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Perry Rhodan 2535: Der Seelen-Kerker (Heftroman) Perry Rhodan-Zyklus 'Stardust' von Borsch, Frank (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2535: Der Seelen-Kerker (Heftroman)

Intrigen in der Frequenz-Monarchie - Sinnafoch kämpft um Macht und Einfluss Auf der Erde und den zahlreichen Planeten in der Milchstraße, auf denen Menschen leben, schreibt man das Jahr 1463 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 5050 christlicher Zeitrechnung. Seit über hundert Jahren herrscht in der Galaxis weitestgehend Frieden: Die Sternenreiche arbeiten daran, eine gemeinsame Zukunft zu schaffen. Die Konflikte der Vergangenheit scheinen verschwunden zu sein. Vor allem die Liga Freier Terraner ( LFT ), in der Perry Rhodan das Amt des Terranischen Residenten trägt, hat sich auf Forschung und Wissenschaft konzentriert. Sogenannte Polyport-Höfe stellen eine neue, geheimnisvolle Transport-Technologie zur Verfügung. Gerade als man diese zu entschlüsseln beginnt, greift die Frequenz-Monarchie über die Polyport-Höfe nach der Milchstraße. Zum Glück kann der Angriff aufgehalten werden. Perry Rhodan folgt einem Hilferuf der Terraner in das in unbekannter Ferne liegende Stardust-System. Dort erhält er eine Botschaft der Superintelligenz ES, deren Existenz von den gegenwärtigen Ereignissen akut bedroht scheint. Über das Polyport-Netz begibt sich der Unsterbliche sodann ebenfalls nach Andromeda und gerät prompt in einen mörderischen Kampf zwischen Maahks. Auch ein anderer Protagonist ist auf dem Weg in die große Nachbargalaxis: Sinnafoch, ein Frequenzfolger und damit ein mächtiger Gegenspieler Rhodans. Ihm droht allerdings wegen seines bisherigen Versagens DER SEELEN-KERKER...

FRANK BORSCH Seit über einem Dutzend Jahren gehört Frank Borsch zu dem Kreativ-Team, das die größte Science-Fiction-Serie der Welt publiziert: Sowohl als Redakteur wie auch als Autor war und ist er für PERRY RHODAN tätig. Bereits 1998 gab der Autor sein Debüt in der PERRY RHODAN-Schwesterserie ATLAN, von Februar 2001 bis November 2007 verstärkte er als Redakteur das PERRY RHODAN-Team in Rastatt. Seit März 2004 gehört er dem festen Autorenstamm von PERRY RHODAN an. Der Serie ist Frank Borsch bereits seit seiner Kindheit verbunden: Im Alter von zehn Jahren entdeckte er PERRY RHODAN bei einer Bekannten seiner Mutter. 1977 stieg er als regelmäßiger Leser in die vierte Romanauflage ein und ließ sich für die nächsten zehn Jahre von den Weiten des Kosmos verzaubern. Dabei begeisterte er sich im besonderen für die Romane des PERRY RHODAN-Autors William Voltz, vor allem wegen seiner vielschichtigen Charaktere. Es dauerte nicht lange, bis die Begeisterung des Teenagers auf andere Science Fiction übergriff. Auch heute noch schätzt er Autoren wie Alfred Bester, Philip K. Dick und Ursula LeGuin. Den 1966 in Pforzheim geborenen Frank Borsch verschlug es nach seinem Zivildienst für zehn Monate in den Nahen Osten und nach Asien. Er studierte bis 1996 Englisch und Geschichte in Freiburg, wo er heute auch lebt. In dieser Zeit arbeitete er in verschiedenen Bereichen: als Wäschereifahrer, Paketpacker am Fließband und Pflegehelfer. Zudem wirkte er an der Erstellung eines Umwelthandbuchs für Osteuropa mit und war Webmaster an der Universität. Der Höhepunkt seines Studiums war sicherlich sein Aufenthalt in Belfast, wo er von 1991 bis 1992 irische Kinder in Deutsch unterrichtete. 'Das größte Abenteuer waren nicht irgendwelche Terroristen oder Bomben, sondern die irischen WG-Genossen', fasst er diese Zeit zusammen. Im Dezember 1996 nahm er an einem der von PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick geleiteten Science-Fiction-Seminare der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel teil - mit unerwarteten Folgen. Wolfgang Jeschke, Fricks Co-Dozent und Cheflektor des Heyne-Verlags im Bereich Science Fiction, engagierte Borsch vom Fleck weg als Übersetzer. Für Borsch war es der Startschuss ins Abenteuer Selbständigkeit. Für Heyne übersetzte er ein knappes Dutzend Romane, für Marvel Deutschland zahlreiche Comics. Die verbleibende Zeit nutzte er für das Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten sowie jahrelang

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845325347
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Erstauflage Bd.2535
    Größe: 689kBytes
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Perry Rhodan 2535: Der Seelen-Kerker (Heftroman)

Wir waren mächtig.

Das Polyport-Netz gehörte uns, aber das genügte nicht.

Wir hatten von den Anthurianern gelernt. Wir suchten aufstrebende Völker.

Sie rangen hart um ihre Existenz. Die Hyperdepression lastete auf ihnen. Doch es gelang ihnen zu bestehen. Sie tasteten sich in den Weltraum vor, wenn auch mühselig.

Dann kamen wir. Wir halfen diesen Völkern. Wir schenkten ihnen unsere Technologie, öffneten ihnen das wahre Tor zu den Sternen.

Dankbar nahmen sie unser Geschenk an.

Doch es war kein Geschenk ...

Aus der Kosmogonie der Vatrox

2.

Ph-i-l-i-p.

Philip.

Das ist mein Name. Die Stimme, die in mir wohnt, sagt es mir. Ich spüre, dass es stimmt.

Philip.

Ich mag, wie es klingt. Philip klingt nach Abenteuer. Ich muss meinen Namen nur denken und plötzlich werde ich ganz aufgeregt. Ich sehe in mir viele Bilder, von vielen Orten und vielen Wesen.

Ein Wesen sehe ich besonders oft. Es hat zwei Beine, Arme und keine Haare. Ein Mensch, sagt die Stimme. Und dann: Mach dir nichts draus. Das liegt hinter dir.

Der Mensch - er hat einen Namen. Mir ist, als müsste ich ihn wissen, als läge er mir auf der Zunge. Aber im letzten Moment entwischt er mir immer, wie ein flinker Glasfrosch in den Sümpfen. Der Mensch hat meinen Namen oft gesagt, und es hat mir gefallen. Ich glaube, der Mensch hat mir meinen Namen gegeben, vor langer Zeit, weit weg von hier. In mir kann ich noch den Klang seiner Stimme hören. Aber er wird leiser. Bald wird er weg sein.

Das macht mich traurig.

Aber nur kurz. Ich habe jetzt eine Stimme in mir. Sie ist immer bei mir. Und die Stimme in mir sagt oft einen anderen Namen: Sinnafoch. Ihn werde ich nie vergessen. Wenn ich ihn höre, möchte ich vor Freude in die Luft springen, so laut niesen, wie ich nur kann.

Am liebsten will ich immer bei Sinnafoch sein. Aber das geht nicht, sagt die Stimme. Hab Geduld, sagt sie. Du musst erst wieder zu Kräften kommen. Die Operation war schwierig. Die Ärzte haben noch nie einen Okrill gesehen. Es hat Komplikationen gegeben.

Was sind K-o-m-p-l-i-k-a-t-i-o-n-e-n?, frage ich. Ich kenne das Wort nicht. Ich kenne viele Wörter nicht. Ich weiß vieles nicht. Das weiß ich, seit die Stimme bei mir ist. Und obwohl ich weiß, dass ich vieles nicht weiß, weiß ich, dass ich mehr weiß als früher.

Die Operation ist nicht nach Plan verlaufen, sagt die Stimme. Ein Okrill wie du besitzt keinen Induktionsdamm. Die Ärzte haben das Unmögliche möglich gemacht. Und du brauchst dir keine Gedanken zu machen, dass du das Wort nicht kennst. Du lernst.

Ja.

Die Stimme in mir kann meine Gedanken lesen. Das ist gut so, sagt sie. Sie ist mein Freund, mein Lehrer. Sie will mir helfen. Und je mehr sie über mich weiß, desto besser kann sie mir helfen.

Beim Lernen.

Lernen.

Ich habe gleich verstanden, was das Wort bedeutet. Als hätte etwas in mir nur darauf gewartet, dass es jemand sagt.

Die Stimme hat es gesagt. Dafür bin ich ihr dankbar. Deshalb ist sie mein Freund. Lernen ist ... ich weiß kein Wort dafür. Es fühlt sich gut an. Ich fühle mich stärker mit jedem neuen Wort, das ich lerne.

Du lernst gut, sagt mein Freund, und es tut gut. Und damit du lernst, musst du denken.

Das tue ich, antworte ich.

Ja, und ich bin sehr beeindruckt von deinen Gedanken. Aber du musst auch lernen, richtig laut zu denken.

Was ist richtig laut denken?

So zu denken, dass nicht nur ich es verstehe.

Du meinst sprechen.

Stille.

Dann sagt die

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