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Perry Rhodan 2973: Zirkus der Zerstörung Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.08.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2973: Zirkus der Zerstörung

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodan hat nach wie vor die Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben. Unterschwellig herrschen zwar Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten. Nicht immer erfolgt dieser Kontakt zur Freude aller: So versteht kaum jemand die Beweggründe der Gemeni, die angeblich den Frieden im Auftrag einer Superintelligenz namens GESHOD wahren wollen: Jüngsten Erkenntnissen zufolge arbeiten sie mit den Thoogondu zusammen, die einst als Lieblingsvolk von ES galten, von diesem aber wegen eines schwerwiegenden Verrats verbannt wurden. Doch in beiden Völkern gibt es unterschiedliche Strömungen, und niemand vermag zu sagen, wer Freund und wer Feind ist. Auf der Erde hat in der Zwischenzeit der Techno-Mahdi die Macht übernommen - oder blockiert die staatliche Gewalt zumindest. In dieser Situation besuchen viele Menschen den ZIRKUS DER ZERSTÖRUNG ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 09.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845350738
    Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 2973: Zirkus der Zerstörung

Prolog

Der Aufstieg

19. April 1552 NGZ

Der Weg schien kein Ende nehmen zu wollen. Das hatten Aufstiege so an sich, und dieser war keine Ausnahme.

Dabei war der Pfad nicht einmal besonders steil, steinig oder schmal. Die Zeit, da Steigungen die Menschen vor unvermeidbare, schwere Herausforderungen stellten, war längst vorbei. Mittlerweile boten sich solche Aufgaben den Menschen nur noch, wenn sie sie bewältigen wollten. Auch in den Alpen, dem höchsten Gebirge des Kontinents Europa. Es war weitestgehend erschlossen und allen Besuchern zugänglich.

Menschen ebenso wie Halutern.

Eigentlich sind es die Tannheimer Berge, meldete sich das Ordinärhirn. Man kann von hier aus zwar die Zugspitze sehen, aber ...

Fembor Aosher achtete nicht auf den Einwand. Das Ordinärhirn verwirrte ihn in letzter Zeit zusehends. Es gab unrichtige Auskünfte, verbesserte ihn ungefragt und spielte sich in den Vordergrund.

War das Ausdruck einer einsetzenden Schizophrenie? Das Ordinärhirn eines Haluters war kein Extrasinn, wie Arkoniden ihn hatten. Eigentlich dürfte ein innerer Dialog nicht möglich sein. Sein Bewusstsein saß im Ordinärhirn. Das Planhirn agierte wie eine zuschaltbare Positronik, die blitzartige Kalkulationen durchführte.

Aosher gab der Geißel der Haluter die Schuld daran. Ließ sie ein zweites Bewusstsein im Planhirn entstehen?

Er blieb stehen, stützte sich auf seinen drei Meter langen und gut zehn Kilo schweren Wanderstab aus Kohlenstoff-Nanofasern und sah sich um.

Nicht, weil er sich vom Ordinärhirn gestört fühlte, gar verschnaufen musste oder erschöpft war. Dafür reichte diese Anstrengung bei Weitem nicht aus, wäre eine Drangwäsche erforderlich gewesen. Sondern, weil er den Anblick der Landschaft in sich aufnehmen und genießen wollte. Nur deshalb hatte er die Wanderung angetreten.

Allerdings war jeder Alpengipfel für jemanden, der bei 3,6 Gravos aufgewachsen war, nur ein besserer Hüpfer. Daher hatte er seinen Anzug mit Absicht auf 3,6 Gravos eingestellt, um das Belastungsgefühl der Terraner bei einer Bergwanderung nachempfinden zu können. Damit wog er jedoch 7,2 Tonnen und rutschte öfter ab. Um dies wieder auszugleichen, benötigte er den Wanderstock.

Das Panorama war atemberaubend. Um ihn erhoben sich schroffe, im Licht der Sonne weiß glitzernde Felsen. Der Schnee spiegelte das Tageslicht so stark, dass es Menschen bestimmt in den Augen schmerzte. Er hatte das Plateau des Breitenbergs fast erreicht und konnte sein eigentliches Ziel erkennen, den Aggenstein, dessen schneebedeckte Doppelgipfel wie zwei gewaltige Zahnstümpfe wirkten. Nur da und dort war der Schnee geschmolzen oder ausgedünnt und enthüllte dunkle Stellen, den eigentlichen Kalkstein des Hauptdolomits.

Vor Freude schnaufend ging er weiter.

In einiger Entfernung sah er andere Wanderer. Sie bewegten sich in kleinen Gruppen und schienen sorgsam darauf bedacht, anderen Touristen nicht zu nahe zu kommen. Jeder achtete auf ausreichenden Abstand, offensichtlich ein ungeschriebenes Gesetz unter Menschen.

Aosher sah Paare, die eng nebeneinander den vom Schnee geräumten Weg bewältigten. Einige hielten Händchen, andere waren in hitzige, bestimmt nicht besonders erquickliche Gespräche vertieft. Ein Mann gestikulierte heftig und zeigte auf seine Füße - immerhin trug er Wanderschuhe und keine Halbschuhe, womöglich aus exquisitem Dendibo-Wildleder, zurzeit der letzte Schrei auf Terra -, während seine Begleiterin einen kleinen, schwarz-weiß gefleckten Hund an einer Laufleine im Zaum zu halten versuchte und den Leidenden mit wütenden Worten maßregelte.

Eine andere Menschengruppe fand sein Interesse.

Etwa einhundert Meter hinter den Streitenden arbeitete sich eine Bilderbuchfamilie den bekannten Touristen-Hotspot hinauf. Ein schlanker, drahtiger, sehr klein gewachsener Mann vo

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