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Perry Rhodan 3037: Der Abyssale Ruf Perry Rhodan-Zyklus 'Mythos' von Stern, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2019
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Perry Rhodan 3037: Der Abyssale Ruf

Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen. Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine sogenannte Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher seines Schiffes RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten. Weil er mehr über die Hintergründe wissen will, ist Rhodan mit der RAS TSCHUBAI in das geheimnisvolle Galaxien-Geviert aufgebrochen, über 270 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Von dort stammen die Cairaner, die neuen Schutzherren in der Menschheitsgalaxis. Das Galaxien-Geviert stand früher angeblich unter dem Schutz der VECU, einer bisher unbekannten Superintelligenz. Jetzt scheinen die Phersunen diese Region zu kontrollieren - eines ihrer Heiligtümer ist offenbar DER ABYSSALE RUF ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 31.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845360379
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Größe: 2901 kBytes
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Perry Rhodan 3037: Der Abyssale Ruf

Ich bin

doch lebe ich nicht.

Was nicht lebt

kann nicht sterben.

- Das Geheimnis der Phersunen

1.

Der Verband

18. Oktober 2046 NGZ

Perry Rhodan blickte auf das Holo, das sich in der Zentrale der RAS TSCHUBAI vor ihm ausbreitete. Er nutzte die Projektionsfläche seiner Sesselstation, um sich das Ziel ihrer Tagesreise in Ruhe anzusehen: das Huphurnsystem.

Im Zentrum strahlte ein weißgelber Stern der Klasse F, der 1,3-fache Sonnenmasse hatte. Seine Helligkeit war knapp über drei Mal größer als die von Sol: ein funkelnder Diamant, der aus sich selbst heraus brannte. Trotz der höheren Masse war die Ähnlichkeit zur heimatlichen Sonne verblüffend.

Der Gedanke an das Solsystem versetzte Rhodan einen kurzen, aber scharfen Stich. Er dachte an Terra, das nach wie vor verschollen war, zusammen mit seinem Freund Homer G. Adams und einem Teil der Galaktiker, die während des Raptus auf dem Planeten ausgeharrt hatten. Viel zu lange war das nun her. Sie mussten das Rätsel um Terras Verschwinden lösen und beweisen, dass dieses wundervolle blaue Juwel mehr war als ein Mythos.

Ehe selbst der Mythos Terra verblasste und die Terraner aus der Milchstraße tilgte.

Das Gefühl von Verlust, das Rhodan wie eine schnell heranziehende Wolke überschattete, erstaunte ihn. Er wusste seit Monaten, dass die Erde geraubt worden war; augenscheinlich spurlos verschwunden und durch eine alternative Welt ersetzt. Warum traf ihn dieses Wissen ausgerechnet in diesem Moment, als wäre er mit dem Bauch voran in den klingenbewehrten Greifarm eines Kampfroboters gelaufen?

Vielleicht liegt das Gefühl an dem, was ich gerade nicht sehe.

Das Huphurnsystem hatte neben seiner Sonne ursprünglich aus acht Planeten bestanden, von denen bloß ein einziger übrig geblieben war: Gattcan, eine Fels- und Eiswelt, die entfernt Pluto glich. Die übrigen Planeten waren annihiliert worden - vernichtet. Das jedenfalls ergab die bisherige Datenlage.

Annihiliert. Aufgefressen von einem grauen Wabern, das sich wie ein vernichtender Wolkenstrudel um Planeten und Monde legte und nichts von ihnen übrig ließ.

Rhodan konnte nur hoffen, dass der Erde ein solches oder ähnliches Schicksal erspart geblieben war. Tief in sich spürte er, dass seine Heimat noch existierte und darauf wartete, gefunden zu werden.

Ihm war schmerzhaft bewusst, dass er seine Suche fortsetzen musste. Er wollte herausfinden, was genau den Cairanern widerfahren war und warum sie taten, was sie taten - das war der Schlüssel, um zu begreifen, was mit Terra passiert war. Erst wenn er die Cairaner verstand, konnte er handeln. Noch lag im Dunkeln, was in deren Heimatgalaxis vor sich ging, doch die RAS TSCHUBAI war auf die lange Reise gegangen, um Licht in die Dunkelheit von Ancaisin zu bringen.

Im Holo war eine verschwommene Zone markiert, die nicht näher bestimmt werden konnte. Nach allem, was sie inzwischen über das Huphurnsystem aus dem Hyperfunk heimischer Einheiten sowie anderen Informationsquellen wussten, musste sich dort ein Abyssaler Triumphbogen befinden. Dieser ominöse Bogen war ihr derzeitiges Ziel. Sie wollten wissen, was es damit auf sich hatte.

Worüber triumphierten die Phersunen, und was hatte es mit dem Abgrund auf sich? Bestanden die Denkmäler zu Teilen aus Vektormaterie oder hatten auf andere Weise mit den Annihilationsvorgängen in Ancaisin zu tun?

"ANANSI, Aufzeichnung Paath Abschnitt 5 abspielen!", wies Rhodan ANANSI an.

Eine wohlmodulierte, weibliche Stimme erklang. Es war die Stimme von Zemina Paath, der rätselhaften Thesan, die Rhodan bei der Ankunft in der neuen Zeit begegnet war. Es handelte sich um ein Tondokument, das Zemina Paath nach den Erinnerungen eines anderen Thesan zusammengestellt hatte, damit Rho

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