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Perry Rhodan 2606: Unter dem Stahlschirm Perry Rhodan-Zyklus 'Neuroversum' von Haensel, Hubert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.07.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2606: Unter dem Stahlschirm

Konfrontation mit der Allgegenwärtigen Nachhut - Terraner betreten das Grab zwischen den Planeten In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) - das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Der furchtbare, aber kurze Krieg gegen die Frequenz-Monarchie liegt inzwischen sechs Jahre zurück. Die Bewohner der Erde erholen sich langsam von den traumatischen Ereignissen. Nun hoffen die Menschen sowie die Angehörigen anderer Völker auf eine lange Zeit des Friedens. Perry Rhodan und seine unsterblichen Gefährten wollen die Einigung der Galaxis weiter voranbringen; die uralten Konikte zwischen den Zivilisationen sollen der Vergangenheit angehören. Dabei soll die phänomenale Transport-Technologie des Polyport-Netzes behilich sein. Mithilfe dieser Technologie bestehen Kontakte zu weit entfernten Sterneninseln, allen voran der Galaxis Anthuresta, wo sich die Stardust-Menschheit weiterentwickelt. Doch längst lauert eine ganz andere Gefahr, von der die Bewohner der Milchstraße bislang nichts ahnen können. Perry Rhodan verschlägt es mitsamt der BASIS in die unbekannte Doppelgalaxis Chanda, während auch das gesamte Solsystem an einen fremden Ort entführt wird. Reginald Bull schickt eine Expedition in dessen nähere Umgebung aus. Die Terraner nden zwei Planeten, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind, und als sie diese betreten, befinden sie sich alsbald UNTER DEM STAHLSCHIRM ... HUBERT HAENSEL Die Tiefen des Alls erschlossen sich dem 1952 in Waldershof geborenen Hubert Haensel schon mit acht Jahren. Die Comic-Reihe 'Nick, der Weltraumfahrer' beflügelte die Fantasie des jungen Mannes, der heute zu den Veteranen im Autorenteam von PERRY RHODAN gehört, der größten Science-Fiction-Serie der Welt. Diese faszinierende Zukunftsgeschichte, die seit 1961 erscheint, lässt Haensel seitdem nie mehr los. PERRY RHODAN, das ist die Geschichte der Menschheit, die auf der Suche nach den Rätseln des Universums viele außerirdische Kulturen kennenlernt. Diese Begegnungen verlaufen oft friedlich, führen manchmal aber auch zu Konflikten, die Jahrtausende andauern. 'Der Traum, selbst einmal Geschichten zu erzählen, wurde auf dem Gymnasium geboren', sagt Haensel heute, 'doch erst nach der Ausbildung zum Bankkaufmann und einigen Berufsjahren habe ich versucht, diesen Traum umzusetzen.' 1978 erschien sein erster Roman 'Das Geisterschiff' als Band 379 der Reihe TERRA ASTRA, und bald folgten viele weitere in verschiedenen Genres. Unter Pseudonymen wie Jan J. Moreno, George McMahon oder Hubert H. Simon schrieb er an den Serien 'Seewölfe', 'Dämonenkiller' und MYTHOR mit. Für 'Die Abenteuer' verfasste er nicht nur Romane, sondern war außerdem als Exposé-Autor tätig. Egal, ob es sich um Kriminal-, Abenteuer- oder Science-Fiction-Stoffe handelt, Hubert Haensel schafft es immer wieder, die Leser mit seinen spannenden und humorvollen Erzählungen zu begeistern. 1979 stieg er in die ATLAN-Serie ein, und 1994 wurde er Mitglied im Team der PERRY RHODAN-Autoren. Seitdem gestaltet er selbst die Geschicke jener kosmischen Figuren, die ihn seit seiner Kindheit begleiten und auch seine Lebenseinstellung entscheidend geprägt haben. 'Weder Hautfarbe noch Aussehen eines Wesens sind entscheidend', sagt Haensel heute, 'sondern ausschließlich seine geistige Haltung. Vielleicht besinnt sich die Menschheit eines Tages darauf und begreift, dass wir alle zusammen in einem winzigen Boot durch Raum und Zeit driften - in einem Boot, das wir Erde nennen.' Mit der Zeit übernahm er für PERRY RHODAN weitere Aufgaben wie die Koordination der Risszeichnungen, die Redaktion des PERRY RHODAN-Reports ab Band 1824 und die Bearbeitung der Silberbände ab Buch 81. Er verfasste die zwei 'Kosmos-Chroniken', die das Leben von Reginald Bull und Alaska Saedelaere verfolgen, wichtigen Wegbegleitern Perry Rhodans. Auch bei den Taschenbuchreihen, die im Heyne-Verlag erscheinen, ist er regelmäßig mit eigenen Romanen vertr

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 28.07.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845326054
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Erstauflage Bd.2606
    Größe: 473 kBytes
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Perry Rhodan 2606: Unter dem Stahlschirm

1.

Etwas erwachte unter dem Eis.

Es bewegte sich, wühlte sich frei und spürte dabei die eigene Kraft wachsen. Über ihm tobte der Sturm mit tosender Wildheit.

Aber da war mehr als nur Schnee und Eis ...

Es ahnte nicht, dass es lange Zeit erstarrt im ewigen Frost ausgeharrt hatte, hätte mit einem solchen Begriff auch nichts anzufangen gewusst. Es folgte einer einzigen bedeutenden Regung, die es antrieb: Hunger.

"Starker Leistungsabfall!", meldete der Pilot. "Immer mehr Energie verschwindet ... Das Prallfeld verliert an Dichte, Flughöhe sinkt."

Ein schrilles Heulen durchbrach die Schallisolierungen des SKARABÄUS. Die Expeditions-Kommandantin versteifte sich in ihrem Sessel, hob beide Hände zu den Ohren und drückte mit den Zeigefingern auf die Knorpel vor ihren Gehörgängen. Das Geräusch schien langsam in den Ultraschallbereich abzugleiten. Allerdings vermochte sie nicht zu sagen, ob dieses Heulen tatsächlich von außen kam oder in ihr selbst aufstieg.

Sie hielt abrupt inne, als sie Apatou Boussets forschenden Blick bemerkte. "Ernsthafte Probleme, Jenke?", fragte der Xeno-Biologe.

"Dieses Geräusch geht mir durch und durch ..." Jenke Schousboe ließ ihren Blick durch die Zentrale huschen. Für acht Besatzungsmitglieder war der "Käfer" ausgelegt, derzeit waren sie zwölf, und die Enge ließ sich keinesfalls leugnen. So spindeldürr die drei Favadarei auch waren und sosehr sie sich Mühe gaben, nirgendwo im Weg zu stehen, ihre Größe allein hatte schon etwas Erdrückendes.

Das schrille Heulen verstummte bereits wieder. Nur wenige Sekunden lang hatte es angehalten.

"Akustische Außenerfassung?"

"Was willst du hören? Das Toben des Eissturms?"

"Da ist mehr!", sagte Jenke heftig. "Wir haben es schmerzlich genug erlebt. Also ...?"

"Der Sturm und die Eiskristalle schleifen den Boden ..."

"Ein Schrei! Hast du den Schrei nicht gehört? Nur für Sekunden, dabei immer schriller und ..."

Und was? Der Schrei einer hungrigen Kreatur? Jenke sah dem Mann im Pilotensessel an, dass er nicht wusste, was sie meinte. Die anderen ebenso wenig. Also doch Einbildung? Weil Zacharys Tod sie weit mehr belastete, als sie sich jemals eingestehen würde?

Ein Leichentuch lag rund um den SKARABÄUS ausgebreitet - eine leblose und scheinbar unberührte Wildnis. In Agonie erstarrt; zeitlos. Die Sicht reichte höchstens einige Dutzend Meter weit.

Flughöhe?

Die Anzeige vor ihr schwankte zwischen zehn und zwanzig Metern. Es gab kaum Messreflexe, und wenn, hatten sie lediglich etwas schemenhaft Unwirkliches.

Geschwindigkeit?

Fast schon Stillstand über Grund. Der "Käfer" war flügellahm geworden; mit wenigen Metern in der Sekunde kroch er dahin.

Wieder hörte Jenke den Schrei, eisig kalt und durchdringend. Sie presste sich die Hände auf die Ohren: Dieser Schrei war voll ungezähmter Wildheit und hungriger Gier ...

"Weg von hier, egal wie!", wollte Jenke Schousboe rufen. Falls die Technik vollends versagte, musste eben ein Spinnakersegel gesetzt werden - auf Kufen würde der SKARABÄUS übers Eis gleiten, der Planetenbrücke entgegen.

Sie brachte keinen Ton hervor. Die Worte gefroren auf ihren Lippen.

Das war auch nicht mehr wichtig, genauso wenig wie alles andere um sie herum. Der flüchtige Eindruck, dass Abraham Pettazzoni aufsprang und auf sie zustürmte, verwischte zur Bedeutungslosigkeit. Ebenso, dass Marica Widengren nach einer Favadarei-Harpune griff ... Konturlose Kälte zerfetzte Jenkes letzten Gedanken an die Gefährten und die wohlige Wärme im Schutz des SKARABÄUS' ...

Einzig quälender Hunger bestimmte ihre Welt. Bebend beobachtete sie den länglichen Schemen, der schräg über ihr schwebte, gerade so hoch, dass sie ihn mit einiger Anstrengung packen konnte. Dieses Ding roch fremd. E

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