text.skipToContent text.skipToNavigation

Perry Rhodan 2833: SVE-Jäger (Heftroman) Perry Rhodan-Zyklus 'Die Jenzeitigen Lande' von Fröhlich, Oliver (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.12.2015
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 2833: SVE-Jäger (Heftroman)

Auf der Erde schreibt man das Jahr 1518 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Menschen haben mit der Liga Freier Terraner ein großes Sternenreich in der Milchstraße errichtet; sie leben in Frieden mit den meisten bekannten Zivilisationen. Doch wirklich frei ist niemand. Die Milchstraße wird vom Atopischen Tribunal kontrolliert. Dessen Vertreter behaupten, nur seine Herrschaft verhindere den Untergang - den Weltenbrand - der gesamten Galaxis. Perry Rhodan hat es unfreiwillig in die tiefste Vergangenheit der Milchstraße gerissen, wo er Zeuge der Invasion der kriegerischen Tiuphoren und des Untergangs alter galaktischer Hochkulturen wird. Anders als der Terraner, der weiß, dass er an der Vergangenheit nichts ändern darf, plant eine Gruppe Laren aus der Gegenwart eine Veränderung der Zeitlinie, um ihr Stammvolk zu retten. Sie wollen ihren Vorvätern die Technologie der damals unbekannten 'Strukturvariablen-Energieraumer' anbieten - und aus Furcht um die Gegenwart wird Perry Rhodan zum SVE-JÄGER...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 03.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845328324
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2833
    Größe: 1840kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 2833: SVE-Jäger (Heftroman)

1.

Mit Haut und Haar

RAS TSCHUBAI,

23. Januar 1518 NGZ Bordzeit

"Ein Albtraum!", ächzte Gucky. "Der Himmel hing voll mit Karotten, aber so weit oben, dass ich sie nicht erreichte. Meine telekinetischen Kräfte haben versagt, also konnte ich die Möhren nur anstarren. Und dabei hatte ich so einen Hunger. Es war einfach schrecklich!"

Perry Rhodan löste den Blick vom Haupthologlobus in der Zentrale und schaute den Ilt an. "Wovon sprichst du?"

Gucky stemmte die Hände in die Hüften. "Na, wovon schon? Von dem schlimmen Traum, den ich während der Suspension hatte."

Rhodan überlegte, ob er dem Ilt erzählen sollte, wie er die Suspension erlebt hatte. Von dem Chaos, dem Tod und der Zerstörung in Phariske-Erigon, die er hautnah mitzuerleben geglaubt hatte.

Von den Tiuphoren, die gnadenlos alles niedergewalzt und ausgelöscht hatten, was sich ihnen in den Weg stellte.

Von den Schreien verzweifelter Mütter, die ihre toten Kinder in den Armen hielten und kurz darauf selbst starben.

Von den Feuerwalzen, den Erdbeben, den mit tänzerischer Leichtigkeit vorgetragenen Brutalitäten der Angreifer.

Von dem unglaublichen Leid, das sich im Traum so real angefühlt hatte, als wäre es ihm selbst widerfahren.

Inzwischen hatte er genug Übung und Erfahrung mit dem mentalen Zustand, in dem sich die Besatzung der RAS TSCHUBAI befand, während das Schiff Flugphasen mithilfe des Hypertrans-Progressors absolvierte. Er kannte die Entstofflichung und das fortwährende immaterielle Verharren im Suspensionsalkoven. Man war körperlich nicht mehr existent, quasi eins mit den Systemen, und dennoch auf eine verschrobene Art und Weise bei Bewusstsein, ohne Zeitgefühl, verwebt mit dem stationären Transmitterfeld.

Ja, Rhodan besaß genug Erfahrung, und so konnte er während der Nicht-Existenz durchaus zwischen Traum und Realität unterscheiden. Dennoch hing ihm selbst im Augenblick - Stunden, nachdem sie die Alkoven verlassen hatten - das Gefühl der Hilflosigkeit und des Entsetzens seiner Suspensionsträume nach. Wahrscheinlich deshalb, weil er wusste, dass es sich zwar um einen Traum gehandelt hatte, dass sich derartige Szenen so oder ähnlich aber tatsächlich abspielten.

Gucky ging es wahrscheinlich nicht anders. So albern sein Traum klingen mochte, stellte er lediglich ein Sinnbild der Hilf- und Machtlosigkeit dar, die sie alle angesichts der Tiuphorenangriffe empfanden.

"Ich kann dir nachfühlen", sagte Rhodan. "Aber nun lass uns nicht mehr an das denken, was wir hinter uns gelassen haben. Wir müssen uns um die Zukunft kümmern. Die, die unmittelbar vor uns liegt, aber vor allem die in zwanzig Millionen Jahren. Sie gilt es zu bewahren."

Er schaute wieder zum Hologlobus, der neben einer Spiralgalaxis vom Typ Sa die Daten der Etappen ihrer gerade beendeten Reise anzeigte: von Phariske-Erigon mit mehreren Ferntransitionen zum Zeitriss, um die dort zurückgelassene TAMA YOKIDA aufzunehmen; am 2. Januar 1518 NGZ Bordzeit mit Hypertrans-Progressor weiter nach Larhatoon - oder Noularhatoon, wie die Erste Larenzivilisation ihre Heimat nannte. Ankunft im Leerraum unterhalb der Galaxis am 23. Januar, etwas mehr als 103.000 Lichtjahre von deren Zentrum entfernt. Anschließend ein paar Ferntransitionen, um die RAS TSCHUBAI auf gute 30.000 Lichtjahre unterhalb der Hauptebene zu bringen.

Drei Wochen nach ihrem Aufbruch. Drei lange Wochen.

Farye Sepheroa betrat die Zentrale und gesellte sich zu ihnen. Sie sah müde aus. Wortlos nickte sie Rhodan zu, stellte sich neben ihn und betrachtete das Hauptholo.

Nur kurz danach folgte Sichu Dorksteiger. Sie lächelte. In ihren bernsteingelben Augen bewegten sich smaragdgrüne Punkte und erweckten den Eindruck von Tatendrang. Für einige Sekunden ließ auch sie die Daten des Holos auf sich wirken.

Als hätte sie innerhalb dieser kurzen Zeit Rhoda

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen