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Perry Rhodan 2948: Sunset City Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Themsen, Verena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.02.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2948: Sunset City

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodans Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln, lebt nach wie vor. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben. Unterschwellig herrschen immer noch Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, in der auch Wesen mitwirken, die man in früheren Jahren als 'nichtmenschlich' bezeichnet hätte. Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten. Derzeit machen vor allem die Thoogondu aus der Galaxis Sevcooris von sich reden, einst ein von ES erwähltes und dann vertriebenes Volk. Dazu gesellen sich die Gemeni, die angeblich den Frieden in der Lokalen Gruppe im Auftrag einer Superintelligenz namens GESHOD wahren wollen. Hinzu kommt Adam von Aures, dessen Ziele, Methoden und Absichten nach wie vor unklar sind. Derzeit sucht er scheinbar nach einem Mittel, die Existenz eines Perry Rhodan zu sichern, der aus den Enklaven Wanderers stammt. Sein Anlaufpunkt dabei ist SUNSET CITY ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 15.02.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845350486
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 4386 kBytes
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Perry Rhodan 2948: Sunset City

1.

Begegnungen

Nachdem der Gleiter zwischen einigen Felsbrocken am Rand des Kraterwalls gelandet war, dauerte es einige Atemzüge, ehe Mar es schaffte, ihre Finger von ihrem Halt zu lösen. Als Erstes desaktivierte sie die Notrufschaltung und sendete stattdessen das Signal für "Situation unter Kontrolle, keine Verletzten". Erst dann öffnete sie das Netz, das ihren Anzug mit den Schwingen verband, setzte sich auf und faltete die schadhafte Schwinge zusammen. Es tat ihr weh, die Gewebefetzen und heraushängenden Fasern zu sehen.

Unter ihr glitt die Gleitertür auf. Jemand in einem Schutzanzug stieg aus und starrte zu ihr hoch. Im Dämmerlicht konnte Mar kaum den Kopf in dem Transparenthelm sehen, geschweige denn ein Gesicht erkennen.

"Mar, bist du das etwa?"

Eine männliche Stimme. Sie kannte sie irgendwoher, und der Besitzer der Stimme kannte offenbar sie. Trotzdem reagierte sie nicht gleich, sondern konzentrierte sich erst einmal darauf, den langen und sperrigen Packen, den sie aus dem hauchfeinen Gespinst gebildet hatte, mit Haftriemen zusammenzuschnüren. Erst als sie damit fertig war, blickte sie wieder nach unten.

Eine zweite Gestalt hatte sich zu der ersten gesellt. Das rote Dämmerlicht schimmerte auf weißem Haar; vermutlich war die Person entweder alt oder ein Arkonide, denn zurzeit war Weiß keine Modefarbe. Die beiden unterhielten sich, aber auf der Standardfrequenz war nichts zu hören. Mar startete einen Suchlauf. Keinen Atemzug später hörte sie die Stimmen zweier Männer in ihrem Empfänger.

"... ein Risiko. Bist du dir denn ganz sicher? Andernfalls ..." Das war die Stimme des Weißhaarigen. Sie klang angenehm und definitiv nicht alt, hatte aber einen Tonfall, der Mar nicht recht gefallen wollte.

"Ich bin sicher, dass es Mar ist", fiel der Erste dem anderen ins Wort. "Wer sonst wäre so verrückt, alle Sicherheitsschaltungen zu desaktivieren?"

Das war die vertraute Stimme. Ihr fiel ein, zu wem sie gehörte: dem Hyperfunkspezialisten Pain Faaling. Bei genauerem Hinsehen glaubte sie das schmale Gesicht und den kurz geschorenen, aschblonden Schopf im Helm zu erkennen.

"Danke für das Kompliment, Pain", sagte sie. "Aber ganz so blöd bin ich doch nicht. Das Prallfeld hätte rechtzeitig gezündet. Keine Gefahr für Leib und Leben also, nur für das Material. Aber mit den Sicherheitsschaltungen ist ein freies Fliegen fast unmöglich."

Sie griff sich den Packen mit den Schwingen und rutschte vom Gleiterdach. Als sie am Boden ankam, wurde ihr plötzlich schwindelig. Der Packen glitt aus ihren Händen, und sie ging in die Knie. Erst dabei bemerkte sie, dass ihr Körper sich anfühlte, als wäre sie unter eine Gravowalze geraten.

"Idiotisch", wiederholte Faaling kopfschüttelnd, griff ihre Hand und zog sie hoch. "Ab in den Gleiter mit dir! Ich rufe deinen Onkel an. Wir können ihn ohnehin gut brauchen."

Mar widersetzte sich seinem Griff nur kurz, um den Dämmerseglerpack aufzuheben, und stolperte dann gehorsam in das enge Gleiterinnere. Pain und der andere Mann folgten direkt.

Drinnen wartete auf dem Pilotensitz eine dritte Person, wie Pain und der andere Fremde in einem Schutzanzug. Der Gleiter war zu klein für eine Schleuse, daher war das notwendig. Andernfalls riskierte man selbst bei kurzer Öffnung, in Last Hopes dünner Atmosphäre zu ersticken oder den extremen Temperaturen zum Opfer zu fallen. Ungewöhnlich war allerdings, dass der Helm auf Verspiegelung gestellt war, als hätte die Person darunter vor, in die Sonne zu schauen - oder als gäbe es etwas zu verbergen.

"Hey! Bist du diese irren Manöver geflogen?", grüßte Mar ihn auf der Standardfrequenz.

Ihr Gegenüber reagierte nicht. Pain drückte sich an ihr vorbei und setzte sich auf den Co-Pilotensitz, Mar ließ sich mit einem Schulterzucken in einen der beiden Passagiersessel des kleinen Gleiters fallen und schob ihr Schwingenbündel vorsichtig z

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