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Perry Rhodan 3029: Angriff der Signaten Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.09.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3029: Angriff der Signaten

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher der RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Während sich Perry Rhodan auf die Spur der Cairaner setzt und ins geheimnisvolle Galaxien-Geviert aufbricht, bleibt der unsterbliche Arkonide Atlan in der Milchstraße. Insbesondere will er herausfinden, was sich auf Arkon und bei den Arkoniden verändert hat. Im Arkonsystem kommt es dann aber zum ANGRIFF DER SIGNATEN ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 05.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360294
    Verlag: Perry Rhodan digital
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Perry Rhodan 3029: Angriff der Signaten

1.

Die Bleisphäre

19. Januar 2046 NGZ

Meine Augen tränten stark vor Erregung.

Es war totenstill in der Zentrale der TREU & GLAUBEN. Niemand bewegte sich, niemand gab auch nur einen Laut von sich. Alle starrten auf die dreidimensionalen Darstellungen, die in mehreren unterschiedlichen Perspektiven zeigten, was sich in diesem Augenblick vor uns befand.

Ich stand reglos da, versuchte, mir nichts anmerken zu lassen. Aber ich wusste, dass mir das nicht gelang. Ich war emotional sehr berührt, so aufgewühlt wie selten zuvor.

Zum ersten Mal sah ich die Bleisphäre mit eigenen Augen, nicht nur als Holoaufzeichnung.

Was ich von Reginald Bull über das Arkonsystem gehört hatte, war wenig und gar nicht erfreulich. Larsav da Ariga hatte mir ein Holo des Systems gezeigt, nur ein einziges Bild, aber es war erschreckend genug.

Kaum etwas hatte mich auf das vorbereiten können, was ich nun leibhaftig vor mir sah.

Die Fakten kannte ich genau. Ich hatte sie verinnerlicht, rational verarbeitet. Es fiel dem Verstand zwar schwer, sie zu akzeptieren, doch das war mir gelungen.

Nachdem das Atopische Tribunal sich zurückgezogen hatte, war ein völlig verändertes Arkonsystem zurückgeblieben. Optisch erschien es dem Betrachter wie ein abgrundtiefes, aber undurchdringliches silbrig-bleigraues Wabern, wie ein riesiges diskusförmiges Etwas von ungefähr 35 Milliarden Kilometern Durchmesser. Mit 137 Millionen Kilometern Dicke war es aber relativ flach.

Der Diskus umschloss das gesamte System bis zur Bahn des äußersten Planeten Mutral, der die Sonne in einer mittleren Entfernung von 16,96 Milliarden Kilometer umkreiste. Die Oortsche Wolke des Arkonsystems hingegen umfasste der Diskus nicht mehr. Trotzdem schien die Wolke von dem System stabil gehalten zu werden, als wäre das ominöse Wabern und Wogen gar nicht vorhanden.

Ich hatte das Zentrum des ehemaligen arkonidischen Imperiums selbst seit seiner Verwandlung nicht gesehen, nur von den Veränderungen gehört. Mir war keine Zeit geblieben, mich näher damit zu beschäftigen.

Das war ein Fehler gewesen. Umso härter traf es mich in diesem Augenblick. Ich war auf den Anblick so gut vorbereitet, wie ich es nur sein konnte, aber richtig verkraften konnte ich ihn nicht.

Das war einmal meine Heimat gewesen.

Dort war ich geboren worden. Von dort hatte ich fliehen müssen, dorthin war ich zurückgekehrt. Dort erhob man mich zum Flottenkommandanten und schließlich zum Admiral.

Und Jahrhunderte später zum Imperator.

Und nun?

Nur ein Diskus, bleigrau, bleischwer.

Tot wie Blei.

Das Arkonsystem war einst der Glanz des Imperiums gewesen, der leuchtende Mittelpunkt der arkonidischen Zivilisation. Das astronomische Juwel von Thantur-Lok, das bei den Terranern die profane Kennzeichnung M 13 trug.

Nun war es zu einem unkalkulierbaren Ort geworden.

Ich starrte auf das Holo. Alles in mir war leer. Für einen langen Augenblick dachte ich ...

... gar nichts.

Irgendwie musste es mir gelingen, die geistige Erstarrung abzuschütteln, die mich durchdrang, sonst würde ich auch in ein paar Stunden noch an dieser Stelle stehen und das Holo betrachten.

Der Extrasinn würde mir keine große Hilfe sein. Er war genauso betroffen wie ich. Aber es gab eine andere Möglichkeit.

Ich holte aus eigener Kraft Erinnerungen hervor. Nicht aus den Tiefen meines fotografischen Gedächtnisses, keine Reminiszenzen an Fartuloon, den Bauchaufschneider meines Vaters, oder Farnathia Declanter, meine Jugendliebe, die ich vor 13.000 Jahren gekannt und verloren hatte.

Diese Vergangenheit hatte mich am vorigen Tag eingeholt und war mir nicht besonders zuträglich gewesen. Das vermeintliche Wiedersehen mit Farnathia hatte mich so überrascht und schockiert, dass ich eini

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