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Perry Rhodan 2981: Im Bann der Erkenntnis Perry Rhodan-Zyklus 'Genesis' von Themsen, Verena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.10.2018
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 2981: Im Bann der Erkenntnis

Gut dreitausend Jahre in der Zukunft: Perry Rhodan hat nach wie vor die Vision, die Milchstraße in eine Sterneninsel ohne Kriege zu verwandeln. Der Mann von der Erde, der einst die Menschen zu den Sternen führte, möchte endlich Frieden in der Galaxis haben. Davon ist er in diesen Tagen des Jahres 1552 Neuer Galaktischer Zeitrechnung allerdings weit entfernt: In der von der Superintelligenz ES verlassenen Milchstraße machen sich Boten anderer Superintelligenzen breit, ebenso alte Feinde von ES und neue Machtgruppen. Eine dieser Machtgruppen ist der sogenannte Techno-Mahdi, der das Solsystem unter seine Kontrolle gebracht hat. Sein wichtigster Repräsentant nennt sich Adam von Aures, und er scheint nach der völligen Unabhängigkeit von allen Hohen Mächten zu streben. Bei seinen Bemühungen hat er aber etwas ausgelöst, das den Untergang der Milchstraße nach sich ziehen kann: den Weltenbrand. Atlan begibt sich indessen auf die Suche nach der geheimnisvollen Proto-Eiris, die einst von ES in der Kleingalaxis Cetus eingelagert wurde. Sie soll vielerlei Fähigkeiten aufweisen, die im Kampf gegen den Weltenbrand nützlich sein könnten. Auf dem Weg dorthin ist jedoch so mancher IM BANN DER ERKENNTNIS ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 04.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845350813
    Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 2981: Im Bann der Erkenntnis

2.

Summen und Differenzen

Ashags Hände zitterten in einer Mischung aus Begeisterung und Angst, während sie schrieb. Sie kümmerte sich nicht um die Fehler, die reichlich in die Textpassagen einflossen; die Korrekturautomatik würde das bereinigen.

Der Sicker. Ich spüre ihn wie ein Raubtier lauern ... er wartet auf den Moment, an dem mich wieder Bequemlichkeit befällt und er mich aufscheuchen muss.

Unwillkürlich erstand das Bild eines mythischen Ahrag vor ihren Augen, sprungbereit und das Maul weit aufgerissen. Plunaks rotes Licht schimmerte wie Blut auf den blank polierten Elfenbeinzähnen. Ihr schauderte.

Unwissenschaftlicher Unsinn!, rief sie sich im gleichen Moment zur Ordnung. Dem Sicker eine archetypische Gestalt aufzuprägen hilft nicht bei dessen Verständnis, sondern verschleiert die Fakten bloß! Er ist eine Naturgewalt, ein Phänomen mit erklärbaren Ursachen. Wenn ich nur ein wenig tiefer eintauche ...

Sie zog ihren Mundring nach innen und rieb sacht mit den Mahlplatten darüber, um die unangenehme Trockenheit zu beheben. Unbewusst vibrierte sie in der Tiefe ihrer Sprachröhre darüber eine Melodie zu und untermalte sie mit einer stehenden Schwingung der Deckmembran. Es beruhigte sie und half ihr dabei, sich wieder auf das eigentliche Problem zu fokussieren.

Die Prud-Strata. Irgendwie hatten sie mit dem Sicker zu tun. Aber wie, und welches Stratum genau war involviert? Welcher Mechanismus erlaubte den Zugriff auf den shugischen Geist und konnte zugleich die sensorisch erfassbaren Phänomene erzeugen, die den Sicker begleiteten? Welche Theorie deckte alle Beobachtungen zufriedenstellend ab?

Ashag senkte den Kopf und machte einen neuen Ansatz.

Während Holonder die RAS TSCHUBAI unserem Ziel entgegensteuerte, kümmerte ich mich um ein Problem, auf das ANANSI mich aufmerksam gemacht hatte.

Innerhalb weniger Minuten legte ich mittels Expressröhrenbahn und Laufbändern die anderthalb Kilometer von der Zentrale bis zur Außenwandung zurück. Schließlich betrat ich den Zugangsbereich zur Hangarmulde, die durch das Abkoppeln des MARS-Kreuzers BJO BREISKOLL frei geworden war.

Ich dachte an den Moment, als ich mich an genau diesem Ort von Perry verabschiedet hatte. Nachdem Atlan mit der GALBRAITH DEIGHTON VII wieder am Hooris-Stern zu uns gestoßen war, hatten er und Perry lange konferiert. Schließlich hatten sie beschlossen, dass Atlan die RAS TSCHUBAI nach Cetus führen und Perry in der Milchstraße das Problem des Weltenbrands behandeln sollte.

Perry war schließlich samt dem Ersten Raumlandebataillon der RAS TSCHUBAI zur GALBRAITH DEIGHTON VII übergewechselt. Seine Gäste aus Sevcooris und die Mutanten hatte er mitgenommen. Der Rest der Besatzung war an Bord der RAS TSCHUBAI geblieben, einschließlich mir. Wir waren uns einig gewesen, dass in Cetus die Unterstützung der Chefwissenschaftlerin der Liga Freier Galaktiker eher gebraucht würde als in der Milchstraße.

Trotzdem gab es diese leise Stimme, die mir zuflüstern wollte, dass unsere räumliche Trennung nicht nur sachlichen Gründen zuzuschreiben, sondern auch meine gerechte Strafe war. Ich hatte Atlan unterstützt, ohne Perry zu konsultieren, als der Arkonide mithilfe der Fähigkeiten von Tamareil und Zau die Reise ins Solsystem angetreten hatte. Damit war Perry dieser Weg verschlossen gewesen.

Als ich ihm unseren kleinen Coup eröffnet hatte, war seine Reaktion entsprechend geharnischt ausgefallen, obwohl er mir später unter vier Augen zugestanden hatte, dass die Entscheidung vermutlich richtig gewesen war. Trotzdem. Ein Stachel blieb; das leise Gefühl, ihn hintergangen zu haben. Damit würde ich fertigwerden müssen. Vielleicht war dafür eine kurze Zeit der Trennung nicht schlecht.

Ich schob die wenig hilfreichen Gedanken beiseite und konzentrierte mich auf d

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