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Perry Rhodan 2772: Die Domänenwacht Perry Rhodan-Zyklus 'Das Atopische Tribunal' von Stern, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.10.2014
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2772: Die Domänenwacht

Terraner überwinden den Repulsorwall - ein großer Gegner tritt in Erscheinung Seit die Menschheit ins All aufgebrochen ist, hat sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Längst sind die Terraner in ferne Sterneninseln vorgestoßen, wo sie auf raumfahrende Zivilisationen und auf die Spur kosmischer Mächte getroffen sind, die das Geschehen im Universum beeinflussen. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 1517 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Milchstraße steht weitgehend unter dem Einfluss des Atopischen Tribunals. Dessen Richter behaupten, nur sie könnten den Weltenbrand aufhalten, der sonst unweigerlich die Galaxis zerstören würde. Während auf diese Weise einerseits das Tribunal in der Milchstraße seinen Machtanspruch zementiert und andererseits der Widerstand massiv dagegen aufrüstet, werden aber auch die Unterstützer der Atopen immer stärker. Perry Rhodan und die Besatzung des Fernraumschiffes RAS TSCHUBAI haben in der fernen Galaxis Larhatoon in Erfahrung gebracht, dass das eigentliche Reich der Richter die Jenzeitigen Lande seien. Um dorthin zu gelangen, braucht es aber Atlan als Piloten und ein Richterschiff als Transportmittel. Ein solches zu besorgen, ist die aktuelle Mission des Terraners. Dem entgegen steht DIE DOMÄNENWACHT ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 02.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845327716
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Das Atopische Tribunal Bd.2772
    Größe: 4226 kBytes
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Perry Rhodan 2772: Die Domänenwacht

"Je älter ich werde, desto mehr erfasse ich, wie unendlich wertvoll jedes einzelne Leben ist."

(Perry Rhodan)

"Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt. Die meisten Menschen existieren nur."

(Oscar Wilde)

1.

Durchbruch

RAS TSCHUBAI,

5. März 1517 NGZ

Etwas stimmte nicht. Perry Rhodan stemmte sich hoch, spürte den weichen Belag der Suspensionsliegefläche unter sich. Er hörte einen Ton, der sich endlos wiederholte, ein Echo, das seinen Kopf zerfetzen wollte wie rissiges Papier.

"A-A-A-A!"

Kraftlos sank er zurück. Der Laut sprengte jedes Maß. Er tönte wie eine galaktische Fanfare, zerschmetterte den Suspensionsalkoven, das Deck, die Zentrale. Er hallte durch Flure und Gänge, zerriss die Ynkalkrit-Legierung der Außenhülle der RAS TSCHUBAI, als würden die 15,4 Milliarden Kubikmeter ihm nicht genügen. Draußen raste er weiter, durchdrang das All und ...

... blieb stecken.

Was für ein absurder Gedanke.

"AN-AN-AN-AN!"

Rhodan schlug sich die Hände vor die Ohren. Aber tat er das wirklich? War das mehr als ein Traum? Er konnte sich ebenso wenig die Hände vor die Ohren schlagen, wie sich von der Liegefläche stemmen.

Phantomhaptik, so hatte Chefmediker Matho Thoveno das Phänomen genannt, das häufig bei Entstofflichungen auftrat. Es prangte an zweiter Stelle des immer länger werdenden Katalogs über die Nebenwirkungen der Suspension. Die Nummer Eins war unbestritten die Traumsequenzflucht, die sowohl aus Halluzinationen als auch aus Erinnerungen bestehen konnte und oft eine Mischung aus beidem darstellte.

Vor Rhodan stand Sichu Dorksteiger. Goldene Muster schienen über die smaragdgrüne Gesichtshaut der Ator zu kriechen und rätselhafte Symbole zu bilden. Sie hielt eine zusammengerollte Folie in der Hand, mit der sie gleich einer Waffe auf Rhodan zielte.

Wie sie da vor ihm aufragte, so hoch, dass er den Kopf im Sitzen in den Nacken legen musste, war sie die sonderbarste Mischung aus Kriegerin und Chefwissenschaftlerin, die er je gesehen hatte. Ätherisch, grazil und unnachgiebig. Ein Gespinst aus Terkonit.

"Wir brauchen für den Flug zum Mond einen Piloten, der imstande ist, mit der Steuerung der STARDIVER geistig zu verschmelzen ", sagte die Chefwissenschaftlerin. "Und wir brauchen einen Piloten, der blitzschnell reagieren kann."

Der Flug zum Mond. Sein zweiter Flug zum Mond am 19. Juni 1514 NGZ, der Rhodan gelehrt hatte, dass sich Geschichte nicht wiederholte. Er war wieder auf Terra in der Besprechung mit Sichu Dorksteiger, Fionn Kemeny und Cai Cheung. Aber das war Vergangenheit, eine Erinnerung – Illusion.

In Wirklichkeit lag Rhodan in der RAS TSCHUBAI, aufgelöst, des Körpers beraubt. Er befand sich in Larhatoon, der Galaxis der Laren, er stand im Begriff, in die verbotene Domäne Shyoricc einzudringen. Diese Wirklichkeit war es, um die er sich kümmern musste.

Er ruhte in einem Suspensionsalkoven, einer Abart des altbekannten Transmitters, mit einem entscheidenden Unterschied: Das Objekt, das sich in ein solches Gerät begab, wurde zwar entstofflicht, jedoch nicht zu einer Gegenstation abgestrahlt, sondern im immateriellen Zustand gehalten und gebunden.

Die Sayporaner hatten diese Technologie erfunden. Sie hatten sie vor allem für den Austausch von Körperorganen benutzt, aber auch, um sich mit erstaunlich kleinen Raumschiffen im immateriellen Zustand fortbewegen zu können – oder, wie Sayporaner es nannten, in Suspension. In diesem Zustand wa

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