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Perry Rhodan 2638: Zielpunkt Morpheus-System Perry Rhodan-Zyklus 'Neuroversum' von Herren, Marc A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.03.2012
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2638: Zielpunkt Morpheus-System

Mondra Diamond auf Orontes - ihre Friedensverhandlungen scheitern In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) - das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Seit dem dramatischen Verschwinden des Solsystems mit all seinen Bewohnern hat sich die Situation in der Milchstraße grundsätzlich verändert. Die Region um das verschwundene Sonnensystem wurde zum Sektor Null erklärt und von Raumschiffen des Galaktikums abgeriegelt. Fieberhaft versuchen die Verantwortlichen der galaktischen Völker herauszufinden, was geschehen ist. Dass derzeit auch Perry Rhodan mitsamt der BASIS auf bislang unbekannte Weise 'entführt' worden ist, verkompliziert die Sachlage zusätzlich. Um die LFT nicht kopflos zu lassen, wurde eine neue provisorische Führung gewählt, die ihren Sitz auf dem Planeten Maharani hat. Perry Rhodan kämpft indessen in der von Kriegen heimgesuchten Doppelgalaxis Chanda gegen QIN SHI. Diese mysteriöse Wesenheit gebietet über zahllose Krieger aus unterschiedlichen Völkern und herrscht nahezu unangefochten in Chanda. Um ihre Macht zu brechen, benötigt Rhodan Unterstützung und Verbündete. Zuerst muss er jedoch zu seiner Gefährtin Mondra Diamond zurück, mit ZIELPUNKT MORPHEUS-SYSTEM ...

Als Mekka der Science Fiction ist die Schweiz nicht unbedingt bekannt. Das könnte sich bald ändern: Mit seinem Roman 'Das Fanal' stieg der in Bern geborene Schriftsteller Marc A. Herren zu Beginn des Jahres 2010 ins Autorenteam der PERRY RHODAN-Serie ein. Als Sohn eines Bäckerehepaars lernte Marc A. Herren nach eigenen Worten 'schon früh die Symbiose von Handwerk und Kreativität kennen'. Der am 21. März 1976 geborene Schweizer half seinen Eltern in der Bäckerei, entwickelte aber unterschiedliche Interessen, die sich alle um das Geschichtenerzählen drehen: Lesen, Schreiben, Filme und Theater. Bereits als Jugendlicher las er mit großer Begeisterung die Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN. An den Weltraum-Abenteuern interessieren ihn bis heute vor allem 'die kosmische Dimension und die faszinierenden Charaktere'. Herren besuchte die Wirtschaftsmittelschule, später die Höhere Fachschule für Wirtschaft; seitdem ist er diplomierter 'Betriebswirtschafter HF'. Zwischendurch leistete er seinen Militärdienst ab. Jahrelang arbeitete Herren für eine große Schweizer Bank, bei der er in der Funktion eines Teamleiters im Bereich E-Banking tätig war. Seine 'kreativen Gelüste' entführten ihn im Sommer 2000 nach Hollywood an die New York Film Academy. Die gewonnene Greencard schlug er allerdings aus und kehrte zurück in 'die gute alte Schweiz', wo er an seiner 'bürgerlichen Karriere' arbeitete. Parallel dazu verfasste der junge Autor eigene Kurzgeschichten und nahm an Schreibwerkstätten teil, bei denen er Kontakte knüpfte. In der Folge schrieb er Romane für die Amateur-Serie 'Thydery', die moderne Science-Fiction-Ideen mit einer groß angelegten Hintergrund-Geschichte verbindet. Dadurch wurde die PERRY RHODAN-Redaktion auf ihn aufmerksam. Da man für die neue Reihe PERRY RHODAN-Action, die im Frühjahr 2008 startete, auch auf 'neue Köpfe' setzen wollte, wurde Marc A. Herren angesprochen. 'Ich war völlig überrascht', erinnert sich der Autor, 'dass ich an der Serie mitwirken durfte, die mich ein Leben lang geprägt hat.' Auf sein Engagement bei PERRY RHODAN-Action, für das er von Fans wie Kritikern sehr gelobt wurde, folgten ein ATLAN-Taschenbuch sowie ein Roman für die Reihe PERRY RHODAN-Extra. Danach war für die Redaktion der größten Science-Fiction-Serie der Welt klar: Marc A. Herren muss ins Team - im Januar 2010 wurde er offiziell in die Riege der Teamautoren aufgenommen. Der Autor, der fließend Englisch, Französisch und Schwedisch und 'leidlich' Spanisch und Italienisch spricht, ist darüber hinaus in vielen anderen Bereichen tätig. So wirkte er als Pressechef eines erfolgreichen Damenvolleyball-Teams und arbeitete in den Ferien immer wieder für eine schwedische

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 08.03.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845326375
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan-Erstauflage Bd.2638
    Größe: 536 kBytes
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Perry Rhodan 2638: Zielpunkt Morpheus-System

2.

Auf dem Weg in die Tiefe

Das raupenähnliche Wesen schob seinen dreilamelligen Körper vor ihnen durch die Gluthöhle.

Angesichts des glühenden und knackenden Bodens, der zahlreichen Lavaströme, die ihren Weg kreuzten, und der unvermittelt explodierenden Geysire schaffte Mondra Diamond es nicht, das Unbehagen aus ihrer Gefühlswelt zu verbannen. Sie sagte sich, dass ihr SERUN sie genauso zuverlässig schützte wie ihre drei Begleiter, aber es half nur teilweise.

Die Temperaturen in dieser Höhle lagen bei vergleichsweise niedrigen 98 Grad Celsius - einer Temperatur, der sich Menschen durchaus kurzfristig aussetzen konnten. Im Vergleich mit der Kälte des Weltraums und der Tödlichkeit des Vakuums hatte ihr Spaziergang in die Unterwelt von Orontes geradezu Wellnesscharakter.

Aber Feuer blieb Feuer, und die instinktive Angst vor Feuer trug der Mensch mit sich, egal, wie viele Generationen er sich von den Vorfahren entfernte, die dieses Element einst gezähmt hatten.

Diamond warf einen Seitenblick auf Heatha Neroverde. Die TLD-Kadettin hatte diesen Gang in den Untergrund mehrmals angetreten.

In den vergangenen Wochen hatte sie mit Awkurow zusammengearbeitet, jenem Todringer, der als Vermittler zwischen seinem Clan und der gestrandeten Besatzung der CHISHOLM aufgetreten war.

Mondra hatte der Besatzung von Anfang an klargemacht, dass sie sich trotz der Havarie ihres Schiffes nur als Gäste auf Orontes betrachten durften. Die Todringer hatten von Anfang an mit großer Sorge, ja gar mit panischer Angst auf ihre Anwesenheit reagiert.

Sie fürchteten sich vor einem Ereignis oder einer Entität, die sie "Weltengeißel" nannten und die sie einst heimgesucht und dezimiert hatte. Wegen der Anwesenheit der Galaktiker fürchteten sie eine Rückkehr der Weltengeißel, um das begonnene Werk zu vollenden.

Bisher hatten sie keine gesicherten Anhaltspunkte darüber gewonnen, ob die Befürchtung der Todringer gerechtfertigt war oder nicht und ob sich die Galaktiker womöglich selbst in Gefahr brachten, wenn sie zu lange auf Orontes verweilten.

Solange die Reparaturarbeiten weiterliefen, galt es deswegen, einerseits die Todringer zu beruhigen und andererseits zusätzliche Informationen über die Galaxis zu gewinnen - ganz besonders natürlich, ob sich hinter dem Begriff "Weltengeißel" eine reale Bedrohung oder nur ein falscher Mythos verbarg.

Nachdenklich beobachtete sie Awkurow. Mit seinen langen Barteln tastete er in unregelmäßigen Abständen über den Boden. Ob er damit nur die Temperaturen des Untergrundes oder auch seismische Aktivitäten fühlte, entzog sich ihrem Wissen. Mondra vertraute aber auf die Tatsache, dass der Todringer in dieser Umgebung aufgewachsen war und damit deutlich besser zurechtkam als mit der kühleren Oberfläche, wohin er von seinem Clan verbannt worden war.

Das Exoskelett klackte bei jeder Kontraktion seines Körpers. Es fasste den ledrig-weichen Körper des dreilamelligen Raupenwesens ein, bot ihm eine Stütze, vermittelte ihm Schutz und Kraft.

Er hatte als Erster von der Unterstützung - oder, wie es Ramoz ausgedrückt hatte, "den Anbiederungsversuchen" - durch die Galaktiker profitiert

Die Fertigungshallen der CHISHOLM hatten in den vergangenen Wochen nicht nur mit Hochdruck die Reparatur des BASIS-Tenders unterstützt, sie hatten auch Ersatzteile für die Exoskelette der Todringer geliefert und schadhafte Teile repariert. Auch die uralten Robotereinheiten waren so weit wie möglich gewartet und wieder instand gesetzt worden.

Umgerechnet sechs Wochen Frist wurde ihnen von der Clanmutter Syb gewährt, um die CHISHOLM wieder flottzukriegen und von Orontes - in ihrer eigenen Sprache Quar genannt - zu verschwinden.

Die Frist lief am folgenden Tag ab, dem 27. Oktober 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung. Nun würde sich zeigen, ob die nicht ganz uneigennützige Entwicklungshilfe

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