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Perry Rhodan 2553: Die Stadt in der Mitte der Welt (Heftroman) Perry Rhodan-Zyklus 'Stardust' von Borsch, Frank (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2553: Die Stadt in der Mitte der Welt (Heftroman)

Ein Frequenzfolger wird erschaffen - und ein Erfinder schüttelt seine Fesseln ab In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1463 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 5050 christlicher Zeitrechnung. Seit über hundert Jahren herrscht Frieden: Die Sternenreiche arbeiten daran, eine gemeinsame Zukunft zu schaffen. Als aber die Terraner auf die sogenannten Polyport-Höfe stoßen, Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit, tritt die Frequenz-Monarchie auf den Plan: Sie beansprucht die Macht über jeden Polyport-Hof. Mit Raumschiffen aus Formenergie oder über die Transportkamine der Polyport-Höfe rücken die Vatrox vor, und anfangs scheinen sie kaum aufzuhalten zu sein. Dann aber entdeckt man ihre Achillesferse in ihrer stärksten Waffe: Die Vatrox verfügen mittels ihrer Hibernationswelten über die Möglichkeit der 'Wiedergeburt'. Als die Terraner ihnen diese Welten nehmen und die freien Bewusstseine dieses Volkes einfangen, beenden sie die Herrschaft der Frequenz-Monarchie. Allerdings sind damit nicht alle Gefahren beseitigt: Noch immer gibt es Vatrox, darunter den gefährlichen Frequenzfolger Sinnafoch, und mindestens zwei rivalisierende Geisteswesen, die mit dieser fremden Zivilisation zusammenhängen. Sinnafoch hat es mit zwei Begleitern in einen unbekannten Raum und zu einer seltsamen Kultur verschlagen - es ist DIE STADT IN DER MITTE DER WELT...

FRANK BORSCH Seit über einem Dutzend Jahren gehört Frank Borsch zu dem Kreativ-Team, das die größte Science-Fiction-Serie der Welt publiziert: Sowohl als Redakteur wie auch als Autor war und ist er für PERRY RHODAN tätig. Bereits 1998 gab der Autor sein Debüt in der PERRY RHODAN-Schwesterserie ATLAN, von Februar 2001 bis November 2007 verstärkte er als Redakteur das PERRY RHODAN-Team in Rastatt. Seit März 2004 gehört er dem festen Autorenstamm von PERRY RHODAN an. Der Serie ist Frank Borsch bereits seit seiner Kindheit verbunden: Im Alter von zehn Jahren entdeckte er PERRY RHODAN bei einer Bekannten seiner Mutter. 1977 stieg er als regelmäßiger Leser in die vierte Romanauflage ein und ließ sich für die nächsten zehn Jahre von den Weiten des Kosmos verzaubern. Dabei begeisterte er sich im besonderen für die Romane des PERRY RHODAN-Autors William Voltz, vor allem wegen seiner vielschichtigen Charaktere. Es dauerte nicht lange, bis die Begeisterung des Teenagers auf andere Science Fiction übergriff. Auch heute noch schätzt er Autoren wie Alfred Bester, Philip K. Dick und Ursula LeGuin. Den 1966 in Pforzheim geborenen Frank Borsch verschlug es nach seinem Zivildienst für zehn Monate in den Nahen Osten und nach Asien. Er studierte bis 1996 Englisch und Geschichte in Freiburg, wo er heute auch lebt. In dieser Zeit arbeitete er in verschiedenen Bereichen: als Wäschereifahrer, Paketpacker am Fließband und Pflegehelfer. Zudem wirkte er an der Erstellung eines Umwelthandbuchs für Osteuropa mit und war Webmaster an der Universität. Der Höhepunkt seines Studiums war sicherlich sein Aufenthalt in Belfast, wo er von 1991 bis 1992 irische Kinder in Deutsch unterrichtete. 'Das größte Abenteuer waren nicht irgendwelche Terroristen oder Bomben, sondern die irischen WG-Genossen', fasst er diese Zeit zusammen. Im Dezember 1996 nahm er an einem der von PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick geleiteten Science-Fiction-Seminare der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel teil - mit unerwarteten Folgen. Wolfgang Jeschke, Fricks Co-Dozent und Cheflektor des Heyne-Verlags im Bereich Science Fiction, engagierte Borsch vom Fleck weg als Übersetzer. Für Borsch war es der Startschuss ins Abenteuer Selbständigkeit. Für Heyne übersetzte er ein knappes Dutzend Romane, für Marvel Deutschland zahlreiche Comics. Die verbleibende Zeit nutzte er für das Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten sowie jahrelang als Journalist mit Spezialgebiet Internet. Sein Interesse an der Science Fiction ist in dieser Zeit nie erlahmt - im Gegenteil: 'Wir lebe

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 01.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845325521
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Erstauflage Bd.2553
    Größe: 621kBytes
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Perry Rhodan 2553: Die Stadt in der Mitte der Welt (Heftroman)

2.

"Kontinuumswechsel einleiten!", befahl Frequenzanwärter Sinnafoch. Er sprach in das Akustikfeld, dessen Projektor in den Kragen seines Kampfanzugs eingearbeitet war. Der Helm des Anzugs war geschlossen, und die Luft, die der Vatrox atmete, stank beinahe unerträglich nach Plastikverbindungen, Enge und Furcht.

Es war der Gestank des Krieges, der Gestank seines neuen Lebens.

"Wechsel in energetisch verschobenes Kontinuum", bestätigte der Erste Offizier der DEKTEROM über Funk aus der Zentrale, und einen Augenblick später erfolgte der Wechsel.

Das von Fremdvölkern häufig als "Vektor-Phase" umschriebene "Abtauchen" erlaubte es den Schlachtlichtern, bei starkem Beschuss ohne jegliche Beeinträchtigung den Standort zu wechseln - bis die Bedrohung nicht mehr existierte. Im Schutz dieser Tarnung konnten allerdings auch Angriffsflüge stattfinden. Nur der Einsatz von Waffen war nicht möglich - dazu bedurfte es des Rücktauchens in das Standarduniversum.

Sinnafoch hätte am liebsten den Kopf zwischen den Händen verborgen, sich zusammengerollt und verkrochen, aber er widerstand der Versuchung. Im Frachtraum des Landungsboots, in dem er auf einer Bank inmitten der D'Tar kauerte, gab es kein Versteck. Jeder der Landungssoldaten konnte ihn sehen - und er, Sinnafoch, war ihr Anführer, ihr Vorbild, ihr neuer Okore.

Sinnafoch fragte sich, wie die D'Tar reagieren würden, wenn er ihnen sagte, dass Okore noch lebte - und dass er doch gestorben war. Sie würden es nicht wahrhaben wollen. Ebenso wenig wie er selbst, obwohl er dem wiederauferstandenen Okore begegnet war. Der Frequenzfolger hatte Sinnafoch nicht erkannt, hatte ihn und seinen Gefährten Deliachlan um ein Haar hinrichten lassen.

Der Vatrox schloss die Augen, konzentrierte sich auf seinen Puls, zählte die Schläge, bis die DEKTEROM zurück in den Normalraum tauchte.

Bei 162 war es so weit.

Das in den Helm von Sinnafochs Kampfanzug integrierte Display erwachte zum Leben, zeigte ihr Ziel: ein blasses Leichentuch, das die gesamte Sichtfläche einnahm. Es war ein Ausschnitt der Planetenoberfläche einer Welt, die von den Xerxen erstickt worden war. Der Welt, die sie befreien sollten.

Wenig mehr als dreihundert Kilometer trennten sie von der Oberfläche Konneskis.

Die DEKTEROM und mit ihr das Landungsboot erbebten. Das Schlachtlicht pflügte mit wahnwitzig hoher Geschwindigkeit durch die oberen Schichten der Atmosphäre Konneskis. Es zog eine Schleppe der Zerstörung hinter sich her, eine Sturmzone, die wie mit einer Klinge durch das Leichentuch der Xerxen schnitt.

Die durch die Reibung entstehenden Energien gingen bis an die Belastungsgrenze der Schirme.

Trat das Schiff zu hoch über dem Planeten aus dem verschobenen Kontinuum, war das Überraschungsmoment dahin und der Angriff gescheitert, bevor er richtig begonnen hatte. Ein kluger Kommandant zog sich zurück, suchte eine andere Welt für einen weiteren Befreiungsversuch. Ein Mangel an Zielen existierte nicht.

Trat das Schiff zu tief über dem Planeten aus, kam es zur Kollision. Es bedeutete einen schnellen, schmerzlosen Tod für das Schiff und seine Besatzung und einen langen, qualvollen für den Planeten. Der Aufprall schlug eine tiefe Wunde in seine Kruste, wirbelte Milliarden von Tonnen von Staub und Asche bis in die Atmosphäre. Ein jahrhundertelanger Impaktwinter setzte ein, der jedes Leben erlöschen ließ, auch das der Xerxen.

Die toten Welten wurden in den Datenbanken der Flotte als "befreit" aufgeführt.

"Landungsboote los!"

Deliachlan, der neben Sinnafoch saß, gab das Kommando. Frequenzanwärter Sinnafoch hielt den Oberbefehl, doch der Vatrox ging in seine erste Schlacht. Der erfahrene D'Tar übernahm also die Führung.

Einen Herzschlag lang setzte das Beben aus, als Energiefelder nach dem Landungsboot griffen, es packten und durch die geöffneten Schleusen des Hangars hinausschleuderten - Konneski, dem

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