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Perry Rhodan 2881: Angriff der Gyanli Perry Rhodan-Zyklus 'Sternengruft' von Themsen, Verena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.11.2016
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2881: Angriff der Gyanli

Im Januar 1519 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) veränderte sich die Situation in der heimatlichen Milchstraße grundlegend: Die Herrschaft des Atopischen Tribunals, das aus der Zukunft agiert, wurde abgeschüttelt. Gleichzeitig endete der Kriegszug der Tiuphoren, die aus der Vergangenheit aufgetaucht waren. Als eine Folge dieser Ereignisse werden die Milchstraße und die umliegenden Sterneninseln künftig frei sein, was den Einfluss von Superintelligenzen und anderen kosmischen Mächten angeht. Der Mausbiber Gucky ist mit dem Raumschiff RAS TSCHUBAI auf der Spur der Tiuphoren, die der 'Ruf zur Sammlung' in deren Heimat zurückbeordert hatte - und mit ihnen Perry Rhodan. Die RAS TSCHUBAI erreicht die Galaxis Orpleyd, und Gucky sieht sich in der seltsamen Situation, die Tiuphoren nicht mehr länger als Täter, sondern als Opfer zu betrachten. Ein Grund dafür ist ein mörderischer ANGRIFF DER GYANLI ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 03.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845328805
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2881
    Größe: 1940 kBytes
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Perry Rhodan 2881: Angriff der Gyanli

1.

Zwei Tage vorher

Pika Vastire schob sich zwischen den Beinen der wartenden Menge hindurch. An die fünfzig Freischichtler und sogar ein paar Zivilisten warteten in der Messe 18 West auf das Ereignis des Tages. Auch die Algustranerin war deshalb gekommen und schuf sich mit Schubsern und harten Handkantenschlägen ohne Rücksicht auf Knie und Füße eine Gasse für sich und den hinter ihr her schwebenden Antigravrucksack.

Allistair Woltera sah die Dritte Pilotin kommen. Mit einem verschmitzten Lächeln fuhr er den Sitzplatz neben sich auf seine Wadenhöhe hinunter und bot ihn ihr mit einer Handbewegung an. Sie nickte zu dem terranischen Riesen hoch, kletterte auf den Stuhl, fuhr ihn hoch und schwang sich mit einem Klimmzug auf den Tisch. In der Mitte der Tischplatte angekommen desaktivierte sie den Antigrav des Rucksacks. Sie löste die Feldschnur um ihre Hochfrisur, schüttelte das rückenlange kastanienbraune Haar, pfiff einmal schrill zwischen zwei Fingern und brüllte: "Ruhe!"

Zufrieden registrierte sie, wie Woltera zusammenzuckte. Kaum jemand erwartete eine solche Stimmgewalt in ihrem schlanken Körper. Natürlich half sie auch mit einem gut verborgenen Stimmverstärker ein wenig nach, um gegen die terranischen Schreihälse anzukommen, aber trotzdem hatte sie bereits von Natur aus eine solide Grundlautstärke.

Stolz reckte sie ihre vollen 55 Zentimeter Körpergröße, griff mit beiden Händen in den Rucksack und stemmte die drei eng zusammengerollten Folien hoch, die sie darin transportiert hatte. Sofort wandte sich die Aufmerksamkeit der Menge ihr zu. Es wurde still. Nur da und dort scharrte jemand mit den Füßen oder räusperte sich.

"Drei Holonderiana", rief Pika. "Drei einmalige und handverlesene Kunstwerke unseres hochtalentierten Zweiten Piloten Cascard Holonder stehen heute zur Versteigerung an. Und weil das Leben zurzeit so langweilig ist, lege ich am Ende vielleicht sogar noch einen Kuss von mir obendrauf! Was haltet ihr davon?"

Applaus und schrilles Pfeifen brandeten auf. Pika verstaute zwei der Folien wieder und hob die dritte erneut hoch, dieses Mal auseinandergezogen. Sofort sank der Geräuschpegel auf das Normalmaß einer gespannt wartenden Menge. Jemand hatte eine Kamera auf Pika gerichtet und projizierte die von ihr gehaltene Bildfolie auf alle Holoschirme der Messe. Es zeigte einen fröhlich grinsenden Mausbiber, der mithilfe beider Hände und des Schwanzes - sowie augenscheinlich einer Portion Telekinese - mit acht angebissenen Möhren jonglierte und eine neunte wie eine Zigarre im Mund hielt.

"Beginnen wir mit diesem Prachtwerk, einer exzellent getroffenen Darstellung von Gucky, dem Überall-Zugleich-Möhrentöter! Wer bietet ein passendes Tauschobjekt?"

"Hier! Ein originaler Pyzhurg!", rief ein vierschrötiger Kerl und hielt einen grob behauenen kurzen Holzstock hoch.

Pika schnaubte. "Der ist so original wie Glazindas Haarfarbe! Schieb dir das Ding in die Mitternacht, Kerl! Etwas Originelleres!"

"Zwei 'Golden-Hesperid'-Äpfel", meldete sich über dem Gekicher eine blonde Pilotin.

"Wenn du mich in deine Kabine einladen willst, sag's doch direkt, meine Süße! Aber ich bezahle nicht oder gebe gar Kunstwerke dafür her!" Hier und da wurde gelacht, bis die Pilotin ihrem Nebenmann eine auf den Hinterkopf gab.

"Eine Führung durch Ogygia mit romantischer Bootsfahrt!", gingen die Gebote indessen weiter.

"Dafür müsste ja ich von dir etwas verlangen, nicht anders herum!"

"Selbst gebackene Gucky-Kekse!"

Pika klatschte in die Hände. "Ha! Thematisch passend und äußerst verführerisch im Klang! Komm her, Goldjunge!"

Ein verlegen grinsender Kadett mit kurzen blonden Locken kam unter dem Johlen und Pfeifen der Menge nach vorne. Er stellte eine Schachtel auf den Tisch und öffnete sie. Reihe um Reihe goldgelber Kekse mit dem unverkennbaren Antlitz des Mausbibers darauf lachte Pika an - samt

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