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Perry Rhodan 2924: Das Rätsel des Sprosses Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Stern, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.08.2017
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2924: Das Rätsel des Sprosses

Wir schreiben das Jahr 1551 NGZ, gut dreitausend Jahre vom 21. Jahrhundert alter Zeitrechnung entfernt. Nach großen Umwälzungen in der Milchstraße haben sich die Verhältnisse zwischen den unterschiedlichen Sternenreichen beruhigt; im Großen und Ganzen herrscht Frieden. Vor allem die von Menschen bewohnten Planeten und Monde streben eine positive Zukunft an. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, in der auch Wesen mitwirken, die man in früheren Jahren als 'nichtmenschlich' bezeichnet hätte. Trotz aller Spannungen, die nach wie vor bestehen: Perry Rhodans Vision, die Galaxis in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln, scheint sich langsam zu verwirklichen. Man knüpft sogar vermehrt Kontakte zu anderen Galaxien. Gegenwärtig befindet sich Rhodan selbst im Goldenen Reich der Thoogondu, die ebenfalls eine Beziehung zur Milchstraße aufbauen wollen. In der Milchstraße sind mittlerweile die Gemeni von Bord ihrer 'Spross' genannten Raumschiffe aus aktiv geworden. Angeblich wollen sie die Mächtigkeitsballung von ES im Auftrag einer anderen Superintelligenz gegen feindselige Kräfte sichern. Sie treten auf als Partner und bieten Freundschaftsgeschenke besonderer Qualität an: Unsterblichkeit, Verjüngung, Psifähigkeiten ... Aber ist das alles nicht viel zu schön, um wahr zu sein? Reginald Bull geht an Bord eines dieser Raumschiffe und löst DAS RÄTSEL DES SPROSSES ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 31.08.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845329239
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Perry Rhodan Bd.2924
    Größe: 4990 kBytes
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Perry Rhodan 2924: Das Rätsel des Sprosses

1.

Sanudh

Reginald Bull wechselte stumm einen Blick mit Toio Zindher. Seine Frau nickte kaum merklich. Sogar wenn ihr Körper entspannt wirkte, spürte er ihre Wachsamkeit.

Vor ihnen stand Kalundodh, der Sanudh, der für sie an Bord des Sprosses YETO zuständig war. Er gehörte zu den Ermessern, die beurteilen sollten, ob Reginald Bull und seinen Begleitern ein Zellaktivator zustand oder nicht.

Doch Bull hatte dem Ermesser einen Strich durch die Rechnung gemacht. Er hatte den Kontrakt nicht mit Blut besiegelt wie alle anderen. Stattdessen hatte er dem Sanudh vom Zellaktivatorchip unter seinem Schlüsselbein erzählt und ihn im Tausch gegen Aktivatoren der Gemeni angeboten.

"Kommt!" Kalundodh wies auf den Ausgang des schlichten Quartiers, der sich wie ein Ringmuskel geweitet hatte. "Worauf wartet ihr?"

Bhal Haddhunis war bereit, sie zu empfangen. Bull lächelte. Gleichzeitig fühlte er sich kälter, als es in der YETO war. Er hatte den Bhal da, wo er ihn haben wollte: bereit zu Verhandlungen.

"Wir sind nicht vollzählig", sagte Bull. "Ich will weitere Begleiter mitnehmen."

Der Sanudh zögerte. Er legte den Kopf schief. Sein blauviolettes Gesicht mit den vier Augen bestand aus zwei Teilen, die in der Mitte von der Stirn bis knapp unter das Kinn durch einen schmalen Spalt getrennt waren. Im Mundbereich weitete sich der Spalt, verbarg wohl eine Atem- und eine Sprechöffnung. Der helmartige Kopfputz bewegte sich nicht, als wäre er mit dem Sanudh verwachsen, und vielleicht war das auch so. "Weitere Begleiter?"

"Ja." Bull hob den Arm, berührte das im Schutzanzug integrierte Multifunktionsgerät. "Ich informiere sie."

"Zwei", sagte Kalundodh. Ein leises Rascheln begleitete seine Worte. "Mehr als vier von euch werde ich nicht ins Librationsgewölbe bringen."

Sie würden den Bhal also im Librationsgewölbe aufsuchen. Das kam Bull entgegen. Dieser besondere Schiffsabschnitt, den das KIS-Team in den Berichten erwähnt hatte, interessierte ihn brennend. "Einverstanden."

Er sendete eine kurze Nachricht an Korin Anderlei und Guy Tosser. Beide kamen sofort auf den Gang. Auch sie trugen SERUNS. Es waren neue, leichtere Modelle, die man bis auf ein paar Auffälligkeiten mit gewöhnlicher Kleidung verwechseln konnte.

Wie zuvor beim KIS-Team hatten die Gemeni keinerlei Anstalten gemacht, Bull und seinen Begleitern die Anzüge abzunehmen. Sie hatten sich einzig für die Tasche mit dem Kantor-Kompaktsextanten interessiert. Leider. Bull hätte das Gerät zu gerne an Bord gebracht, doch er hatte es zurückbringen müssen.

"Geht es zum Bhal?", fragte Anderlei. Sie wirkte, als hätte Bulls Nachricht sie aus dem Schlaf gerissen. Ihre weißen Haare waren zusammengebunden. Einzelne Strähnen fielen ihr in die Stirn. Das Gesicht sah verändert aus - natürlicher. Ohne die Schminke kam sie Bull sympathischer vor. Sie hielt eines der kleineren Gespinste in der Hand, die auch in Bulls Quartier lagen - tuchartige Pflanzengewebe, die sich dem Körper anpassen konnten und ihn vor der Kühle an Bord schützten.

"Ja", sagte Bull. Er folgte Kalundodh, der bereits losgegangen war. Das türkisfarbene Gewand des Gemen hob sich deutlich von der violettblauen Wand ab. Dennoch schien es, als wären beide auf rätselhafte Weise eins.

Guy Tosser stellte keine Fragen. Der Raumlandesoldat war eher einsilbiger Natur. Trotz seiner jugendlichen fünfzig Jahre hatte der stämmige, kahlköpfige Militär etwas Uraltes an sich. Vielleicht lag es daran, dass er absolut humorlos war oder an seinem Rang. Er blieb dicht bei Toio wie eine persönliche Leibwache. Ob Tosser genauso handeln würde, wüsste er, dass die Frau namens Jamira Onar in Wahrheit Toio Zindher war? Jene tefrodische Agentin des Tamarons, die viele Jahre gegen Terra agiert hatte?

Vielleicht. Bull traute Tosser zu, dass er selbst in diesem Fall seinen Dienst ohne Klage verrichtet hätt

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