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Perry Rhodan 3032: Sandschwimmer Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Hirdt, Kai (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.09.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3032: Sandschwimmer

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher der RAS TSCHUBAI, seines Raumschiffes, gesichertes Wissen enthalten. Rhodan setzt sich auf die Spur der Cairaner, hinter denen man die Drahtzieher für viele Geschehnisse der vergangenen Jahrhunderte vermutet. Während er mit der RAS TSCHUBAI in das geheimnisvolle Galaxien-Geviert aufbricht, bleibt der unsterbliche Arkonide Atlan in der Milchstraße. Schützenhilfe erhält er von der USO unter Lordadmiral Monkey. Dieser begibt sich unerkannt unter die Cairaner und begegnet dem SANDSCHWIMMER ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 26.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360324
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2035 kBytes
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Perry Rhodan 3032: Sandschwimmer

2.

Hasproner

"Sicherheitsüberprüfung!" Der Markgraf erteilte den Befehl ohne erkennbare Emotion.

Letzteres überraschte mich nicht. Jeder Taschenrechner hatte ein regeres Gefühlsleben als unser oberster Vorgesetzter und aktueller Einsatzleiter.

Entsprechend nüchtern antwortete ich: "Eingeleitet."

Je weniger Worte man in Gegenwart des Markgrafen verwendete, desto geringer war die Chance, etwas Falsches zu sagen. Meine Finger tanzten über die Bedienelemente der Kleinstpositronik, die mein ständiger Begleiter war.

Die Cairaner hatten uns in ein Beiboot verfrachtet, das uns von der havarierten TELTRAIM fort- und nach Hovcai bringen sollte, dem Stützpunkt der Cairaner weit draußen im Leerraum.

"Bin gespannt, was wir auf dieser sagenumwitterten Welt finden", murmelte Daan Gudati.

Ich wurde nie recht schlau aus dem Halboxtorner. Offiziell war er Kommandant der RATBER TOSTAN. Doch sobald es irgendwo brenzlig wurde, verließ er sein Schiff und ging an vorderster Front selbst in den Einsatz. Dafür war er als Leiter eines USO-Spezialistenteams zweifellos qualifiziert. In meinen Augen schlossen sich seine beiden Aufgabenbereiche jedoch gegenseitig aus. Gudati schien das nicht so zu sehen, und auch der Markgraf nicht, womit jede öffentliche Äußerung in diese Richtung einiges an Mut oder Leichtsinn verlangt hätte.

Aber wozu sind wir die United Stars Organisation? Mut beginnt bei uns beim Abfassen der Bewerbung - immerhin könnte sie angenommen werden. Und Leichtsinn sagt man uns seit Jahrtausenden nach, meist, wenn uns wieder ein besonders spektakulärer Coup gelungen ist.

Dabei ist es meist gute Vorbereitung und eiserne geistige und körperliche Disziplin, die zu unserem Erfolg führt.

Deshalb dürfen sich nur die Besten der Besten USO-Spezialisten nennen. Die überleben außerdem häufiger mal einen haarigen Einsatz.

Bevor ich jedoch meinen Wagemut mit einer spitzen Bemerkung Ausdruck verleihen konnte, reagierte der Markgraf.

"Geheimnisumwittert", korrigierte er Gudati. "Gäbe es Sagen in nennenswertem Ausmaß, hätten wir schon vor Jahrhunderten von Hovcai erfahren."

Ich tauschte einen amüsierten Blick mit Bela Hogam, der Analytikerin unseres Teams. Bela war klein für eine Terranerin, gerade anderthalb Meter groß. In meinen Augen eine angenehme Eigenschaft, denn damit war sie nur einen halben Kopf größer als ein normal gewachsener Hasproner wie ich. Dadurch bekam ich keine Nackenschmerzen, wenn ich im Stehen mit ihr sprach.

Unnötig zu erwähnen, dass die Cairaner uns keine Sitzplätze zugedacht hatten. Wir hielten uns in einem schmucklosen, unmöblierten Stahlquader auf, den man wohlwollend als Frachtraum, realistischer aber wohl als Zelle einschätzen musste. Das Quartier sandte uns eine klare Botschaft: Willkommen waren wir nicht.

"Sicherheitsüberprüfung!", wiederholte der Markgraf grollend. Es galt wohl jedem USO-Agenten der letzten Jahrhunderte als schlechtes Zeichen, wenn er einen Befehl wiederholte.

"Abgeschlossen!", schnarrte ich sofort.

Beim Markgrafen musste ich den Kopf weit nach hinten legen, um Meldung zu machen. Selbst ohne seinen Helm war er knapp zwei Meter groß. Dazu war er fast so breit, wie ich hoch war - eine erdrückende Erscheinung.

"Die karge Ausstattung des Raums hat den Vorteil", ratterte ich los, "dass es nur wenige Möglichkeiten gibt, Abhörtechnik zu verstecken. Vier Kameraaugen sind installiert." Ich deutete auf die entsprechenden Stellen. "Drei davon sollten wir wohl finden, das vierte nicht. Zudem gibt es einen Akustikfeldprojektor, der vermutlich zum Abhören unserer Konversation umgepolt werden kann. Der Projektor ist nachlässig abgesichert und lässt sich problemlos desaktivieren."

Das stimmte nicht ganz, eigentlich war die Absicherung sogar sehr gut. Aber eben nicht gut genug für mich.

"Die Wände sind massiv", fuhr ich fort, "ohne d

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