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Perry Rhodan 2975: Der Herr der Zukunft Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Hirdt, Kai (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.08.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2975: Der Herr der Zukunft

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodan hat nach wie vor die Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben. Unterschwellig herrschen zwar Konflikte zwischen den großen Sternenreichen, aber man arbeitet zusammen. Das gilt nicht nur für die von Menschen bewohnten Planeten und Monde. Tausende von Welten haben sich zur Liga Freier Galaktiker zusammengeschlossen, Besucher aus anderen Galaxien suchen Kontakt zu den Menschen und ihren Verbündeten. Nicht immer erfolgt dieser Kontakt zur Freude aller: So versteht kaum jemand die Beweggründe der Gemeni, die angeblich den Frieden im Auftrag einer Superintelligenz namens GESHOD wahren wollen: Jüngsten Erkenntnissen zufolge arbeiten sie mit den Thoogondu zusammen, die einst als Lieblingsvolk von ES galten, von diesem aber wegen eines schwerwiegenden Verrats verbannt wurden. Doch in beiden Völkern gibt es unterschiedliche Strömungen, und niemand vermag zu sagen, wer Freund und wer Feind ist. Auf der Erde hat in der Zwischenzeit der Techno-Mahdi die Macht übernommen. Dessen wichtigster Vertreter, Adam von Aures, schließt ein verheerendes Bündnis mit dem ehemaligen Boten von ES und dem einstigen arkonidischen Imperator Gaumarol da Bostich. Sie attackieren den Kunstplaneten Wanderer - und Bostich sieht sich als DER HERR DER ZUKUNFT ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 23.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845350752
    Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 2975: Der Herr der Zukunft

1.

Wir materialisierten, und sofort traf uns der Sturm der Neptunatmosphäre mit aller Gewalt.

"Zusammenbleiben!", rief ich.

Gucky und Sybren Spira bestätigten beide - immerhin die Funkgeräte unserer SERUNS funktionierten also. Keine Selbstverständlichkeit bei dem Inferno, das um uns tobte.

Bostich hatte es tatsächlich getan: Er hatte ein - noch dazu durch Lotho Keraete verstärktes - Teslym-Geschoss auf Wanderer abgefeuert! Ein Teslym-Geschoss, gegen das sämtliche anderen Waffensysteme der Galaxis harmlos wirkten, selbst verfemte wie die Arkonbombe.

Gucky und ich hielten einander fest mit je einer Hand gepackt. Dank der Kraftverstärker konnte uns auch die aufgewühlte Gashülle des Planeten so leicht nicht auseinanderreißen.

Dem ertrusischen Major, den wir aus der Gefangenschaft befreit hatten, fehlten dafür einige Tausend Jahre Einsatzerfahrung. Ihn hatte es davongewirbelt. Er machte das Defizit jedoch durch exzellente Beherrschung der Anzugsteuerung wett. Nur Sekunden später war er, ständig drehenden Winden in Orkanstärke zum Trotz, wieder bei uns und verankerte sich an Guckys freier Hand.

Ringelreihen!, trällerte Tamareil in meinem Verstand. Schade, dass ich im Augenblick keinen Körper habe, sonst könnte ich mitspielen!

Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn die Olkonorin sich aus meinem Bewusstsein verabschiedet hätte. Ich hatte einige Jahrzehntausende Zeit gehabt, um mich an die zynisch-kühlen Kommentare zu gewöhnen, die der Logiksektor meines Gehirns abzusondern pflegte. Die exaltierte Gedankenstimme, die sich vor einigen Tagen dazugesellt hatte, war allerdings etwas zu viel des Guten.

Das habe ich gehört!, ließ Tamareil sich beleidigt vernehmen.

Ruhe!, forderte ich. Erst überleben, dann zanken!

Ich überlegte, wie wir Teil eins dieser Abfolge bewerkstelligen sollten. Gucky war nicht weit mit uns teleportiert. Wir befanden uns in der Neptunatmosphäre, meiner Schätzung nach keine vierzig Kilometer neben der GOS'TUSSAN II. Nahe genug an Bostichs in Flammen aufgehendem Flaggschiff also, damit es imposant zur Geltung kam: eine Hantel von fast fünf Kilometern Länge, deren Gewichte die Form von Dreiviertelkugeln hatten. Man musste das Schiff freilich kennen, um zu ahnen, dass es in Schwierigkeiten steckte. Die beiden Energieschirme, die normalerweise die Kugelformen vervollständigten, waren ausgefallen, ebenso die Energieblase, die das Konstrukt als Ganzes hätte schützen sollen.

Die terranische Flotte um uns war in Unordnung, kam aber zunehmend besser mit der neuen Lage zurecht. Immer mehr Energielanzen trafen die GOS'TUSSAN II. Es blieben wohl kaum mehr Sekunden bis zur Explosion.

Aber das Schiff war leer, bestenfalls noch Haluter im letzten Stadium der Haluter-Pest hielten sich dort auf, weil sie nicht mehr fliehen konnten, sondern in einer Erstarrung des Körpers gefangen waren. Bostich, der Adaurest und Keraetes schöne Familie waren geflohen.

"Ich springe wieder rein!", rief Gucky. "Es könnte Überlebende geben, von denen wir bisher nichts wussten!"

"Hierbleiben!", forderte ich. "Das ist Selbstmord! Such lieber nach einem von denen, die uns das eingebrockt haben! Und wenn nicht: Weg hier!"

Mein Logiksektor zweifelte an der Anweisung. Weder Bostich noch Adam von Aures noch Lotho Keraete lassen sich telepathisch aufspüren, wenn sie das nicht möchten. Geh mal davon aus, dass ihnen das gerade nicht liegt, nach dem Chaos, das sie angerichtet haben.

Chaos war eine recht gute Beschreibung der Lage: Bostich hatte unter Anleitung von Adam von Aures und dem verräterischen ES-Boten Lotho Keraete einen modifizierten Torpedo auf die Kunstwelt Wanderer geschossen. Diese verbarg sich in der Neptunatmosphäre und wurde eigentlich von einer terranischen Flotte vor allen koventionellen und erwartbaren

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