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Perry Rhodan 2633: Der tellurische Krieg Perry Rhodan-Zyklus 'Neuroversum' von Haensel, Hubert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.02.2012
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2633: Der tellurische Krieg

Nach dem Angriff der Sternengaleonen - der Beginn einer gefährlichen Mission In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) - das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Seit dem dramatischen Verschwinden des Solsystems mit all seinen Bewohnern hat sich die Situation in der Milchstraße grundsätzlich verändert. Die Region um das verschwundene Sonnensystem wurde zum Sektor Null erklärt und von Raumschiffen des Galaktikums abgeriegelt. Fieberhaft versuchen die Verantwortlichen der galaktischen Völker herauszufinden, was geschehen ist. Dass derzeit auch Perry Rhodan mitsamt der BASIS auf bislang unbekannte Weise 'entführt' worden ist, verkompliziert die Sachlage zusätzlich. Um die LFT nicht kopflos zu lassen, wurde eine neue provisorische Führung gewählt, die ihren Sitz auf dem Planeten Maharani hat. Doch wo befindet sich das Solsystem? Allem Anschein nach wurde es in ein eigenes Miniaturuniversum versetzt, eine 'Anomalie'. Dort sind die Menschen aber nicht allein: Auch Sayporaner und Spenta bewohnen dieses Gebiet, und sie sind es, die allem Anschein nach dort den Ton angeben. Sie bringen den Fimbul-Winter über Sol und ihre Planeten und schicken ihre Sternengaleonen. Ihr Angriff kann zwar zurückgeschlagen und drei ihrer Einheiten über Terra abgeschossen werden, aber damit beginnt DER TELLURISCHE KRIEG ... HUBERT HAENSEL Die Tiefen des Alls erschlossen sich dem 1952 in Waldershof geborenen Hubert Haensel schon mit acht Jahren. Die Comic-Reihe 'Nick, der Weltraumfahrer' beflügelte die Fantasie des jungen Mannes, der heute zu den Veteranen im Autorenteam von PERRY RHODAN gehört, der größten Science-Fiction-Serie der Welt. Diese faszinierende Zukunftsgeschichte, die seit 1961 erscheint, lässt Haensel seitdem nie mehr los. PERRY RHODAN, das ist die Geschichte der Menschheit, die auf der Suche nach den Rätseln des Universums viele außerirdische Kulturen kennenlernt. Diese Begegnungen verlaufen oft friedlich, führen manchmal aber auch zu Konflikten, die Jahrtausende andauern. 'Der Traum, selbst einmal Geschichten zu erzählen, wurde auf dem Gymnasium geboren', sagt Haensel heute, 'doch erst nach der Ausbildung zum Bankkaufmann und einigen Berufsjahren habe ich versucht, diesen Traum umzusetzen.' 1978 erschien sein erster Roman 'Das Geisterschiff' als Band 379 der Reihe TERRA ASTRA, und bald folgten viele weitere in verschiedenen Genres. Unter Pseudonymen wie Jan J. Moreno, George McMahon oder Hubert H. Simon schrieb er an den Serien 'Seewölfe', 'Dämonenkiller' und MYTHOR mit. Für 'Die Abenteuer' verfasste er nicht nur Romane, sondern war außerdem als Exposé-Autor tätig. Egal, ob es sich um Kriminal-, Abenteuer- oder Science-Fiction-Stoffe handelt, Hubert Haensel schafft es immer wieder, die Leser mit seinen spannenden und humorvollen Erzählungen zu begeistern. 1979 stieg er in die ATLAN-Serie ein, und 1994 wurde er Mitglied im Team der PERRY RHODAN-Autoren. Seitdem gestaltet er selbst die Geschicke jener kosmischen Figuren, die ihn seit seiner Kindheit begleiten und auch seine Lebenseinstellung entscheidend geprägt haben. 'Weder Hautfarbe noch Aussehen eines Wesens sind entscheidend', sagt Haensel heute, 'sondern ausschließlich seine geistige Haltung. Vielleicht besinnt sich die Menschheit eines Tages darauf und begreift, dass wir alle zusammen in einem winzigen Boot durch Raum und Zeit driften - in einem Boot, das wir Erde nennen.' Mit der Zeit übernahm er für PERRY RHODAN weitere Aufgaben wie die Koordination der Risszeichnungen, die Redaktion des PERRY RHODAN-Reports ab Band 1824 und die Bearbeitung der Silberbände ab Buch 81. Er verfasste die zwei 'Kosmos-Chroniken', die das Leben von Reginald Bull und Alaska Saedelaere verfolgen, wichtigen Wegbegleitern Perry Rhodans. Auch bei den Taschenbuchreihen, die im Heyne-Verlag erscheinen, ist er regelmäßig mit eigenen Romanen vertreten. Auf die Frage, welche Person der Zeitgeschichte er gerne gewesen wä

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 02.02.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845326320
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Erstauflage Bd.2633
    Größe: 511 kBytes
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Perry Rhodan 2633: Der tellurische Krieg

1.

Ich bin tot!

Das zu akzeptieren, fiel Nachtaugs Beisohn unglaublich schwer. Der Gedanke an sich erschien ihm schrecklich irreal.

Tot!

Und dann?

Er entsann sich nicht, jemals über die Folgen eines derartigen Vorfalls nachgedacht zu haben.

Wie würde es sein - danach? Als hätte es ihn nie gegeben? Oder als hätte das Universum nie existiert?

Sein Leben lag in Trümmern. Die Überreste des Schiffes waren weit verstreut niedergegangen, das Gros der Wrackteile im Meer versunken.

Stets bin ich mit solchen Überlegungen an eine Grenze gestoßen. Sie war unüberwindlich.

Und nun?

Die Grenze gibt es nicht mehr, ich kann über meinen Tod spekulieren. Allerdings ist es zu spät: Nichts lässt sich ungeschehen machen ...

Geronimo Abb drehte die Hand so, dass das Streulicht der Photonencracker DaySchas Gesicht traf.

Er gab sich hart, dabei war ihm miserabel zumute. Nichts hätte er lieber getan, als sich herumzuwerfen und davonzuhasten. Keineswegs nur zurück bis zum Geodät, sondern weiter, sehr viel weiter. Die regennasse Nacht allein bot kaum Schutz vor dem Unheimlichen, das auf Terra herabgestürzt war.

Warum rannte er nicht einfach los?

Weil DayScha noch mehr Angst hatte als er. Ihr eigentlich dunkles Fell schimmerte bleich wie verfilzter grauer Draht. Ihre Augen, sonst groß und leuchtend rot, waren zu schmalen Schlitzen verengt. Dayszaraszay Schazcepoutrusz hatte einen Arm gehoben und den Ellenbogen so angewinkelt, als müsse sie sich gegen blendendes Sonnenlicht schützen.

Dabei gab es die Sonne seit Tagen nicht mehr. Außerdem hielt die Cheborparnerin den Kopf gesenkt, eine Abwehrhaltung, die ihre beiden spitzen Hörner zur Verteidigungswaffe werden ließ.

Geronimo biss die Zähne zusammen. DayScha war als Au-pair-Mädchen gekommen. Ihr Anblick hatte ihn an jene Legenden erinnert, die von einem Himmel mit Engeln und von Teufeln in der Feuerhitze der Hölle erzählten. Mittlerweile wusste er, dass Cheborparner trotz ihres Aussehens, das an einen aufrecht gehenden Ziegenbock erinnerte, von liebenswertem Wesen waren. Wenngleich er das mit dem liebenswert DayScha keinesfalls verraten würde. Sie war älter und größer als er und fühlte sich ihm schon deshalb überlegen. Ein dritter Grund wäre mit Sicherheit einer zu viel geworden.

Dayszaraszay Schazcepoutrusz war also eine Art gute Teufelin. Was es mit Engelsgestalten auf sich hatte, verrieten die jüngeren Geschichtsdateien. Wesen, die ätherisch schön wie Engel beschrieben wurden, waren mit der Terminalen Kolonne TRAITOR in die Milchstraße eingefallen - und sie waren das Böse an sich gewesen.

Die ganze Welt ist irgendwie verdreht.

Der Regen lief ihm durchs Haar und übers Gesicht. Fahrig wischte Geronimo sich mit der linken Hand über die Stirn. Seine Rechte mit den Crackern zitterte leicht.

Lauf weg!, dröhnte es in ihm. Wir haben genug gesehen. Sobald dieser Gigant auf die Beine kommt ...

"Weißt du überhaupt, wovon du redest?", fragte DayScha.

"Phassafulbuli! Dein Regenriese."

"Das ist nur ein Name für dich." Ihr Flüstern war fester geworden. Trotzdem klang sie eher ablehnend. "Sprich nicht über Dinge, die du nicht verstehst", glaubte Geronimo herauszuhören. "Auf Terra gibt es keine Regenriesen."

... und sie fallen schon gar nicht vom Himmel! Er schloss die Hand zur Faust. Die Lichtflut verblasste und drang nur mehr fahl zwischen den Fingern hindurch.

Aus der Ferne erklangen die Schreie von Brüllaffen. Andere Tierstimmen fielen ein. Dazu das Trommeln des Regens im Blätterdach. Das war nach dem grellen Blitz des in großer Höhe explodierenden Raumschiffs, nach dem tosenden Lärm und den Erschütterungen schon wieder mehr Normalität, als er eigentlich erwarten durfte.

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