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Perry Rhodan 1890: Shaogen-Himmelreich (Heftroman) Perry Rhodan-Zyklus 'Die Heliotischen Bollwerke' von Feldhoff, Robert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.01.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 1890: Shaogen-Himmelreich (Heftroman)

Im Außenbezirk der Galaxis - die Wächter verstellen ihnen den Weg Im Herbst 1289 Neuer Galaktischer Zeitrechnung hat es Menschen von der Erde in verschiedene Regionen des Universums 'verschlagen'. Schuld daran ist ein technisches Meisterwerk, das von den Nonggo, die zur nach wie vor mysteriösen Koalition Thoregon gehören, in das Solsystem transportiert wurde. Mit Hilfe dieses Heliotischen Bollwerks ist - so der Wille ihrer Konstrukteure - ein Kontakt zwischen verschiedenen Galaxien möglich, und zwar ohne größeren Zeitverlust. So kommt es auch zum ersten offiziellen Kontakt zwischen Gorhoon, der Galaxis der Nonggo, und der Milchstraße. Aufgrund eines Attentats läuft jedoch alles schief. Das Heliotische Bollwerk spielt verrückt, es vergeht in einer gigantischen Explosion. Zwei Gebiete Terras - im Umfeld von Kalkutta und von Terrania - verschwinden; zurück bleiben sogenannte Faktorelemente. Das heißt, dass die betroffenen Gebiete in einer anderen Region des Universums 'gestrandet' sind. Wo der verschwundene Teil Terranias 'gelandet' ist, weiß bislang niemand; zum Ausgleich kamen über das Faktorelement die barbarischen Dscherro in die terranische Hauptstadt. Es gelingt den Barbaren, Terrania zu erobern, für die Menschen in der Megalopolis beginnt eine Zeit der Leiden. Kalkutta-Nord hingegen kam im Teuller-System heraus, der Heimat der Nonggo. Dort wurden die Terraner mit den Aktivitäten des Chaosmachers konfrontiert. Im letzten Moment konnte die Lage durch Perry Rhodan bereinigt werden, die Menschen in Kalkutta-Nord sind in Sicherheit. Jetzt aber steht die nächste Aufgabe an: Rhodan möchte die Galaxis der Baolin-Nda ansteuern - dieses Volk konstruierte die Heliotischen Bollwerke. Nur die Baolin-Nda können dafür sorgen, dass die versetzten Stadtteile der Erde wieder an ihren Ausgangspunkt zurückkehren. Eine Expedition wird ausgerüstet - sie fliegt nach SHAOGEN-HIMMELREICH ...

Der Gestalter des Perryversums Als jugendlicher Leser stieg er in die PERRY RHODAN-Serie ein, als Autor schrieb er faszinierende Romane, und als Chefautor steuerte er die Handlung über mehr als ein Dutzend Jahre hinweg: Robert Feldhoff, 1962 in Schorndorf geboren, prägte die größte Science-Fiction-Serie der Welt seit den 90er Jahren. Am 17. August 2009 verstarb er nach schwerer Krankheit in Oldenburg. Robert Feldhoff wurde schon als Jugendlicher auf PERRY RHODAN aufmerksam: Er fand die Heftromane seines Vaters und begeisterte sich anfangs nur für die Titelbilder, bevor er mit der Lektüre begann. Darauf folgte bald der Wunsch, selbst Geschichten zu verfassen. Nach dem Abitur hatte er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften begonnen und schrieb in seiner Freizeit eigene Kurzgeschichten und Romane, die er nach einiger Zeit bei Verlagen einreichte. Unter anderem schickte er Manuskripte an die PERRY RHODAN-Redaktion, wo man rasch sein Talent erkannte. Als erster Roman erschien im Frühjahr 1987 'Der Alpha-Asteroid', ein PERRY RHODAN-Taschenbuch. Kurz darauf wurde der damals gerade 25-Jährige in das Autorenteam aufgenommen. 'Die Harmonie des Todes', der als Band 1328 veröffentlicht wurde, war sein erster Beitrag für die PERRY RHODAN-Erstauflage. Der 'Jung-Autor' entwickelte sich dank glänzend geschriebener Romane innerhalb kürzester Zeit zu einem Liebling der Leserschaft. Er überzeugte durch Ideenreichtum und stilistische Brillanz; seine Figuren handelten stimmig, egal, ob es sich um Menschen, Außerirdische oder Roboter handelte. Zu seinen faszinierenden Schöpfungen gehörte unter anderem der Roboter Voltago, dessen Geheimnisse über mehrere hundert Romane hinweg immer wieder eine Rolle spielten. Seit 1993 wirkte Robert Feldhoff in der Exposé-Arbeit für die PERRY RHODAN-Serie mit; ab Band 1800 und mit dem Start des THOREGON-Zyklus bildete er mit Ernst Vlcek das Exposé-Team. Nachdem Ernst Vlcek im Dezember 1999 seinen Rückzug von der Exposé-Arbeit verkündet hatte, war Robert Feldhoff, gelegentlich als 'der große Stille

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845318899
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 578kBytes
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Perry Rhodan 1890: Shaogen-Himmelreich (Heftroman)

2.

Poulton Kreyn fühlte sich wie ein notdürftig geschnürtes Paket aus Muskeln und Organen. Bis er nach seinem Unfall wieder auf die Beine kommen würde, konnte es noch ein paar Tage dauern. Dabei musste er froh sein, dass er den Unfall überstanden hatte.

"Ich habe einen verdammten riesengroßen Hunger!", brüllte er verzweifelt. Seine Stimmkraft ließ die Wände zittern. "Ihr seid verfluchte Folterknechte! Gebt mir was zu essen!"

Niemand reagierte auf den Ausbruch. Dafür löste sich ein Nagel aus der Wand, und die Photographie eines alten Imperiumsraumers, die an dem Nagel gehangen hatte, polterte zu Boden. Der Rahmen zerbrach. Poulton Kreyn sah das vergilbte Photo zerrissen zwischen den Scherben liegen.

Aus einem nicht nachvollziehbaren Grund hatte die Photographie als einzige persönliche Habseligkeit die Havarie der ÖRVEN überstanden. Sonst war alles vernichtet, verbrannt, verkokelt, auch seine Besatzung. Keiner außer Kreyn hatte die Havarie der ÖRVEN überlebt.

Er fühlte sich jedoch schuldlos an dem Unglück. Wer sich freiwillig an Bord eines Seelenverkäufers begibt, der muss mit dem Schlimmsten rechnen, und seine Leute hatten das zweifellos auch getan.

Keiner von den Halsabschneidern war so naiv gewesen, dass er sich in Sicherheit wähnte.

Rettungskreuzer hatten die Trümmerstücke aufgesammelt, jenseits der Plutobahn, und als einzigen Überlebenden Poulton Kreyn entdeckt. Auch er hatte es nur deshalb überstanden, weil er ein Ertruser war. Ertruser verfügten über völlig andere Reflexe als normalsterbliche Menschen. Ertruser waren begnadete Piloten, sie waren unerhört reaktionsschnell, bestanden aus sechzehn Zentnern Muskelmasse und etwa einer halben Tonne Hirn.

Poulton Kreyn fühlte sich als typischer Ertruser. Kein Wunder, dass er noch eine Rettungsboje erwischt hatte und seine Leute eben nicht .

Die LFT-Behörden hatten viele peinliche Fragen gestellt. Kreyn hatte keine davon beantworten können. Insbesondere nicht, wieso der Reaktor explodiert war und wieso keines der Sicherheitssysteme funktioniert hatte.

Er nahm an, dass irgendwer aus der Besatzung wichtige Teile demontiert und heimlich verscherbelt hatte; aber das konnte Kreyn den Behörden schlecht als Erklärung anbieten.

Seither lag er in diesem Hospital mitten in einem armseligen Nest namens Kalkutta und wartete darauf, dass er sich endlich wieder bewegen konnte.

Ihm fehlte der Weltraum. Er gehörte nicht ins Bett, sondern in den Leitstand eines Sternenschiffes. Selbst die sterilsten Raumer besaßen einen ganz eigenen, feinen Geruch. Erfahrene Raumfahrer konnten ihr Schiff mit der Nase von jedem anderen unterscheiden, mit verbundenen Augen, von jedem noch so stinkenden Ort im Inneren aus.

In diesem Hospital roch es nicht nach Maschinen. Es roch nach Medikamenten und nach Gesundheitsfutter.

Kreyn nahm sich vor, die verantwortlichen Ärzte entweder zu zerquetschen oder aber aufzuessen – als Strafe dafür, dass sie ihn dieser menschenunwürdigen Diät aussetzten.

Kein Wunder, dass er noch immer nicht gesund war. Kein Wunder, dass er täglich einige Kilogramm Gewicht verlor. Wenn er an sich hinabblickte, konnte er schon wieder seine Zeugungsorgane sehen. Er sah voraus, dass er seinen Bauch vollständig einbüßen würde.

"Ihr verdammten Hundesöhne!", krakeelte er mit der Lautstärke eines startenden Impulstriebwerks. "Wenn ich euch in die Finger kriege, mach' ich Pudding aus euch!" Und streue Karamell oben drüber, dachte er grimmig bei sich.

Obwohl sich niemand sehen ließ, mussten die Pfleger sein Geschrei sehr wo

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