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Perry Rhodan 2968: Die Schweigsamen Werften Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Thurner, Michael Marcus (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.07.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2968: Die Schweigsamen Werften

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodan hat nach wie vor die Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben. Unterschwellig herrschen zwar Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten. Nicht immer erfolgt dieser Kontakt zur Freude aller: So versteht kaum jemand die Beweggründe der Gemeni, die angeblich den Frieden im Auftrag einer Superintelligenz namens GESHOD wahren wollen, aber dabei Dinge tun, die von den meisten bestenfalls als ungewöhnlich oder undiplomatisch bezeichnet würden. Andere sehen darin fast den Grund für eine Kriegserklärung. Was bewegt GESHOD und seine Gesandten tatsächlich? Die Sorgen wegen der Gemeni wiegen allerdings wenig, seit jenes Volk sich wieder in der Milchstraße breitmacht, das einst als Lieblingsvolk von ES galt und dann wegen seiner Handlungsweise von ES verbannt wurde: die Thoogondu. Plötzlich tauchen ihre mächtigen Raumschiffe überall in der Milchstraße auf, wo sie jahrtausendelang verborgen ruhten. Doch nun verlassen sie DIE SCHWEIGSAMEN WERFTEN ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 05.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845350684
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 5423 kBytes
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Perry Rhodan 2968: Die Schweigsamen Werften

1.

Tag 1

Meine Arbeit ist wichtig. Mein Leben hat einen Sinn ...

Antua Tapper würde an diesem Tag eine Entscheidung treffen müssen. Sollte sie, oder sollte sie nicht ...?

Sie betrachtete die glitzernde, bernsteinfarbene Kugel in ihrer Rechten und schluckte sie kurzerhand.

Verschieben wir dieses Thema auf morgen, dachte sie und konzentrierte sich auf die Stadt unter ihr. Auf Saüzürd.

Warum dieses Durcheinander hässlicher Gebäude den Beinamen "Blaue Stadt" bekommen hatte, würde Tapper nie verstehen. Grellgelbe Zweckbauten verschmolzen in Saüzürd mit dunkelgrünen Würfelboxen. An der Außenfront eines arkonidischen Trichterbaus waren gewagte Konstruktionen angebracht, die weit auskragende Wohneinheiten fixierten. Die Rundbauten leuchteten in der frühmorgendlichen Sonne.

Zwischen gewaltigen Masten spannten sich auf mehreren Ebenen fragil wirkende Gespinste, in die eiförmige Wohnungen eingesponnen waren, und in offen stehenden, wannenähnlichen Schüsseln drängten sich schlafende Blues - pardon: Jülziish, wie sie sich selbst nannten - dicht an dicht. Sie gehörten der gatasischen Sekte der Freischläfer an.

Tapper näherte sich dem Stadtzentrum. In ungepflegt wirkenden Grünanlagen hatten die Bewohner der Blauen Stadt gewaltige Erdhügel aufgeschüttet. Diese ähnelten überdimensionierten Maulwurfsbauten, aus denen in unregelmäßigen Abständen Rauchwolken entwichen.

Gewiss herrschte im Inneren der Anlagen Hektik. In den Geburtsstätten der Jülziish herrschte immer große Hektik.

"Heilige Krätze!" Tapper wich mit hastigen Manövern einigen Mobilhäusern aus, die viel zu hoch gestiegen waren. Der Autopilot war wieder einmal ausgefallen.

Sie hasste das Chaos in Saüzürd. Und die Blaue Stadt hatte nichts anderes als Chaos zu bieten.

Unter ihr zogen sich die Bänder der Üglüy-Süt dahin, eine der Hauptverkehrsverbindungen. Die Gataser der Blauen Stadt hatten ein Faible für bodengetriebene Fahrzeuge entwickelt. Monstren mit sechs oder acht Rädern rasten kreuz und quer über die Spuren, sodass es Tapper allein beim Zusehen schwindlig wurde.

Sie nahm Kontakt mit einem Verkehrslotsen auf und bat um Zuweisung eines Landesplatzes. Der plapperte mit viel zu hoher Stimme unsinnige Anweisungen vor sich hin, wie immer. Entnervt gab Tapper auf und ließ ihren Gleiter unkontrolliert in die Tiefe fallen. So, wie es fast alle Bewohner Saüzürds taten, wenn sie landen wollten. Die Sicherheitspraller der Gefährte funktionierten hoffentlich und würden Zusammenstöße verhindern.

Womöglich.

Natürlich wurde es ruppig und laut, als Tappers Gleiter durch die hoch frequentierten Gleiter-Verbindungsebenen über der Üglüy-Süt stürzte. Doch sie hatte das Gefühl, dass das Geläute und Gebimmel all dieser unterschiedlichen Alarmsignale eher gelangweilter Routine entsprang als tatsächlichem Ärger.

Tapper seufzte, als sie sich selbst beim mehrmaligen Betätigen der Außenhupe ertappte. Sie konnte es nicht länger verleugnen: Sie passte sich den Lebensumständen in Saüzürd an.

Kein Wunder. Schließlich arbeite und lebe ich seit bald einem Jahr in dieser Stadthölle.

Tapper glitt knapp über der Üglüy-Süt dahin und zog den Gleiter erst nach rechts, als sie das korkenzieherförmige Gebilde der Lülülü ausmachte, des beliebtesten Medienhauses auf Frobisher. Sie flog in die Dünübrau-Süt ein, benannt nach einem der ersten gatasischen Händler ihrer Heimatwelt. In diesem mondänen Teil der Stadt herrschte weniger Betrieb als in anderen. Erleichtert atmete sie durch, als der Parkplatz des Kontaktbüros ins Blickfeld geriet und sie ihr Ziel erreicht hatte.

Der Gleiter heulte ein letztes Mal auf und schüttelte sich. In einer der besten und bekanntesten Reparaturwerkstätten der Stadt hatte man ihr für den Gleiter ein "alles so weit in Ordnung" b

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