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Perry Rhodan 3031: Die Gewaltigen von Everblack Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Schwartz, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.09.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3031: Die Gewaltigen von Everblack

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher der RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Während Perry Rhodan sich auf die Spur der Cairaner setzt und ins geheimnisvolle Galaxien-Geviert aufbricht, bleibt der unsterbliche Arkonide Atlan in der Milchstraße. Aber nicht er allein ist den Rätseln der Fremden auf der Spur, sondern auch DIE GEWALTIGEN VON EVERBLACK ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 19.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360317
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2297 kBytes
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Perry Rhodan 3031: Die Gewaltigen von Everblack

2.

Entdeckt

Auf einem anderen Schiff:

"Da sind sie!"

"Kurs anlegen."

"Zu Befehl, Sir."

Das Ortungsholo wurde vergrößert und zeigte die Annäherung eines großen dunklen Raumschiffes mit vielen Ecken und Kanten. Die Hauptseiten, die ursprünglich vielleicht zu einer Würfelform zusammengesetzt gewesen waren, maßen zwischen zweitausend und zweitausendfünfhundert Meter. Hinzu kamen eine Menge Aufbauten in Trapez- und Kuppelform, mehrfach ineinander gedrehter Dreiecke und dazu turmähnliche Gebilde.

Posnur Orrodse hatte Mühe, den Blick darauf zu halten, ohne dass es ihm den Magen umdrehte. Er konnte riechen, dass einige seiner Untergebenen mit heftigem Unwohlsein zu kämpfen hatten.

Dieser Anblick war eine extreme Herausforderung für den ästhetischen Sinn der Cairaner. Keinerlei Harmonie, Symmetrie oder auch nur irgendeine erkennbare Ordnung. Und keinerlei Weiß.

Der Kommandant hatte in seinem ganzen Leben nichts Scheußlicheres gesehen. Es widerte ihn so sehr an, dass er am liebsten der Waffenleitoffizierin Feuer aus allen Rohren befohlen hätte, um dieses widerliche Geschwür aus dem Leib des Universums zu tilgen.

"Abscheulichkeit! Identifizieren!", stieß er keuchend hervor.

"Wir arbeiten daran. Bisher keine aktive Identifizierung", lautete die hektische und leicht würgend klingende Antwort.

Orrodse rief parallel Wanrash Dreller, die Sicherheitschefin, über Bordfunk aus und befahl sie augenblicklich in die Zentrale.

"Welchen Kurs?", fragte der Zweite Pilot.

"Beibehalten, gleichbleibende Geschwindigkeit."

Zunächst galt es, so zu tun, als hätte man den anderen nicht bemerkt und würde ihn nicht wichtig nehmen.

Dreller traf ein. Sie war kompetent, kampferfahren und kämpferisch. Das waren ihre beruflichen Qualitäten.

Charakterlich empfand Orrodse sie vor allem als engstirnig und selbstherrlich. Sie ordnete sich dem Kommandanten zwar vorgeblich unter, akzeptierte ihn jedoch nicht und ließ keine Gelegenheit aus, ihn seine scheinbare Unzulänglichkeit spüren zu lassen. Es war sein erstes Kommando, sie hingegen hatte schon seit zehn Jahren auf verschiedenen Schiffen Dienst verrichtet.

Doch sie hatte sich ganz offensichtlich durch ihre Art nirgends Freunde gemacht. Deswegen sei sie, so hatte sie sich einmal ihm gegenüber beschwert, auf die TELTRAIM "strafversetzt" worden, statt befördert zu werden, wie es angebracht gewesen wäre.

Orrodse hatte sie dafür entsprechend gerügt und bereits beim ersten Ablösungsgesuch versucht, sie loszuwerden. Sie waren so grundverschieden, die Fronten seit Beginn der Mission derart verhärtet, dass sich nicht einmal ein Ansatz gegenseitigen Respekts aufbauen könnte.

Selbstverständlich war das Ansinnen unbeantwortet geblieben, ebenso wie alle anderen, die nachfolgten. Man wollte einerseits nicht auf Dreller verzichten, sie aber andererseits nicht auf einem bedeutenderen Schiff einsetzen.

Man hat uns doch alle geparkt.

Der einzige Trost war, dass die TELTRAIM nicht das einzige Patrouillenschiff war - die anderen waren jedoch nicht ganz so weit draußen und auf derart weiter Distanz so allein eingesetzt.

Dreller war eine große, durchtrainierte Frau mit fast bronzefarbenen Mustern auf dem Kopf, die genau wie der Kommandant - ihre einzige Gemeinsamkeit, oder vielleicht war es auch ein weiterer Affront gegen ihn - eine blütenweiße Uniform mit spiegelnden Abzeichen ihres Rangs und ihrer Verdienste trug.

"Was haben wir?", fragte sie forsch. Dann erbleichten selbst bei ihr die normalerweise deutlich getönten Flecken. Für einen Moment drehte sie sich zur Seite, um sich zu sammeln, bevor sie sich dem Holo wieder zuwandte, in dem das grässliche Raumschiff auf vier Metern Höhe gezeigt

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