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Perry Rhodan 2618: Flucht von der Brückenwelt Perry Rhodan-Zyklus 'Neuroversum' von Themsen, Verena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.10.2011
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2618: Flucht von der Brückenwelt

Unter Glückswaisen und Plaudermeistern - die Allgegenwärtige Nachhut schlägt zurück In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) - das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Für die Menschen auf der Erde hat sich schlagartig das Leben verändert: Das Solsystem wurde von unbekannten Kräften in ein abgeschottetes Miniaturuniversum verbannt. Seltsame Außerirdische, die sogenannten Auguren, beeinflussen die Kinder und Jugendlichen, um die Menschheit 'neu zu formatieren'. Tausende werden unter den Augen von Regierung und Öffentlichkeit von den Sayporanern spurlos entführt. Gleichzeitig wird offensichtlich die Sonne manipuliert: Nagelraumschiffe der geheimnisvollen Spenta sind in das Solsystem eingedrungen. Sie selbst bezeichnen sich als 'Sonnenhäusler' und betrachten Sol als ungeheuren Frevel. Sie stört der Umstand, dass in die Sonnenmaterie der Leichnam einer Superintelligenz eingebettet liegt. Um diesen Körper von der Sonne zu trennen, löschen sie den Stern. Zur gleichen Zeit erkundet ein Stoßtrupp der Menschheit ein überaus seltsames Sonnensystem in der Nähe, das zwei durch eine Brücke verbundene Planeten aufweist. Groß ist die Überraschung, als die Menschen feststellen, dass es sich dabei um das Grab einer Superintelligenz handelt, deren Leiche allerdings verschwunden ist. Nun bleibt ihnen nur noch die FLUCHT VON DER BRÜCKENWELT ... Phantastische Themen begeisterten die 1970 in Hamburg geborene Verena Themsen schon früh. Als Kind war sie bereits ein großer Fan von Märchen und Sagen und blieb diesen auch dann noch treu, als Buchserien wie 'Die drei Fragezeichen', 'Leutnant Lennet' oder die Bücher von Karl May in ihren Regalen Einzug hielten. Später kamen die PERRY RHODAN-Serie sowie ATLAN hinzu, und sie entdeckte ihre Leidenschaft für Science Fiction. Während der Schulzeit und in den ersten Semestern des Physik-Studiums publizierte Verena Themsen diverse Kurzgeschichten in kleinauflagigen Fantasy-Zeitschriften. Das fortschreitende Studium, die Promotion und das Berufsleben forderten jedoch ebenso ihren Tribut wie die Gründung einer Familie. Kein Wunder, dass die ohnehin nur als Freizeitbeschäftigung betriebene 'Schreiberei' in den Hintergrund trat. Ideen blieben in der Schublade, es entstanden keine eigenen Geschichten mehr. Es dauerte mehr als zehn Jahre, bis Verena Themsen die Begeisterung ihrer Jugend wieder entdeckte. Sie pflegte Kontakte mit professionellen Autoren und besuchte Schreibseminare, wodurch sie ihr Talent auf eine solide Basis stellte. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten und Kurzromane in Amateur-Publikationen und feilte weiter an ihrem Stil. Unter anderem verfasste sie Romane zu einer Fan-Serie, die im PERRY RHODAN-Universum spielte und im Internet publiziert wurde. Dadurch wurden die Autorin Susan Schwartz und die PERRY RHODAN-Redaktion auf sie aufmerksam und unterbreiteten ihr ein Angebot: Sie konnte einen ersten professionellen Roman für die 'Elfenzeit'-Serie schreiben; weitere Beiträge folgten. Anfangs fiel der Autorin das Schreiben nach Exposé nicht leicht: 'Es war neu für mich, nach den Vorgaben eines anderen zu schreiben, und ich befürchtete zunächst, es könnte mich zu sehr einschränken. Aber das Gegenteil ist der Fall - ich muss mir um den großen Handlungsrahmen weniger Gedanken machen und habe mehr kreative Energien übrig für die Bereiche, in denen ich frei fabulieren kann.' Ihren Beiträgen für die 'Elfenzeit' folgten Romane für PERRY RHODAN-Action und PERRY RHODAN-Extra; ihr Einstieg ins Team der PERRY RHODAN-Serie war damit nur eine Frage der Zeit. Verena Themsen lebt in einer Kleinstadt in der Nähe von Heidelberg. Sie ist verheiratet und Mutter einer 'energiegeladenen sechsjährigen Tochter'. Wenn sie nicht an neuen Romanen schreibt, arbeitet sie für eine Firma, die Maschinen für die Elektronikindustrie herstellt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 20.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845326177
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Erstauflage Bd.2618
    Größe: 519 kBytes
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Perry Rhodan 2618: Flucht von der Brückenwelt

1.

Vergangenheit und Gegenwart, gefangen in einem Augenblick ...

Noch immer kämpften Jenke Schousboes Sinne und Hirn mit dem Anblick, der sich ihr bot. Das Gespinst hauchfeiner Fäden, das für den Körper einer toten Superintelligenz stand, war nicht mehr als ein Schattenwurf aus der Vergangenheit. In der Gegenwart existierte dieser Körper nicht mehr.

Was ist geschehen?

Wie ein Echo ihrer eigenen inneren Stimme wisperte Pia Aftanasia Clonfert: "Wo ist er hin?" Die Halbertruserin strich über ihr azurblaues Stoppelhaar, während ihr Blick suchend durch die Gruft wanderte. "Wo ist ALLDARS Körper hin?"

Jenke schüttelte den Kopf.

Vergangenheit und Gegenwart ... erst die Bilder unserer eigenen Vergangenheit in den Spiegelflächen im Nebelflur und jetzt die Vergangenheit eines Leichnams, aufgeprägt auf die Gegenwart, in der er nicht mehr da ist.

"Ich weiß es nicht, Pifa", sagte sie. "Vielleicht ist er tatsächlich wieder auferstanden. Aber es kommt mir unwahrscheinlich vor."

Alban Dodds machte eine Handbewegung, die seine silberfarbenen Fingernägel in Jenkes Blick aufblitzen ließ. "Wenn es so wäre, hätte die Allgegenwärtige Nachhut es längst bekannt gegeben und würde nicht mit diesem Brimborium um einen angeblichen Avatar aufwarten."

Wie unbeeindruckt er wirkt ... vielleicht weil in seiner Heimat Kamash Mystik an der Tagesordnung ist. Oder auch einfach, weil er mehr Jahre auf dem Buckel hat als wir anderen Terraner zusammen. In 175 Jahren kann man eine ganze Menge erleben.

"Und wie geht es weiter?"

Jenke sah zu Dodds herunter und hob die Schultern an. "Wir sind hergekommen, um für die Glückswaisen herauszufinden, was mit ALLDAR geschehen ist. Aber es scheint, als könnten wir ihnen nicht ganz die Antwort geben, die sie erhofft haben."

Die Glückswaisen bildeten einen Zusammenschluss Gleichgesinnter aus nahezu allen auf Shath vertretenen Völkern, die sich den Bemühungen der Allgegenwärtigen Nachhut widersetzten, die verstorbene Superintelligenz ALLDAR zurückzuholen. Aber wo steckten die Überreste von ALLDAR?

"Trotzdem sollten wir festhalten, was wir hier gefunden haben", kam aus dem Hintergrund die Stimme von Brutus Lanczkowski.

Jenke stellte das laternenartige halbmetergroße Gebilde ab, in dessen Innerem an einem haarfeinen Faden der kleine Kristall hing, der sie hereingebracht hatte - das Intrantum. Aus einer Tasche ihres SERUNS kramte sie Zachary Aidens multifunktionelles Aufnahmegerät hervor. Der kleine Kasten analysierte neben dem für menschliche Sinne Sichtbaren und Hörbaren viele weitere Dinge und schrieb sie mit. Der Anblick des Gerätes ließ unvermittelt die Erinnerung an den Tod seines Besitzers wieder aufblitzen. Zachary, mit dem sie am Strand gesessen und für kurze Zeit das Gefühl der Vertrautheit geteilt hatte. Zachary, dessen Gehirn sie auf Faland nach den Bräuchen der Favadarei in das Totenhirn eingebettet hatten.

"Ich mache das", sagte Pifa und griff nach dem Gerät, als Jenke es gerade dem Major reichen wollte. "Ich weiß in etwa, wie das Ding funktioniert."

Jenke überließ Pifa den Rekorder. Die Ingenieurin würde noch die besten Chancen haben, alles aus dem Gerät herauszuholen.

Während sie wartete, glitt Jenkes Blick an Major Lanczkowski vorbei zu Captain Abraham Pettazzoni. Ebenso wie sein Vorgesetzter behielt er die Umgebung mit wachem Blick und der Hand auf der Waffe im Auge. Wie oft mochten seine Gedanken wohl in letzter Zeit zu seiner Familie in Terrania gereist sein? Er hatte kaum Gelegenheit gehabt, die Zwillinge kennenzulernen, die seine Frau wenige Tage vor dem Start zur Welt gebracht hatte. Stattdessen waren sie alle auf einer Welt zurückgeblieben, auf der die Dinge zusehends aus dem Lot gerieten.

Jenke wollte sich nicht vorstellen, was für Gefühle ihn plagten, wenn er ihre Holos betrachtete.

Hinter den beiden

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