text.skipToContent text.skipToNavigation

Perry Rhodan 2972: Invasion der Geister Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Themsen, Verena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.08.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Perry Rhodan 2972: Invasion der Geister

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodan hat nach wie vor die Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben. Unterschwellig herrschen zwar Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten. Nicht immer erfolgt dieser Kontakt zur Freude aller: So versteht kaum jemand die Beweggründe der Gemeni, die angeblich den Frieden im Auftrag einer Superintelligenz namens GESHOD wahren wollen, aber dabei Dinge tun, die von den meisten bestenfalls als ungewöhnlich oder undiplomatisch bezeichnet würden. Andere sehen darin fast den Grund für eine Kriegserklärung. Was bewegt GESHOD und seine Gesandten tatsächlich? Jüngsten Erkenntnissen zufolge arbeiten diese mit den Thoogondu zusammen, die einst als Lieblingsvolk von ES galten, von diesem aber wegen eines schwerwiegenden Verrats verbannt wurden. Plötzlich aber tauchen ihre mächtigen Raumschiffe überall in der Milchstraße auf - und es beginnt die INVASION DER GEISTER ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 02.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845350721
    Verlag: Perry Rhodan digital
Weiterlesen weniger lesen

Perry Rhodan 2972: Invasion der Geister

1.

Eine unerwartete Begegnung

Graue Städte, graue Landschaften. Sie trieben unter mir dahin, fremd, leer, unwillig, ihre Geheimnisse mitzuteilen, während ich vorüberschwebte, gefangen in einem endlos langen Schritt über unvorstellbare Entfernungen. Dann plötzlich verschwammen sie, wurden zu einem nebligen Schleier, und mein Fuß traf auf Widerstand.

Ich stolperte auf dem unter meinen Füßen materialisierten Boden und blinzelte die Tränenflüssigkeit beiseite, die meine Sicht behinderte. Erregung hatte sie in meine Augen getrieben, während wir im letztmöglichen Moment durch die Querung ins Ungewisse gesprungen waren. Das Krachen des zusammenstürzenden Ganges, aus dem wir geflohen waren, hallte in meinen Ohren nach.

Gleichzeitig nahm ich das heller gewordene Licht wahr, helle Wände und vage Gestalten um mich herum. Ein vager Duft irgendeines Parfüms und ein Hauch von ... Zigarettenrauch?

Klem. Tamareil.

Mein Blick klärte sich. Klem stand mit dem Rücken zu mir nur einen halben Schritt weiter im Raum. Sein Körper wirkte in abwehrbereiter Haltung erstarrt. Neben ihm saß Tamareil auf dem Boden, als hätte ihr Roboterkörper das Gleichgewicht verloren und wäre einfach hingeplumpst.

Ihre Art, sich schwach und ungefährlich erscheinen zu lassen, erkannte ich im gleichen Moment. Während Klem sich offensichtlich bedroht fühlt, aber gelähmt wirkt ...

Ich aktivierte mein Schirmfeld und fuhr herum, während ich nach dem Strahler griff. Drei Personen erfasste ich während der Bewegung. Die beiden, die seitlich von uns standen - ein mindestens zwei Meter großer, äußerst kompakt gebauter Mann und eine beweglich wirkende Frau - hielten ihre Kombistrahler auf eine Weise schussbereit, die mir sagte, dass sie Kampferfahrung hatten. Dennoch hatte ich nicht den Eindruck, dass sie sofort schießen wollten.

Der Anblick der Person, die hinter mir gestanden hatte, traf mich völlig unerwartet. Er war fast so groß wie ich, von hellem Hauttyp und trug sein dunkelblondes Haar kurz. Seine dunkelgrünen Augen sahen mich mit einer Mischung aus Unschuld und Weisheit an, die mich fast ebenso aus dem Konzept brachte wie sein restlicher Anblick - und der deutliche Hauch von Zigarettenrauch, den ich schon vorher bemerkt hatte.

Ich kannte diesen Mann, und kannte ihn doch nicht.

"Ernst?" fragte ich und ließ unwillkürlich die Hand mit der Waffe sinken. "Ernst Ellert?"

Ernst Ellert ist untrennbar mit ES verschmolzen, wies mein Extrasinn mich zurecht. Außerdem gleicht dieser Mann dem frühesten Ellert, den du nur von Bildern kennst, weil er schon tot war, als du aus der Tiefseekuppel gekommen bist und dich mit Rhodan zusammengetan hast.

Falls der Arm eine Prothese ist, kann er auch der Ellert aus der Zeit nach der Rückkehr seines Geistes aus dem Druuf-Universum und vor dem Einsetzen der körperlichen Zerfallserscheinungen im Jahr 2113 Alter Zeitrechnung sein, korrigierte ich gedanklich mit etwas hämischer Präzision. An den Tatsachen änderte es allerdings nichts - dieser Mann konnte mir unmöglich gegenüberstehen. Sein Körper war zerfallen und sein Geist zusammen mit ES verschollen.

Ich wagte nicht, über die möglichen Implikationen nachzudenken. Eine Reise durch die Zeit? In ein Paralleluniversum? Wohin hatte der Durchgang durch Klems Tribar uns gebracht?

Etwas Schimmerndes löste sich vom Boden und schwebte auf den so bekannt wirkenden Mann zu. Jener lächelte etwas hilflos, während er die Hand danach ausstreckte, und sah zu dem Kompaktriesen. Der hatte inzwischen ebenso wie die Frau die Waffe weggesteckt und starrte mich so ähnlich an, wie ich wohl eben noch Ellert angesehen hatte.

"Atlan?", fragte er in einem angenehmen Bass. "Atlan da Gonozal?"

"Opiter Quint", stellte sich der hünenhafte Mann vor. Er rec

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen