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Perry Rhodan 2947: Rhodans letzte Hoffnung Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Hirdt, Kai (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.02.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2947: Rhodans letzte Hoffnung

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodans Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln, lebt nach wie vor. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben. Unterschwellig herrschen immer noch Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, in der auch Wesen mitwirken, die man früher als 'nichtmenschlich' bezeichnet hätte. Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten. Derzeit machen vor allem die Thoogondu aus der Galaxis Sevcooris von sich reden, einst ein von dem Geisteswesen ES erwähltes und dann vertriebenes Volk. Dazu gesellen sich die Gemeni, die angeblich den Frieden in der Lokalen Gruppe im Auftrag einer Superintelligenz namens GESHOD wahren wollen. Hinzu kommt Adam von Aures, dessen Ziele und Absichten nach wie vor unklar sind. Aber womöglich ist ausgerechnet er RHODANS LETZTE HOFFNUNG ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 08.02.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845350479
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2874 kBytes
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Perry Rhodan 2947: Rhodans letzte Hoffnung

1.

Sumurdh

15. November 1551 NGZ

Wir waren aufgeflogen.

Adam und ich standen in der zentralen Halle des Stützpunkts, als die Sirenen losheulten. Unsere Glückssträhne war zu Ende. Ohne jeden Zweifel.

Noch immer trugen wir die Bruststücke, die wir den toten Soldaten im Sumpf abgenommen hatten. Mit ihren ID-Kennungen hatten wir unsere gefälschten arkonidischen Einsatzanzüge vervollständigt und uns Zugang zur Station verschafft. Adam hatte ter Magoja geheißen, ich on Krushan.

Was zu unserer Verblüffung problemlos funktioniert hatte, rächte sich nun. Die Geräte würden dafür sorgen, dass die Arkoniden in Rekordzeit unsere Position entdeckten. Wir mussten die verräterischen Dinger loswerden.

Im Moment ging das jedoch nicht, dazu beobachteten uns zu viele Leute. Wenn wir während eines Alarms wichtige Teile unserer Einsatzanzüge ablegten, hätten wir auch gleich ums Verhör durch die Sicherheitskräfte betteln können. Zuerst einmal mussten wir heraus aus dieser Halle mit den Leichen, den Särgen, den Medikern und vor allem den schwer bewaffneten Soldaten.

Nicht auffallen! Keine Nervosität anmerken lassen!

Adam und ich bugsierten den schwebenden Sarg, den wir zur Tarnung vor uns herschoben, in scheinbarer Gelassenheit Richtung Dekontaminationsschleuse.

Eine Gruppe Arkoniden passierte gerade ebendiese Schleuse und kam uns entgegen. Schon aus der Ferne erkannte ich die Stützpunktkommandantin: Sihany dom Khaals rotes Haar und die Tätowierung auf ihrer Stirn waren unverwechselbar. Wir hatten gewusst, dass sie auf dem Weg an diesen Ort gewesen war, bevor der Alarm losging. Aber musste sie ausgerechnet jetzt ankommen?

Sie ließ den Blick durch die Halle schweifen, sah mir für einen Augenblick ins Gesicht - und erkannte mich. Verdammt, sie erinnerte sich! Sie reagierte sofort.

"Festnehmen!", schrie sie und deutete auf Adam und mich.

Die Soldaten um sie herum waren verblüfft. Diese Schrecksekunde war unsere einzige Chance. Wir mussten weg!

Adam rempelte einen vorbeieilenden Soldaten um und riss ihm den Strahler aus der Hand.

Ich wollte ihm in den Arm fallen und unnötige Opfer vermeiden, doch hatte ich meinen Begleiter unterschätzt: Er feuerte nicht auf die Arkoniden, sondern auf die Seitenwand der Halle. Der Kunststoff verdampfte sofort in dem mehr als zehntausend Grad heißen Waffenstrahl. Sumurdhs giftige Atmosphäre flutete die Halle, doch wir befanden uns ohnehin in kontaminiertem Gebiet. Unsere Gegner trugen ihre Schutzanzüge ebenso geschlossen wie wir - kein Zeitgewinn für uns.

Wir gaben dem Sarg einen Stoß. Auf seinem eigenen Antigravfeld schwebte er über die Tische mit den Toten, dom Khaals Gruppe entgegen. Adam stürzte durch den neu geschaffenen Ausgang. Ich folgte ihm. Wenn wir erst einmal draußen waren, konnten wir mit den Anzugantigravs fliehen.

Ich passierte die Öffnung. Von Adam war nichts zu sehen.

Wohin? - Egal.

Ich aktivierte meinen Antrieb und hob ab. Mein Schutzschirm glühte unter den ersten Treffern auf. Höhe gewinnen, schnell!

Nicht schnell genug. Mein Schirm brach im Feuer mehrerer Thermostrahler zusammen. Ein Arkonide desaktivierte seine Waffe später als die anderen, sein letzter Schuss traf meine Körperseite. Ich brüllte vor Schreck und vor Schmerz.

Es war nur ein Streifschuss, sonst wäre ich auf der Stelle tot gewesen. Aber auch so war ich außer Gefecht. Die Verbindung zwischen meinem Gehirn und dem Körper erlosch schlagartig; ich bekam einen Schock.

Meine Anzugpositronik tat das einzig Richtige und brachte mich zum Boden zurück, statt mich einer möglichen zweiten Salve auszusetzen.

Ich hatte irgendwann einmal gehört, dass der menschliche Körper bei extremen Schmerzen - etwa, wenn man verbrennt - seine eigenen Schmerzmittel ausschüttet. Ich wusste nicht, ob das bei mir

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