie er klang. Aber auch verärgert. Er blickt den Flur entlang, als prüfe er ihn auf Zeugen. "Verdammt. Ich habe Ihnen doch gesagt, Sie sollen nicht wegrennen."

Ein paar Minuten später sitze ich a

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