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Perry Rhodan 2965: Der Sternenring Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Montillon, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.06.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2965: Der Sternenring

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodan hat nach wie vor die Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben. Unterschwellig herrschen zwar Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten. Derzeit machen vor allem die Thoogondu aus der Galaxis Sevcooris von sich reden, die vor Jahrzehntausenden ein Sternenreich in der Milchstraße hatten. Dazu gesellen sich die Gemeni, die angeblich den Frieden im Auftrag einer Superintelligenz namens GESHOD wahren wollen. Ohne Vorwarnung erobern die fürchterlich aussehenden Xumushan das Sonnensystem und besetzen die Erde - diese Invasion ist allerdings eine reine Erfindung des Techno-Mahdi. Aber welches Ansinnen steckt dahinter? Atlan indessen ist bei seiner Rückkehr aus den Jenzeitigen Landen in einer Galaxis gelandet, in der die Gemeni rege sind und ihm sofort nachstellen. Der Arkonide flieht durch einen Shod-Spiegel in eine autarke Station im Dakkarraum und von dort in die Nähe der Milchstraße. Sein Ziel ist DER STERNENRING

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 14.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845350653
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 1788 kBytes
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Perry Rhodan 2965: Der Sternenring

2.

Willkommen!

Alles änderte sich.

Die Passage veränderte sich.

Es gab keinen Hinweis, keine Vorbereitung, von einem Moment zum anderen war es so.

Ich sah, dass ich schwebte, ehe es mein Körper merkte.

Mein Kopf hing nach unten. Ich ruderte mit den Armen und trudelte an Fitz Klem vorbei, der ohnmächtig dahintrieb.

Ganz anders mein zweiter Begleiter, genauer gesagt, meine zweite Begleiter in: Tamareil stand mit ihrem Roboterkörper auf dem Boden, die Stöckelschuhe so fest verankert, als wäre es eine Selbstverständlichkeit.

Was es eigentlich auch sein müsste. Schließlich hatte uns der Transport durch den Shod-Spiegel nicht in den Weltraum verschlagen, sondern in eine Halle, in der ganz normale Schwerkraft herrschte. Zumindest, wenn ich den Gegenständen glauben wollte, die auf dem Boden standen oder in Regalfächern lagen und nicht die geringste Tendenz an den Tag legten, davonzuschweben.

Warum bildeten dann Fitz und ich die Ausnahme von dieser Regel?

Typisch, ätzte der Extrasinn in meinen Gedanken. Sobald ein Problem auch nur vorstellbar ist, rufen Eure Majestät, der alte Beuteterraner Atlan da Gonozal, ganz laut "hier"!

Hättest du vielleicht eine etwas praktischere Weisheit?, fragte ich gedanklich zurück. Und ansonsten kannst du mich gerne weiterhin duzen.

Du willst einen handfesteren Rat? Na gut. Nimm Hilfe an!

Und von wem?

Eine Antwort war nicht nötig, denn nun sah ich, dass Tamareil zu mir eilte und mir einen Arm entgegenstreckte.

"Atlan!", rief sie. "Nun komm schon! Du bist in einem ..."

Sie packte meine Hand.

"... Antigravfeld gefangen und ..."

Sie zog mich zu sich.

"... ich kann dich herausziehen, weil ich ..."

Sie zog kräftig. Im Bereich der normalen Schwerkraft fiel ich wie ein Stein nach unten und riss sie mit mir zu Boden. Ihr Metallkörper krachte ohrenbetäubend nahe an meinem Kopf auf, ich landete halb auf ihr.

"Charmant", sagte sie. "Du hättest es allerdings einfach sagen können, wenn du dir etwas intimeren Kontakt wünschst."

"Lass gut sein", fuhr ich sie an. "Wir müssen Klem helfen und herausfinden, wo wir hier sind!" Und ob uns Gefahr drohte. Das sprach ich nicht aus, doch es lag auf der Hand, und so selbstsicher sich Tamareil gab, war sie erfahren genug, nicht unbedarft zu sein.

Ich wälzte mich von ihr herunter und stand auf. Meine Knie fühlten sich schwach an, und es fiel mir schwer, nicht sofort zusammenzubrechen. Einen Augenblick lang schien sich die Welt um mich wellenartig zu verzerren. Ich blinzelte, bis der Schwächeanfall verging.

Was war nur mit mir los? Der Transport durch den Shod-Spiegel setzte meinem Körper offensichtlich sehr zu - anders als ein normaler Transmittertransport.

Ich konzentrierte mich auf den Zellaktivator, und tatsächlich fühlte sich meine ganze Schulter warm an, beinahe heiß. Das Gerät gab intensive kräftigende Impulse ab.

Ohne die belebende Wirkung ginge es dir sehr viel dreckiger, analysierte der Logiksektor.

Fitzgerald Klem trieb nach wie vor reglos in der Luft. Ich näherte mich ihm und achtete bei jedem Schritt genau darauf, ob ich dank fehlender Schwerkraft im wahrsten Sinn des Wortes den Boden unter den Füßen verlöre.

Wenige Schritte später kam mein linkes Bein zuerst in den Bereich der Antigravitation. Ich zog es zurück und schätzte die Entfernung zu meinem Begleiter ab. Zu weit, um ihn berühren und zu mir ziehen zu können. Aber sein bewusstloser Körper trieb langsam näher heran. Allerdings würde er an meiner Position vorbeitreiben, wenn ich ihn nicht stoppte.

In vierundzwanzig Sekunden kannst du ihn erreichen, berechnete der Logiksektor und bewies damit einmal mehr, dass er durchaus nützlich

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