text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Perry Rhodan 1888: Drei gegen Gousharan Perry Rhodan-Zyklus 'Die Heliotischen Bollwerke' von Haensel, Hubert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.01.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 1888: Drei gegen Gousharan

In der Burg Dscherro - Siganesen als Jäger und Gejagte Nachdem die Nonggo - gegen den Willen der Menschheit - das Heliotische Bollwerk im Solsystem installiert haben, kommt es zum ersten offiziellen Kontakt zwischen Gorhoon, der Galaxis der Nonggo, und der Milchstraße. Der Oktober 1289 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, der dem Oktober 4876 alter Zeit entspricht, könnte eigentlich eine neue Epoche in der terranischen Geschichte markieren: weg vom Streit zwischen den galaktischen Großmächten, hin zu einer Zusammenarbeit verschiedener Galaxien unter dem Dach der Koalition Thoregon. Doch dann läuft alles schief. Das Heliotische Bollwerk spielt verrückt, zuletzt vergeht es in einer gigantischen Explosion. Zwei sogenannte Faktorelemente bleiben auf der Erde zurück - im Umfeld von Kalkutta und von Terrania. Das heißt, dass die betroffenen Gebiete, auf denen jetzt Faktorelemente stehen, in einer anderen Region des Universums 'gestrandet' sind. Kalkutta-Nord kommt im Teuller-System heraus, der Heimat der Nonggo. Dort werden die Terraner zuerst mit den Aktivitäten konfrontiert, die der Chaosmacher von Norrowwon im System der Nonggo entfesselt. Im letzten Moment kann die Lage durch Perry Rhodan bereinigt werden, die Kalkuttani sind nunmehr in Sicherheit. Wo der verschwundene Teil Terranias 'gelandet' ist, weiß bislang niemand; zum Ausgleich verstecken sich im Faktorelement in der terranischen Hauptstadt die barbarischen Dscherro. Es gelingt den Dscherro-Kriegern, Terrania zu erobern; für die Menschen in der Megalopolis beginnt eine Zeit der Leiden. Ein Einsatzkommando der Siganesen versucht, in die Burg der Dscherro einzudringen. Es kommt zum Kampf: DREI GEGEN GOUSHARAN ... HUBERT HAENSEL Die Tiefen des Alls erschlossen sich dem 1952 in Waldershof geborenen Hubert Haensel schon mit acht Jahren. Die Comic-Reihe 'Nick, der Weltraumfahrer' beflügelte die Fantasie des jungen Mannes, der heute zu den Veteranen im Autorenteam von PERRY RHODAN gehört, der größten Science-Fiction-Serie der Welt. Diese faszinierende Zukunftsgeschichte, die seit 1961 erscheint, lässt Haensel seitdem nie mehr los. PERRY RHODAN, das ist die Geschichte der Menschheit, die auf der Suche nach den Rätseln des Universums viele außerirdische Kulturen kennenlernt. Diese Begegnungen verlaufen oft friedlich, führen manchmal aber auch zu Konflikten, die Jahrtausende andauern. 'Der Traum, selbst einmal Geschichten zu erzählen, wurde auf dem Gymnasium geboren', sagt Haensel heute, 'doch erst nach der Ausbildung zum Bankkaufmann und einigen Berufsjahren habe ich versucht, diesen Traum umzusetzen.' 1978 erschien sein erster Roman 'Das Geisterschiff' als Band 379 der Reihe TERRA ASTRA, und bald folgten viele weitere in verschiedenen Genres. Unter Pseudonymen wie Jan J. Moreno, George McMahon oder Hubert H. Simon schrieb er an den Serien 'Seewölfe', 'Dämonenkiller' und MYTHOR mit. Für 'Die Abenteuer' verfasste er nicht nur Romane, sondern war außerdem als Exposé-Autor tätig. Egal, ob es sich um Kriminal-, Abenteuer- oder Science-Fiction-Stoffe handelt, Hubert Haensel schafft es immer wieder, die Leser mit seinen spannenden und humorvollen Erzählungen zu begeistern. 1979 stieg er in die ATLAN-Serie ein, und 1994 wurde er Mitglied im Team der PERRY RHODAN-Autoren. Seitdem gestaltet er selbst die Geschicke jener kosmischen Figuren, die ihn seit seiner Kindheit begleiten und auch seine Lebenseinstellung entscheidend geprägt haben. 'Weder Hautfarbe noch Aussehen eines Wesens sind entscheidend', sagt Haensel heute, 'sondern ausschließlich seine geistige Haltung. Vielleicht besinnt sich die Menschheit eines Tages darauf und begreift, dass wir alle zusammen in einem winzigen Boot durch Raum und Zeit driften - in einem Boot, das wir Erde nennen.' Mit der Zeit übernahm er für PERRY RHODAN weitere Aufgaben wie die Koordination der Risszeichnungen, die Redaktion des PERRY RHODAN-Reports ab Band 1824 und die Bearbeitung der Silberbände ab Buch 81. Er verfasste

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845318875
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 546 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 1888: Drei gegen Gousharan

2.

Die Dscherro brachten neue Gefangene und technische Beute. Unter normalen Umständen hätte Bousseor sich sofort ein interessantes Aggregat herausgesucht, und seine Haut wurde schon bei dem Gedanken daran schleimig wässrig – doch diesmal unterdrückte er seine Gier.

Eben erst hatte er einen zweiten Funkimpuls empfangen, ein Signal, das eindeutig aus der Burg stammte, ultrakurz und mit höchster Informationsdichte, aber von keinem Dscherro.

Bousseor benötigte geraume Zeit, um das Signal zu dehnen. Dennoch schaffte er es nicht, Absender und Inhalt herauszufinden. Die Sendung war kompliziert verschlüsselt und gehackt.

Mit beiden oberen Armen wischte Bousseor sich über die seitlichen Augen, die unteren Arme führte er zum Mund knapp über dem Halsansatz – eine Geste des Nachdenkens und Nicht-gestört-werden-wollens. Der Absender hatte es fertiggebracht, den Schutzschirm der Burg zu überwinden. Aber zweifellos nicht die Barriere, die Gousharan vom Planeten Thorrim aus in diesen unbekannten Bereich des Weltraums versetzt hatte ...

Flüchtig dachte Bousseor daran, dass der "Ungehörnte" versprochen hatte, das Heliotische Bollwerk werde den Dscherro das Tor zu allen Reichtümern des Universums öffnen.

... falls der Terraner wusste, dass der Rafferimpuls die Nebelwand nicht durchdringen konnte, bedeutete das zwangsläufig, dass ein Helfer innerhalb der Barriere wartete, um die Aufzeichnung von innen nach außen zu tragen. So einfach war das.

Bousseors Pflicht wäre es gewesen, den zuständigen Serofen zu verständigen. Aber was hatte er schon in der Hand? Nichts außer Vermutungen und nur halb beweisbaren Tatsachen.

Der Rafferimpuls war mit engem Vektor abgestrahlt worden. Das half, den Bereich des vermeintlichen Empfängers einzugrenzen.

Bousseor war so stark erregt wie lange nicht mehr. Erneut wischte er sich Schleim von den Lidern und verteilte ihn übers ganze Gesicht, anschließend griff er nach einer schweren Handfeuerwaffe und mehreren selbststeuernden Minen und verließ den Überwachungsraum.

Die Funkanlage seines Anzugs war auf die fremde Frequenz justiert. Bousseor durfte sicher sein, dass er weitere Rafferimpulse sofort registrieren würde.

Die Siganesen hatten den geeigneten Raum für ihren Stützpunkt gefunden: auf der Ebene über den Verliesen der Terraner, in greifbarer Nähe einer Schaltstation, die als starke Energiequelle Streustrahlung emittierte. Allem Anschein nach wurden von hier aus hydroponische Gärten und ähnliche Anlagen überwacht, die eine vorübergehende autarke Versorgung der Burg ermöglichen sollten.

Die Wahl war auf ein Deckensegment und einen Hohlraum von gut einem Quadratmeter Grundfläche gefallen. Die Siganesen hatten in die Deckenverkleidung eine Öffnung von zehn mal zehn Zentimetern geschnitten und das herausgetrennte Stück in ein leicht bewegliches Schott verwandelt. Für jeden, der nicht auf die Schnittstelle schaute, war die Veränderung nicht wahrnehmbar.

Während Domino Ross die Feinarbeit erledigte, fiel es Rosa und Arno zu, die in den Maschinenräumen zurückgelassene Antigravscheibe mit den Transmitterbausteinen und der übrigen Ausrüstung herbeizuschaffen. Als die beiden nach mehr als zwei Stunden noch immer verschwunden blieben, beschlich Ross eine ungute Vorahnung. Was, wenn seine Begleiter von Dscherro entdeckt und gestellt worden waren? Er dachte nicht daran, stur wie ein Roboter zu reagieren – nicht, wenn Rosa Borghans Gesundheit auf dem Spiel stand. So schwer ihm das Eingeständnis fiel, Rosa bedeutete mehr für ihn als nur eine flüchtige Affäre. Das war ihm endgül

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen