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Perry Rhodan 2966: Sektor X Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Stern, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.06.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2966: Sektor X

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodan hat nach wie vor die Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben. Unterschwellig herrschen zwar Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten. Derzeit machen vor allem die Thoogondu aus der Galaxis Sevcooris von sich reden, die vor Jahrzehntausenden ein Sternenreich in der Milchstraße hatten. Dazu gesellen sich die Gemeni, die angeblich den Frieden im Auftrag einer Superintelligenz namens GESHOD wahren wollen. Hinzu kommt die Wissenschaftler-Vereinigung des Techno-Mahdi, die vom geheimnisvollen Adam von Aures gelenkt wird und im Handstreich die Herrschaft über das Solsystem übernommen hat. Ihr Ziel ist die völlige Freiheit von jedem Gängelband. Atlan indessen ist bei seiner Rückkehr aus den Jenzeitigen Landen in einer Galaxis gelandet, in der die Gemeni rege sind und ihm sofort nachstellen. Der Arkonide gelangt in die Zwerggalaxis Cetus und dort in den SEKTOR X ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 21.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845350660
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2169 kBytes
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Perry Rhodan 2966: Sektor X

1.

Sperrgebiet

Ich schaute auf den Panoramaschirm der Zentrale, suchte im leeren Raum nach Symbolen, die für Schiffe der Gemeni und ihrer Helfer standen. Mein Herz schlug heftig unter der Brustplatte, erinnerte mich daran, dass ich trotz der Jahrtausende währenden Erfahrung jeden Moment neu erlebte und jede Minute meine letzte sein konnte. Selbst wenn ein Zellaktivator aus den Jenzeitigen Landen unter dem Schlüsselbein pulsierte - falls unser Schiff explodierte, würden von mir kaum mehr als verwehende Atome bleiben.

Entspann dich!, forderte mein Extrasinn. Es ist unwahrscheinlich, dass sie automatische Abschussvorrichtungen haben, und wenn sie euch finden, wollen sie dich und deine Begleiter mit etwas Glück lebend.

Auf dieses Glück wollte ich nicht vertrauen. Die letzten Tage hatten gezeigt, dass die Nodhkaris in der Kleingalaxis Cetus aufs Ganze gingen. Wir waren ihnen mehrmals entkommen - wie weit reichte ihre Geduld, ehe sie erst fragten, nachdem sie geschossen hatten?

Ich hob den Kopf, fixierte die eingespielten Daten. Wir verließen die freie Zone. Die WOODES ROGERS tauchte in den Sektor X ein, das verbotene Gebiet im Himmelsreifen von Tson. Der 850 Meter durchmessende Raumer der DRAKE-Klasse verfügte über Deflektoren und Holoprojektoren zur Eigentarnung. Nun würde sich zeigen, was diese Ausstattung wert war. Wenn wir Glück hatten, konnten wir durch das weitmaschige Überwachungsnetz schlüpfen, das vom Weltraum leichter zu durchbrechen war als innerhalb des Himmelsreifens.

Wir näherten uns einem kargen, von einer künstlichen Atmosphäre umgebenen Kleinmond. Unser Raumschiff trieb dem Himmelskörper energetisch tot entgegen und würde ihn in einer Bogenbahn passieren. Wenn mein Plan aufging, stürzten wir in weniger als zwanzig Minuten in einem Beiboot kontrolliert der Oberfläche entgegen.

Ich blickte zu Klem, auf dessen Brust das winzige, dreieckige Amulett baumelte - unser Kompass, der uns in diese Richtung führte. Der Anhänger wies auf den Kleinmond. Ich hoffte, dass Klem vor Ort näher eingrenzen konnte, wohin wir mussten, um den Silo zu finden.

"Wir dringen ins Kerngebiet der Sperrzone ein", sagte Florence Hornigold, die im Kommandantensessel saß. Sie hatte eine aufrechte, nahezu starre Haltung eingenommen, als wagte sie es kaum zu atmen. Auf ihrem Gesicht zeigten sich weder Angst noch Sorge, lediglich erhöhte Aufmerksamkeit.

Viel auffälliger als sie war Tamareil: Sie stand zwischen den beiden Kontursesseln von Fitz Klem und Nisg. Ihr Roboteroberkörper drehte sich von links nach rechts, simulierte ein hektisches Atmen, als ob sie die Luft tatsächlich brauchte. Auf ihren silbrigen Wangen lag eine leichte Rötung, die sie chemisch oder mechanisch erzeugt haben musste.

"Das letzte Mal, als ich in Gruelfin in ein Sperrgebiet eingedrungen bin, wurden wir sofort unter Feuer genommen! Wir haben nur überlebt, weil die Zentrale eine autarke Rettungskapsel war, die den Gewalten standhielt. 3484 Cappins sind dabei umgekommen. Die Kapsel war zu klein, sie alle aufzunehmen. Ein paar starben im Handgemenge um die letzten freien Plätze, ehe die Explosion für eine Katastrophe sorgte."

Florence Hornigold zog die Augenbrauen zusammen. "Auf was für einem Schiff war das? Gab es keine Beiboote?"

"Die Beiboote haben sie uns zuerst zu Klump geschossen."

Fitz Klem winkte ab. "Glaub ihr kein Wort, egal, was sie sagt. Vor fünf Minuten hat sie mir weismachen wollen, dass sie von Atlan schwanger wäre, dabei hat sie nicht einmal einen Bauch!"

Tamareil streckte ihre Hände dorthin, wo bei Humanoiden der untere Torso lag. Ihr Brustbereich war lediglich durch eine Reihe wirbelsäulenartiger Stränge mit dem Becken verbunden. "Kleingeist! Als ob ein Wesen wie ich ein Kind im Schmuckkörper austragen würde! Natürlich befindet sich mein Nachwuchs, der auf rein geistige Weise gezeugt worden ist,

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