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Perry Rhodan 2961: Der Kepler-Komplex Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Lukas, Leo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.05.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 2961: Der Kepler-Komplex

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodan hat nach wie vor die Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben. Unterschwellig herrschen zwar Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten. Derzeit machen vor allem die Thoogondu aus der Galaxis Sevcooris von sich reden, die vor Jahrzehntausenden ein Sternenreich in der Milchstraße hatten. Dazu gesellen sich die Gemeni, die angeblich den Frieden im Auftrag einer Superintelligenz namens GESHOD wahren wollen. Ohne Vorwarnung erobern die fürchterlich aussehenden Xumushan das Sonnensystem und besetzen die Erde - diese Invasion ist allerdings eine reine Erfindung, eine Täuschung der Menschen und ihrer Rechnersysteme. Wer steckt dahinter? Reginald Bull, Perry Rhodans Gefährte seit der Mondlandung, steht im Zentrum der Ereignisse. Der sogenannte Techno-Mahdi scheint die Erde ins Chaos stürzen zu wollen. Nachdem Bull dies erkannt hat, ist sein Ziel DER KEPLER-KOMPLEX ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 17.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845350615
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 1768 kBytes
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Perry Rhodan 2961: Der Kepler-Komplex

"Weder hohe Ämter noch Macht, einzig die Szepter der Wissenschaft überdauern."

(Wahlspruch des Astronomen Tycho Brahe, eingemeißelt über dem Eingang zum Observatorium von Stjerneborg, 1584 Alter Zeitrechnung)

Prolog

Ein nicht ideal verlaufendes Rendezvous

Auf den ersten Blick gefällt mir die Kandidatin ganz gut.

Sie ist ein bisschen pummelig gebaut, hat aber ein wirklich sehr hübsches, ebenmäßiges Gesicht - eine Kombination, die man nicht selten bei vollschlanken terranischen Frauen antrifft. Stilsicher-dezente Schminke und ebensolche Kleidung; wenige, umso effektvoller platzierte, weder zu billige noch zu teure Schmuckstücke: insgesamt eine gepflegte Erscheinung.

Ich setze mich ihr gegenüber und stelle mich vor.

Sie nennt ebenfalls ihren Namen; überflüssigerweise, denn er steht auf der Bewerbungsliste, gleich neben der zugeordneten Nummer. "Unter uns", sagt sie, "ich mache so etwas zum ersten Mal."

"Ich doch auch."

"Ach ja?" Das Zucken um die Mundwinkel verrät ihre Nervosität, aber auch einen Sinn für Humor und Lebensfreude. "Die Initiative ging aber von dir persönlich aus, oder?"

"Wie kommst du darauf, dass dem nicht so sein könnte?"

"Freundinnen haben mich gewarnt. Manche Datingplattformen generieren von selbst Anfragen nach persönlicher Zusammenkunft. Um den Umsatz zu erhöhen und die Statistik zu schönen. Du weißt schon, 'Jede Zehntelsekunde verlieren wir eine Kundin ...'"

Ich lache laut auf, bevor sie den fast schon sprichwörtlichen, seit einer halben Ewigkeit gebräuchlichen Slogan zu Ende zitieren kann.

Sie stimmt in mein Gelächter ein. Dabei bilden sich auf den geröteten Wangen durchaus attraktive Grübchen.

"Nein, kein Grund zur Sorge!", sage ich, nachdem wir wieder bei Atem sind. "Alles seriös. Ich habe tatsächlich selbst das reiche Angebot durchstöbert und dich ausgewählt. Unter anderen", gestehe ich ein, damit sie sich nicht allzu sehr geschmeichelt fühlt.

"Das ist üblich. - Du bist auf der Suche nach einer Lebensabschnittspartnerin?"

Eine redundante Frage, die der Kandidatin sofort Minuspunkte einträgt; nicht viele, da entschuldbar angesichts der für uns beide ungewohnten Situation. "Sonst hätte ich wohl kaum dieses Treffen veranstaltet."

"Ja klar. Bitte verzeih, falls ich mich danebenbenehmen sollte. Aber wie gesagt ..." Sie greift sich an die Frisur, deren scharfer Schnitt durch eingestreute, winzige Leuchtelemente weiter aufgewertet wird. "Tja. Wer fängt an? Magst du mir mehr über dich erzählen?"

Ich mag.

Im sechzehnten Jahrhundert Neuer Galaktischer Zeitrechnung fällt es leicht, erotische Kontakte zu knüpfen.

Die Positroniken der Sozialnetzwerke verfeinern und perfektionieren unaufhörlich ihre - ohnehin bereits immens hochgezüchteten - Filterprogramme. Alles wird eingerechnet und mathematisch extrapoliert: musikalische, literarische, sonstige Vorlieben. Präferierte politische Positionen. Geteilte Holos von knuddeligen Haustieren und vor allem: Kochrezepte. Allein daraus lässt sich immens viel über die psychosomatische Verfasstheit der postenden Person ablesen.

Bist du allerdings gewillt, eine über eine Nacht oder zwei, drei Nächte hinausreichende, tiefere Beziehung einzugehen, sieht die Sache anders aus. Zwar ist die Auswahl allein im Solsystem, und erst recht innerhalb der Liga Freier Galaktiker, unüberschaubar groß. Aber wenn ihr mich fragt, führt trotzdem, nach noch so gründlichem, virtuellem Abtasten, nichts an einer Konfrontation Auge in Auge vorbei.

Schließlich will jeder sich kundig machen, wie die positronisch empfohlene Person zum Beispiel riecht. Oder sich anfühlt, falls es dazu kommt.

Für beide Sinneseindrücke gibt es längst pseudosensuelle, niederschwellig paramentale Simulationen, basierend auf den arkonidischen Mess

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