text.skipToContent text.skipToNavigation

Perry Rhodan 2962: Sextadim-Treibgut (Heftroman) Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Hirdt, Kai (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.05.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 2962: Sextadim-Treibgut (Heftroman)

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodan hat nach wie vor die Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben. Unterschwellig herrschen zwar Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten. Derzeit machen vor allem die Thoogondu aus der Galaxis Sevcooris von sich reden, die vor Jahrzehntausenden ein Sternenreich in der Milchstraße hatten. Dazu gesellen sich die Gemeni, die angeblich den Frieden im Auftrag einer Superintelligenz namens GESHOD wahren wollen. Ohne Vorwarnung erobern die fürchterlich aussehenden Xumushan das Sonnensystem und besetzen die Erde - diese Invasion ist allerdings eine reine Erfindung des Techno-Mahdi. Aber welches Ansinnen steckt dahinter? Atlan indessen ist bei seiner Rückkehr aus den Jenzeitigen Landen in einer Galaxis gelandet, in der die Gemeni rege sind und ihm sofort nachstellen. Der Arkonide flieht durch einen Shod-Spiegel vor den Gegnern - und gemeinsam mit seinen beiden menschlichen Begleitern wird er SEXTADIM-TREIBGUT ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 24.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845350622
    Verlag: Perry Rhodan digital
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 2962: Sextadim-Treibgut (Heftroman)

1.

Fitzgerald Klem

Er hatte sich nicht auf die Schmerzen vorbereitet. Wie auch? Solche Qualen hatte er sich nicht einmal vorstellen können.

Was geschah mit ihm?

Es konnte nicht richtig sein, so konnte sich der Durchgang durch den Shod-Spiegel nicht anfühlen! Der Transmitter, der ihn von Cessairs Welt nach Achtrant gebracht hatte, war kaum zu spüren gewesen. Was war bei diesem Transfer anders?

Er verfolgte diese Überlegungen mit ungewohnter, beinahe unpassender Klarheit. Je mehr Pein sein Körper litt, desto unbeteiligter wurde ein Teil seines Geistes, als flöhe er vor der geschundenen stofflichen Komponente des Fitzgerald Klem.

Mit einem letzten Gedanken von entrückter Schärfe akzeptierte Klem, dass er viel zu wenig über Wunder und Gefahren des Kosmos wusste. Der Sprung nach Achtrant hatte vier Lichtjahre überbrückt - im Grunde eine unvorstellbare Distanz.

Diesmal versuchten Atlan, Jas Poulson und er sogar, eine andere Galaxis zu erreichen. Ihr Ziel war der Spross YETO, der sich in der Milchstraße befand und zu dem der Durchgang durch einen Shod-Spiegel möglich war. Die Milchstraße .,.. das war jene Galaxis, aus der Klems Vorfahren vor vielen Tausend Jahren nach Sashpanu gebracht worden waren.

Über eine Distanz von 165 Millionen Lichtjahren.

Dass ein Sprung über diese Entfernung eine andere Technik erforderte und die Reisenden stärker belastete, lag auf der Hand. Und nur weil die Gemeni diese Art des Reisens ertrugen, hieß das noch lange nicht, dass auch menschliche Körper dem gewachsen waren.

Klem akzeptierte seinen bevorstehenden Tod mit leisem Bedauern und versank in tiefe Bewusstlosigkeit.

Atlan

Ein Schrei weckte mich auf - zu früh, wie mir mein Körper deutlich mitteilte. Ich hatte mich noch nicht von den Qualen des Transfers erholt. Etwas war schiefgegangen, als ich mit den beiden Menes Fitzgerald Klem und Jas Poulson durch den Shod-Spiegel gegangen war. Aber was?

Völlig egal, Narr!, meldete sich der separate Logiksektor meines Gehirns in dem ihm eigenen, ruppigen Ton. Das ist Poulsons Stimme. Sieh nach, warum er schreit!

Mit Mühe zwang ich meine Augenlider auseinander. Was ich sah, beschleunigte meine Erholung schlagartig: Wir wurden angegriffen!

Zu dritt lagen wir auf dem verfallenen, von Staub und rostigen Metallteilen bedeckten Boden eines Korridors. Hinter uns befand sich ein desaktivierter Shod-Spiegel - aus dem wir am Ende des Transfers herausgefallen sein mussten. Von vorn krabbelten zwei gewaltige Käfer uns entgegen, jeder so groß wie ein ausgewachsenes Schlachtross oder zumindest nur knapp darunter.

Man sollte vorurteilsfrei in den Erstkontakt mit einer fremden Spezies gehen, aber diese beiden waren uns definitiv nicht wohlgesinnt. Der vordere spie ein Seil, nein, eine Art Fangfaden aus dem unteren von zwei beeindruckenden Mäulern. Ziel war Jas Poulson, der vor mir das Bewusstsein wiedererlangt hatte.

Der Menes schlug brüllend um sich, was jedoch nur dazu führte, dass er sich umso schneller in dem weißen Strang verfing.

Fitzgerald Klem, mein zweiter Begleiter, war bewusstlos. Vor der Nase des Agenten lag ein abgebrochenes Stahlrohr, das gut als Waffe getaugt hätte - ich hatte aber keine Chance, es an mich zu nehmen, ohne mich von den Käfern abzuwenden. Das wollte ich nicht riskieren, sonst hatte ich wahrscheinlich gleich selbst einen Fangfaden im Rücken.

Auf sie mit Gebrüll, meinte der Extrasinn lakonisch.

Ich folgte der Anweisung, in der Hoffnung, dass mein vom Transfer geschlauchter Körper mitmachte. Ich zog die Beine an, stieß mich in die Höhe, rannte drei Schritte auf den zweiten Käfer zu und sprang ab. In der Luft brachte ich mein rechtes Bein nach vorne, um nach seinem Kopf zu treten.

Die

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen