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Perry Rhodan - Die Engel der Schmiege (Heftroman) von Brandt, Caroline (eBook)

  • Erschienen: 28.08.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan - Die Engel der Schmiege (Heftroman)

Ihr Ziel ist Perry Rhodans Befreiung - sie treffen den Allwissenden Pend Seit die Menschheit ins All aufgebrochen ist, hat sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Die Terraner - wie sich die Angehörigen der geeinten Menschheit nennen - sind längst in ferne Sterneninseln vorgestoßen. Immer wieder treffen Perry Rhodan und seine Gefährten auf raumfahrende Zivilisationen und auf die Spur kosmischer Mächte, die das Geschehen im Universum beeinflussen. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 1517 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Milchstraße steht weitgehend unter dem Einfluss des Atopischen Tribunals. Dessen Richter behaupten, nur sie könnten den Weltenbrand aufhalten, der sonst unweigerlich die Galaxis zerstören würde. Eine andere den Menschen bekannte Galaxis wird längst von den Atopen beherrscht: Larhatoon, die Heimat der Laren. Dort sucht Perry Rhodan Hinweise darauf, was die Atopen wirklich umtreibt und wo ihre Schwächen liegen. Dabei gerät er in Gefangenschaft: Die Atopin Saeqaer hält ihn an Bord der WIEGE DER LIEBE gefangen - und schickt ein Double zurück in die Galaxis. Als der falsche Rhodan auf die RAS TSCHUBAI gelangt, die der Spur des Terraners von der Milchstraße aus gefolgt ist, wird er enttarnt. Eine Expedition, zu der der Haluter Icho Tolot und der Mausbiber Gucky gehören, macht sich auf, den echten Perry Rhodan zu befreien - und sieht DIE ENGEL DER SCHMIEGE ...

Produktinformationen

    Größe: 2214kBytes
    Reihe (Teil): Das Atopische Tribunal Bd.2767
    Herausgeber: Perry Rhodan digital
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 64
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783845327662
    Erschienen: 28.08.2014
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Perry Rhodan - Die Engel der Schmiege (Heftroman)

1.

Perry Rhodan

Bei den Schnabelratten

Breite Schnäbel klappten auf und zu, schnappten nacheinander. Knarzende Geräusche hallten zwischen den Steinen entlang des Baches wider: Die beiden erwachsenen Schnabelratten stritten sich, und für einen Außenstehenden blieb unklar, was der Grund dafür war.

Perry Rhodan hätte nicht sagen können, wie oft die beiden ihren Kleinkrieg führten. Mehrmals täglich gingen die Tiere aufeinander los, hieben mit ihren Schnäbeln auf die Köpfe des jeweils anderen ein, schnarrten und knarzten laut, als seien sie dabei, sich wüste Beschimpfungen um die Ohren zu schlagen.

"Ihr seid seltsam." Der Terraner kauerte sich neben den Bach. "Was in euren Köpfen vorgeht, würde mich sehr interessieren."

Rhodan wusste, dass man ihn beobachtete. Garantiert wurde jede Bewegung aufgezeichnet, jedes Wort exakt notiert und analysiert. Ging es nach den Bewohnern dieser Galaxis, hatte er fürchterliche Verbrechen in der Vergangenheit begangen, auch wenn er das anders sah – glaubte er seinen Wächtern, würde er in naher Zukunft ein noch viel schlimmeres Verbrechen verüben.

Warum man ihn in diese Zelle gesperrt hatte, war ihm unklar. Noch weniger wusste er, weshalb man ihm so seltsame Zellengenossen geschenkt hatte.

Rhodan erinnerte sich nicht daran, wie und wann er in der Zelle gelandet war. Schloss er die Augen, fielen ihm die letzten bewussten Bilder ein. Der Absturz mit dem Flugzeug ... der Eule, wie er das Gerät genannt hatte. Der Felsboden, der auf ihn zuraste. Der Schwarze Bacctou, der mit ihm in der Eule saß und ...

Und dann das Aus. Das Nichts. Die Schwärze, wenngleich nur für Sekunden. Seither saß Rhodan in der Zelle, von der er annahm, dass sie zur CHEMMA DHURGA gehörte, dem Raumschiff der Atopischen Richterin Saeqaer.

Der Raum war groß, gut acht auf zehn Meter, und die Decke befand sich mindestens vier Meter über seinem Kopf. Quer durch die Zelle schlängelte sich ein Bach, gesäumt von Steinen aller Größen, an seinen Rändern von Wasserpflanzen bewachsen, die sich nicht sehr von dem Gras und dem Farn der Erde unterschieden. Im Wasser schwammen zahlreiche Wesen, feingliedrig und langgezogen, die Rhodan an junge Goldfische erinnerten.

Am meisten aber faszinierte ihn die Familie etwa faustgroßer Tiere, die zwischen den Steinen hauste. Sie gingen auf sechs Füßen, die sie paarweise hoben und senkten und mit denen sie schnell laufen, aber nicht weit springen konnten; sie schwammen gelegentlich durchs Wasser und tauchten, fingen mit ihren breiten Schnäbeln einige der Goldfische, um sie rasch zu vertilgen.

Wegen ihres Aussehens bezeichnete Rhodan sie als Schnabelratten. Es gab zwei größere Tiere, womöglich Vater und Mutter, und drei kleinere, die er als Kinder einstufte.

Rhodan griff nach einer Pflanze, riss das Blatt in der Mitte auseinander. Er bemerkte zum wiederholten Mal, wie stabil es sich anfühlte, fast wie ein dünn gesägtes Holz. Mit der Spitze voran schob er es zwischen die beiden Sechsbeiner.

Die Streitenden hielten inne. Die hornartigen Wülste, die über den drei Augen des eiförmigen Kopfes aufragten, sträubten sich wie Federn. Synchron öffneten und schlossen sich die Schnäbel, aber es kam kein Ton heraus. Dann drehten sich beide um, liefen zum Wasser und sprangen hinein.

"Das war eindeutig." Rhodan ließ das Blatt fallen. "Kaum mischt sich jemand ein, macht der Streit keinen Spaß mehr."

Er sah den beiden Tieren zu, wie sie durchs Wasser paddelten. Sie hatten jeweils zwei Schwänze, die ihnen halfen, einen Kurs zu halten; die Verdic

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