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Perry Rhodan 3011: Habitat der Träume Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Themsen, Verena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.05.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 02.05.2019 per Download lieferbar

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Perry Rhodan 3011: Habitat der Träume

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher der RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Perry Rhodan begibt sich umgehend auf die Suche nach Informationen und Verbündeten, wobei seine größte Hoffnung auf seinem alten Freund Reginald Bull ruht, der angeblich als amtierender Regierungschef der überlebenden Menschen fungiert. Doch ein solches Treffen ist schwierig zu bewerkstelligen, wie sich herausstellt. Der Rendezvouspunkt ist das HABITAT DER TRÄUME ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 02.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360119
    Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 3011: Habitat der Träume

2.

Zähmer des Widerspenstigen

Die Arena der Hundert Welten lag, soweit Tenga das beurteilen konnte, tatsächlich nicht weit weg vom Rückweg nach Gongolis-3 - und er konnte das exzellent beurteilen, denn sein Orientierungssinn war bestens ausgeprägt. Das war beinahe unumgänglich, wenn man sich in einer von Riesen dominierten Welt zurechtfinden wollte. Da hatten schon kleine Richtungsfehler große Auswirkungen.

Als sie ankamen, stauten sich die Zuschauer bereits vor sämtlichen Eingängen. Die Abfertigung erfolgte allerdings routiniert und zügig, und so dauerte es nur wenige Minuten, bis Tenga vor der restlichen Gruppe die in schlicht-klassischem Design gehaltene Vorhalle betrat. Was draußen noch lautes Stimmengewirr gewesen war, sank zwischen Polstern, Pflanzen und einer plätschernden Wandkaskade zu einem sanften Gemurmel ab.

Einige Besucher hielten sich in diesem Raum auf, um sich an einem der dezent zwischen den Säulen und Pflanzkübeln integrierten Stände mit Getränken oder Memorabilia zu versorgen. Die meisten strömten allerdings umgehend in verschiedene Richtungen auseinander und auf Antigravschächte, Gänge und Rampen zu.

"Wir haben Loge 3-Ariga West", stellte Kosipru fest. "Das ist gut, denn die Westlogen sind auf Mischbesetzung ausgerichtet. Hier entlang!"

Der Kabekuroru lotste sie zu einem gekrümmten Gang, der ein Stück abwärts führte. Wenig später klappte eine zweiteilige Tür vor ihnen auf. Dahinter wurde ein kleiner quadratischer Raum sichtbar, dessen gegenüberliegende Seite von einer etwa einen Meter hohen Balustrade und einem undurchsichtigen Energieschirm gebildet wurde.

Die anderen drei Wände und der Boden waren in einem geschmackvollen Bordeauxton gehalten, mit cremefarbenem Floraldekor entlang der Wände und Stuckverzierungen in den Ecken. Die Decke war ebenfalls cremefarben. Ein Arrangement aus acht kleinen Kristalllüstern schwebte darunter und schickte regenbogenfarbene Reflexe durch den Raum.

"Wo sind denn hier die Sitze?", fragte Yaradua.

"Ich glaube, die müssen wir erst wählen", sagte Tenga, dessen scharfe Augen bereits einen Satz Menüfelder neben der Tür erspäht hatten. Er musterte die grafischen Hinweise auf die vorliegenden Optionen und drückte beide Hände auf etwas, das wie ein kleiner, stark höhenverstellbarer Sitz wirkte.

Tatsächlich klappte umgehend ein Teil der linken Seitenwand auf und entließ genau einen solchen Sessel in den Raum, dessen einziger Schönheitsfehler war, dass er für die Gurkenform eines Swoon eingestellt war. Aber das ließ sich anpassen. Der Sessel bot weiterhin einige in die Armlehnen eingelassene Funktionen, die sich im Moment aber noch nicht aktivieren ließen.

Als Tenga schließlich bequem am Rand der Balustrade saß, hatten auch die anderen ihre Sitze gefunden und in einem lockeren Halbkreis innerhalb der Loge arrangiert. Kosiprus Sessel glich dabei eher einer schrägen Schale, in der er sich so festsaugte, dass seine Augen optimal auf den Energieschirm ausgerichtet waren.

In diesem Moment hallte ein leiser Gong herein. Die Doppeltür glitt zu, das Licht der Lüster wurde gedimmt, und der Energieschirm schaltete auf Klarsicht. Gleichzeitig drang erneut das Gemurmel und Gezwitscher vieler Stimmen herein.

Tengas Hände schlossen sich fest um die Armlehnen seines Sitzes. Einen Moment fürchtete er tatsächlich, ihm könnte übel werden. Welch eine Schande wäre das für einen Sonderagenten und Maximaldestruktor seines Formats gewesen!

Nach drei tiefen Atemzügen hatte er sich an den Anblick gewöhnt, der sich ihm bot. Wieder einmal erwies sich, dass im Habitat dreidimensionales Denken regierte. Die Arena, in die sie hineinsahen, war eine Hohlkugel von etwa hundert Metern Durchmesser, deren Innenwand durchgehend mit Logen ausgestattet war, die alle senkrecht zur Wand hervorsprangen. Jede hatte ihr eigenes Schwerkraftfeld, ihr eigenes "Unten", und entsprechen

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